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Konzert Review: Grave - Dew-Scented - Sarx - Lindisfarne / 21.04.2005 AJZ Bahndamm Wermelskirche

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Veröffentlicht am Dienstag 26 April 2005 00:29:05 von madrebel
phpnuke.gifMeine Fresse war das geil. Ich hab jetzt noch Knoten im Haar und übelste Nacken-Schmerzen!
Stattgefunden hat das ganze in dem kleinen Club AJZ Bahndamm in Wermelskirchen den ich immer wieder gern besuche, da hier eine richtig schön familiäre Stimmung herrscht und der Sound immer stimmt.








Grave -Dew-Scented – Sarx - Lindisfarne / 21.04.2005 AJZ Bahndamm Wermelskirchen




Als erste Vorband gingen Lindisfarne aus Solingen auf die Bretter. Geboten wurde hier solider Death Metal mit einem Sänger und einer Sängerin (!) die beide drauflosgrunzten was das Zeug hält. Ging teilweise ein wenig in Richtung Viking-Metal. Nix weltbewegendes aber unterhaltsam.
Danach kamen Sarx von denen ich nur einige Tracks kannte. Aber live waren sie tausendmal besser. Meine Fresse was für ein geiler Death Metal. Beschreiben könnte man den Stil: Necrophagist auf Groove! Technik pur, gepaart mit fiesen Mosh-Parts. Die Band gab sich äußerst souverän und spielfreudig und der Sänger hatte die Masse sofort auf seiner Seite. Wirklich sehr geil!
Nun ja und dann kamen die Bands auf die ich mich schon wieder die ganze Woche gefreut habe: Dew-Scented und Grave!
Also Dew-Scented waren wie immer nur fett! Leif hatte das Publikum mal wieder voll im Griff und schaffte es auch mal wieder einen Moshpit anzustacheln. Gespielt wurden hauptsächlich Songs der letzten 3 Alben und 3 neue Tracks! Meine Fresse, gerade die neuen waren Kopfabreißer-Songs vor dem Herrn! Dew-Scented typischer Thrash Metal mit dezent eingesetzten Mosh-Parts. Auch hier kann man dann wohl wieder blind zugreifen! Nach einer knappen Dreiviertelstunde und einer Zugabe war dieser herrliche Spuk dann leider aber auch wieder vorbei.
Dann kam der Headliner Grave. Diese Band hatte nicht umsonst die Headliner-Position inne: Scheiße, was haben die gerockt! Ein Sound dass du die Beine zusammenkneifen musst damit es dir nicht die Eier nach hinten wegreißt und eine Spielfreude die seinegleichen suchte. Gespielt wurden in der 70minütigen Setlist hauptsächlich Songs älteren Jahrgangs. Der Dampfwalzen-Sound war wirklich mächtig so dass man bangen musste obwohl man gar nicht mehr konnte. Jaja, Mid-Tempo Death Metal ist doch immer noch das feinste. Besonders hoch anrechnen musste man den Jungs, dass sie den weiten Weg von Schweden bis nach Wermelskirchen in einen (!) kleinem Van hingelegt haben! Kein Klassiker wurde ausgelassen doch auch Songs der beiden grandiosen letzten Alben fanden ihren Weg auf die Setlist. Als dann im Zugabenblock, der aus drei Liedern bestand, als letzter Song der absolute Band-Klassiker „Soulless“ zum Besten gegeben wurde, war selbst der betrunkenste Metaller bereit noch einmal sein Haupthaar zu schwingen.

Um 1 Uhr war dann auch Feierabend und 150 Metaller mit einem Lächeln auf dem Gesicht machten sich auf den mehr oder weniger langen Heimweg, mit dem Wissen das vielleicht bisher beste Konzert dieses noch jungen Jahres gesehen zu haben.

Leimy


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