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CD Review: Gorilla Monsoon - Damage King

Veröffentlicht am Montag 06 März 2006 23:48:05 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Gorilla Monsoon haben nach zwei Demo Scheiben und einer Split Single nun mit dem Album "Damage King" ihr erstes volles Album veröffentlicht. Nach den recht guten Demos hat die Band dann das GCF – Laboratory Studio in Dresden in Beschlag genommen um "Damage King" aufzunehmen. Den Plattenvertrag mit Armageddon konnten sich die Deutschen durch den ersten Platz beim Metal Battle auf dem Wacken Open Air 2005 sichern.
Gorilla Monsoon - Damage King

1. Declaration Of Damnation
2. Delay Priest
3. Night Of The Wolverine
4. Damage King
5. Final Salvation
6. Down Song
7. Death Revolution
8. Law n Order
9. War To The Wimps
10. Heavier Than Europe


Armageddon Music

Line Up
Jack Sabbath (v/g)
Drumster (d)
Chris (b)
Phil (g)


Das Album "Damage King" beginnt mit dem längsten Intro das ich bisher kenne. "Declaration Of Damnation" zieht sich 5:31 Minuten durch schwere Riffs und Sounds. Man könnte natürlich auch sagen es handelt sich um ein Instrumental Song, aber "Declaration Of Damnation" hat den typischen Anklang eines Intros. Der doomige Sound geht direkt in "Delay Priest" über. Ein geiler Headbanger, der sehr an Black Sabbath erinnert. Überhaupt hört sich das ganze Album sehr nach den frühen Black Sabbath an. Aber Gorilla Monsoon geben ja auch zu, dass Black Sabbath zu ihren Göttern gehören. Aber nicht alle Songs von "Damage King" sind Black Sabbath lastig. Wenn man "Night Of The Wolverine" hört wird man, wenn man schon unbedingt Vergleiche heran ziehen soll, eher an Blackshine erinnert. Was hauptsächlich am Gesang von Jack Sabbath liegt, der sehr rau und dreckig rüber kommt.

Mit "Final Salvation" zieht sich ein zähflüssiger, doomiger und doch groovender Song über die 6:32 Minuten. Die beiden Tracks "Down Song" und "Death Revolution" sind schwere Metal Kracher die unheimlich ins Ohr gehen. Was echt überrascht ist der Song "War To The Wimps". Die Lyrics könnten auch von Manowar stammen. Dazu der Doom Metal Sound und heraus kommt ein richtig geiler Song der abrockt. Zum Schluss gibt es noch das wirklich gelungene "Heavier Than Europe" das wie eine ehrenvolle musikalische Verneigung vor Black Sabbath ist.

Gorilla Monsoon haben mit ihrem ersten Full Lenght Album ein gutes und doomiges Heavy Metal Album aufgenommen. Die Einflüsse von Black Sabbath sind unüberhörbar, aber es wirkt nicht kopiert, sondern eher zelebriert. Durch die schweren, teilweise zäh wirkenden Gitarren Riffs und dem wuchtigen Drum Sound hört sich "Damage King" teilweise schwer zugänglich an. Doch nach mehrmaligem Hörens scheinen Gorilla Monsoon mit ihrem Album immer besser zu werden. Wer auf Black Sabbath oder ähnliche Bands abfährt, dem wird von "Damage King" von Gorilla Monsoon bestimmt nicht enttäuscht sein. Allein schon den Opener "Declaration Of Damnation", der wie ein langes Intro rüber kommt, sollte man unbedingt gehört haben, denn das ist verdammt noch mal mit das geilste was ich je gehört habe.


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