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Konzert Review: Goat of Mendes - Black Messiah / 08.01.2005 Düsseldorf - Haus Spilles

Veröffentlicht am Sonntag 09 Januar 2005 12:50:27 von madrebel
phpnuke.gifWährend im Düsseldorfer Norden, der berühmteste Sohn der Stadt Bochum den neuen Düsseldorfer Protzbau einweihte, gaben sich im Düsseldorfer Süden zwei Pagan Metal Bands die Ehre.














Goat of Mendes - Black Messiah / 08.01.2005 Düsseldorf – Haus Spilles


Und beinahe 150 Besucher folgten dem Rufe Odins, um sich bei harten Klängen, leckerem Bier und billigem Katlenburger Met den Abend versüßen zu lassen.
Den Abend starteten dann „Black Messiah“ aus Essen, die ihren ersten Auftritt seit fast 2 Jahren hatten und das merkte man auch. Denn etwas schüchtern agierte der Sechser, was sich jedoch im Laufe des Auftritts änderte. Vorgestellt wurde am heutigen Abend das aktuelle Album „Futhark“, wovon man aber nicht jeden Song spielte.
Leider war der Sound den fast kompletten Gig über mehr als schwammig. Aber wenn der Soundmann lieber an den Knöpfen seiner Angebeteten drehte, anstatt das Mischpult zu bedienen, kann man wohl nichts besseres erwarten Ansonsten ein wirklich guter Gig, der auf mehr hoffen lässt. Vermutlich hat man im März die Gelegenheit, die 6 Barbaren im Ratinger Lux erneut zu bewundern. Und dort auch garantiert mit einem passableren Sound.

Nach einer knapp 20minütigen Umbaupause betraten dann „Goat of Mendes“ die kleine Bühne im Spilles um ihr neues Album „A Book Of Shadows“ vorzustellen. Ein gut gelungenes Album, mal rein nebenbei erwähnt. Routiniert, zeitweilig zu routiniert agierten die sechs Ruhrpöttler an diesem Abend. Trotzdem, der gute Mix aus Folklore meets Thrash mit einigen Spritzern Death und Black Metal schien bei den noch anwesenden Besuchern ganz gut anzukommen. Der Gastauftritt mit Geige vom „Zagan“ von „Black Messiah“ gab dem Auftritt noch mal eine gewisse Süße. Leider wirkt das Songmaterial live zumindest doch zeitweise etwas zu langatmig, was durchaus zu Ermüdungserscheinungen beim geneigten Besucher führte. Trotzalledem war der Auftritt wieder mal klasse, auch wenn sich hier der Mann am Mischpult wieder als Stümper vor dem Herrn erwies. Seine Unfähigkeit bewies er zum wiederholten Male und ließ lieber die Tropfen güldenen Altbiers und die Lippen seiner Herzallerliebsten über die seinen fließen, anstatt den Bands und dem Publikum einen halbwegs anständigen Sound zuliefern. Nunja, man muss halt Prioritäten setzen.
Ansonsten war es ein gut gelungener Abend, der wirklich zufrieden stellte. Und bei einem Eintrittspreis von 4€ gibt es auch nicht allzu viel zu meckern.

madrebel


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