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CD Review: GRAVEWORM - Engraved In Black

Veröffentlicht am Dienstag 24 Juni 2003 12:26:59 von Zombie_Gecko
Südtirol hat mehr zu bieten als Berge, Haflinger und Rotwein! Zum Beispiel Graveworm... Fans düsterer Klänge kommen hier auf ihre Kosten!






01. Dreaming Into Reality
02. Legions Unleashed
03. Renaissance
04. Thorns Of Desolation
05. Abhorrence
06. Losing My Religion
07. Drowned In Fear
08. Beauty Of Malice
09. Apparition Of Sorrow
( It`s A Sin - Digipack-Bonus)


2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)


Stefan Fiori - Vocals
Steve Unterpertinger - Guitars
Eric Righi - Guitars (+Bass)
Sabine Mair - Keyboards
Martin Innerbichler - Drums

www.graveworm.de


Wählte man für das letzte Album "Scourge Of Malice" noch ein Cover von Luis Royo, kommt "Engraved In Black" im - in meinen Augen - etwas klischeehaften Cover daher. Der Eindruck, Graveworm hätten ihre neue Scheibe etwas heftiger gestaltet als den Vorgänger, bestätigt sich gleich beim ersten Höreindruck. Produzent Andy Classen hat dem südtiroler Quintett einen deutlich Black Metal-Lastigeren Sound verpasst, als dies beim Vorgänger der Fall war. Und auch wenn die Keyboards nur unwesentlich weniger Anteil haben, dominieren die weiter in den Vordergrund gemischten Gitarren viel mehr das Geschehen. Wer Graveworm noch nicht kennt, kann sich den Sound grob aus Mischung aus Cradle Of Filth`s "The Principle Of Evil Made Flesh" und Crematory`s "Transmigration" (auch wenn die Band das nicht gerne hört...sorry Stefan!) vorstellen, wobei der Crematory-Vergleich eher auf Stefan`s Stimme bei manchen Passagen zurück zu führen ist als auf die Musik. Dabei ist der sympathische Sänger aber deutlich variabler als Crematory`s Felix, und wechselt zwischen Grunzgesang und beinahe Dani Filth-artigen Vocals hin und her und ist allein dadurch schon das Anhören von "Engraved In Black" wert. Was jetzt aber beileibe nicht heißen soll, Graveworm würden sich nur nach anderen Bands anhören. Denn erstens ist alleine Stefan schon ein Garantiefaktor dafür, daß sich Graveworm aus der Masse herausheben, und auch wenn in der Musik immer wieder Zitate aus anderen Bands auftauchen, haben Graveworm durchaus ihren eigenen Stil. Da blitzt zwar mal Hypocrisy auf (wie im Opener "Dreaming Into Reality") oder "Legions Unleashed" hätte zumindest zu großen Teilen auch fast auf "The Principle..." stehen können, aber insgesamt klingt doch alles nach Graveworm. Immer wieder die typischen Tempowechsel, langsame, fette Riffs wechseln sich mit Highspeed-Attacken ab, ergänzt durch ein angenehm auffällig-unauffälliges Keyboard und dazu die variable und charakteristische Stimme von Felix, ausgestattet mit einem druckvollen, aber trotzdem herrlich trockenen Sound, der "Engraved In Black" klingen lässt, als hätten Graveworm es live im Studio aufgenommen (scheint so etwas wie das Classensche Trademark zu sein...). Fans von düsterer Mucke machen also ganz sicher nichts verkehrt, wenn sie "Engraved In Black" auf ihren Einkaufszettel schreiben. Außerdem bietet "Engraved In Black" auch noch 2 (3) Gimmicks, die das neue Scheibchen endgültig aus dem Durchschnitt herau heben: Zum einen das sehr gelungene Istrumental " Thorns Of Desolation", welches mit Dudelsack daher kommt sowie die Coverversion von REM`s "Losing My Religion"! Wer den Vorgänger "Scourge Of Malice" bzw. die darauf enthaltene Coverversion von Maiden`s "Fear Of The Dark" kennt, weiß was ihn erwartet! Was Graveworm covern, klingt danach auch wie Graveworm und hat außer den Songstrukturen mit dem Original nicht mehr viel gemeinsam! "Losing My Religion" kommt einfach nur geil rüber, und wer sich das Digipack kauft, bekommt auch noch die ursprünglich nur für den japanischen Markt konzipierte Version von "It`s A Sin" oben drauf, die auf der vorliegenden CD leider nicht enthalten ist, dürfte aber ähnlich gut sein. Also unbedingt mal anchecken...

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