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CD Review: GRAVE DIGGER - Rheingold

Veröffentlicht am Montag 26 Mai 2003 06:00:00 von Zombie_Gecko
Teutonen-Metal meets Wagner`s "Ring der Nibelungen - sowas hätte mächtig in die Hose gehen können!


01. The Ring
02. Rheingold
03. Valhalla
04. Giants
05. Maidens Of War
06. Sword
07. Dragon
08. Liar
09. Murderer
10. Twilight Of The Gods



2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)


Chris Boltendahl - Vocals
Manni Schmidt - Guitar
Jens Becker - Bass
Stefan Arnold - Drums
H-P - Drums

www.grave-digger.de


Ist es aber nich - alle Achtung! Chris Boltendahl und seine Grabschauffler zählten bisher nicht unbedingt zu meinen Faves, was hauptsächlich am Gesang lag. Deswegen finden sich in meiner Sammlung auch nur der letzte Output "Ther Grave Digger" und das Erstlingswerk "Heavy Metal Breakdown", bei dem mich der Gesang und vor allem das unterirdisch schlechte Englisch störten. Letzteres hat sich in den letzten knapp 20 Jahren zum Glück deutlich verbessert, und auch der Gesang klingt mittlerweile deutlich besser, wenn ich auch an manchen Stellen immer noch Probleme mit der gelegentlich gewöhnungsbedürftigen Stimme von Chris habe (speziell gewisse Parts bei "Maidens Of War"). Das ist natürlich Geschmackssache - und kann das Vergnügen an "Rheingold" nicht trüben! Denn auch wenn das neue Konzeptalbum von Grave Digger einige Durchläufe brauchte, um mich völlig zu überzeugen (speziell die zweite Hälfte bereitete mir etwas Probleme), ist "Rheingold" - sicher nicht nur für mich - jetzt schon eines der Highlights des Jahres! Denn mit Wagner`s Nibelungen-Saga als Grundlage hat man hier ein Werk auf die Beine gestellt, welches sicher für die Sparte "Metal meets Klassik" ein Referenzwerk darstellen dürfte, weil sich beide Elemente perfekt ergänzen. Klassischer Teutonen-Metal mit Wagner-Elementen - so muß bombastischer Metal sein! Da könnten Manowar mit ihrem letzten, in meinen Augen durchschnittlichen Werk noch was lernen. Chris Boltendahl, unterstützt durch die Resetti-Brüder, hat als Produzent von "Rheingold" ganze Arbeit geleistet und eine perfekte Mischung gefunden, um den Bombast nicht zu kurz kommen zu lassen und trotzdem ein reinrassiges Metal-Album zu produzieren. Hier sitzt wirklich alles, und speziell die Gitarrenarbeit von Ex-Rage-Klampfer Manni Schmidt ist eine Ohrenweide. Da wird gesägt, gefrickelt und gerockt, das es dem True Metaller die Freudentränen in die Augen treibt, unterstützt von einem gediegenen Rhythmusteppich. Und nicht zuletzt Hymnen, die live und auf Platte absolute Kracher sind. Wie bereits erwähnt, sind Songs wie "Sword", "Dragon" und "Murderer" nicht gerade die Überflieger und machen die zweite Hälfte der Platte zum etwas eingeschränkten Vergnügen, aber Übernummern wie "Rheingold", "Valhalla", "Giant" und vor allem das geniale "Maidens Of War" gleichen das locker aus, und der Abschlußtrack, das ebenfalls bombastisch-geniale "Twilight Of The Gods" haben auf der Mitgröhl-Skala eindeutig die "Zehn" im Visier! Wer sich auch nur halbwegs mit klassischem (in doppelter Hinsicht) Metal anfreunden kann, sollte sich "Rheingold" nicht entgehen lassen!

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