Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 6


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: GOTHMINISTER - Gothic Electronic Anthems

Veröffentlicht am Sonntag 13 April 2003 00:00:00 von maximillian_graves
Das erste Album von Gothminister und schon gibt es Diskussionen in der Gothic-Szene. Das Motto von Gothminister:"HAPPINESS IN DARKNESS"












01. Gothic Anthem
02. Angel
03. The Holy One
04. Pray
05. The Possession
06. Devil
07. Shadows Of The Evil Sins
08. Hatred
09. Wish
10. March Of The Dead
11. Post Ludium

(37.08 min)


Puplic Propaganda 2003 (www.puplic-propaganda.de)



(www.gothminister.com)



Im Winter 1999 entstand die Idee für Gothminister. Nun erscheint auch hier in Deutschland das erste Album "Gothic Electronic Anthems". Vorgenommen haben sie sich eine Menge, sie wollen die Gothic-Szene verändern. Dies zeigt schon das Motto, für was Gothminister stehen:"Happiness In Darkness".Ihr findet, das dies nicht zusammen passt? Fand ich am Anfang auch, doch lest das Interview von Gothminister und Euch wird dieser 'Gegensatz ' klarer. Das Album hört sich im ersten Moment an, wie viele andere Gothic-Scheiben. Aber wenn man seine Lauscher mal etwas besser aufsperrt, kann man einiges mehr feststellen. "Gothic Electronic Anthems" enthält, wie der Titel schon verrät, viel Electronic. Doch auch an Text mangelt es nicht. Dieser hat es jedoch in sich. Inspiriert von Horror-Filmen, Goth-Cartoons und eigenen Erfahrungen entstanden Texte mit teilweise kritischen Inhalten. Gothminister greifen Themen wie das Wesen des Menschen, Vorurteilen gegenüber der Gothic-Szene oder Politik in Norwegen auf.
Dies mögen für den einen oder anderen trockene Themen zu sein, doch Gothminister verstehen es, wie man auch solche Themen mit der richtigen Mischung an Härte, Agressivität aber auch Feingefühl rüberbringt. Was einige stören wird ist, das die Scheibe teilweise schon sehr Techno ähnelt. Auch diese Richtung hat sich schon ziemlich weit in der Gothic-Szene verbreitet und trägt nicht besonders dazu bei, das man damit die Szene noch verändern kann. Es soll aber nicht heißen, das man sich dieses Album nicht anhören kann. Denn trotz vieler Electro-Parts kann man sich diese Scheibe sehr wohl zu Gemüte führen. Denn auch, wenn man sich nicht unbedingt für diese Art von Musik begeistern kann, ist es doch schon ein Schritt, sich auch mal mit den Wesen der Menschen oder allgemein mit der Szene auseinander zu setzen.
Mein Fazit zu diesem Album: Anfangs gewöhnungsbedürftig doch für alle, die sich in der Gothic-Szene auch für die härteren Scheiben begeistern können, sollten auf jeden Fall reinhören. Denn irgendwo ist es ja jedem selbst überlassen, was er hören will und was nicht.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!