Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: GORGOROTH - Twilight Of The Idols

Veröffentlicht am Dienstag 30 September 2003 11:19:58 von Zombie_Gecko
Satte drei Jahre hat es gedauert, den Nachfolger zu “Incipit Sathanas” einzuspielen. Herausgekommen ist das wohl düsterste Album der Gorgoroth-History!






01. Procreating Satan
02. Proclaiming Mercy – Damaging Instinct Of Man
03. Exit – Through Carved Stones
04. Teeth Grinding
05. Forces Of Satan Storms
06. Blod Og Minne
07. Of Ice And Movement
08. Domine In Virtute Tua Caetabitur Rex

(32:37 min)


2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)


Line-Up:
Gaahl - Vocals
King Of Hell - Bass
Kvitrafn- Drums
Infernus - Guitar / Vocals

www.gorgoroth.tk


Pentagram (1994)
Antichrist (1996)
Under The Sign Of Hell (1997)
Destroyer (1998)
Incipit Sathanas (2000)
Twilight Of The Idols (2003)



Satte drei Jahre dauerte es, den Nachfolger zu „Incipit Sathanas“ einzuspielen – aber nicht, weil die Band faul gewesen wäre, sondern weil Line-Up-Wechsel und der Aufenthalt von Sänger Gaahl hinter schwedischen – pardon, norwegischen – Gardinen wegen einer Schlägerei dazwischen kam. Man mag über derlei Aktionen denken was man will, unbestritten dürfte jedoch sein, dass Gorgoroth zu den Aushängeschildern der norwegischen Black Metal-Szene gehören (auch wennman sich selbst nicht dazu zählt, wie Gitarrist Infernus im Interview verlauten ließ...). Und mit „Twilight Of The Idols“ hat das Quartett (Gitarrist Tormentor hat die Band verlassen und wurde bisher auch nicht ersetzt) erneut ein starkes Album abgeliefert. Das Tempo wurde etwas reduziert, und Blastspeed-Attacken wie in vergangenen Tagen sind eher selten, wodurch die neuen Songs wesentlich majestätischer daher kommen. Teilweise ergeben sich schon beinahe poppige Melodien, die den Wiedererkennungswert deutlich steigern alten Fans möglicherweise etwas sauer aufstoßen könnten. Unterstrichen wird dieser Effekt noch von der für Gorgoroth-Verhältnisse recht sauberen Produktion, den Songs ebenfalls mehr Druck verpasst. Bevor jedoch jemand auf falsche Gedanken kommt: Gorgoroth sind weder ausgewimpt noch versucht man, Megasellern wie Dimmu Borgir oder Cradle Of Filth Konkurrenz zu machen. Denn Gorgoroth klingen immer noch böse genug, um sich nicht untreu zu werden. Der Opener „Procreating Satan“ erinnert noch an die älteren Alben, mit dem schon beinahe schleppenden „Teeth Grinding“ hat man einen Becher vor dem Herrn am Start, und das von Gitarrist Infernus (leider der einzige Song von ihm) geschriebene „Forces Of Satan Storms“ wartet mit schnellen und langsamen Parts auf, und klingt so hintergründig fies, das es einem eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Doch dann ändert sich die Geschwindigkeit auf einmal, und der Song bricht im Stil von losgelassen Höllenhunden los und macht keine Gefangenen.
Unterm Strich haben Gorgoroth ein vielschichtiges Black Metal-Album abgeliefert, welches vielleicht nicht jedem gefallen wird, aber zumindest allen Black Metal-Freunden einen Durchlauf wert sein sollte. Aber auch Leute die zwar nichts mit Black Metal anfangen können, aber düstere Musik mögen könnten sich gerade noch so mit „Twilight Of The Idols“ anfreunden können! Also antesten!


PS: Wenn Ihr das Album im Laden sucht werdet ihr es mit einem Deckcover finden - die brennende Kirche war dann wohl doch etwas zu provokativ...

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!