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Zur Meinung von Amazon

CD Review: GOLEM - Dreamweaver

Veröffentlicht am Montag 19 April 2004 21:04:23 von Zombie_Gecko
Also für schwache Nerven ist das nix was Golem da zusammenspielen! Zu Risiken und Nebenwirkungen essen sie das Booklet oder lesen sie hier…







01. Al-Ghanor
02. Starchild
03. Remote Control
04. Breeder
05. Afterglow
06. Rose
07. Tomb
08. Diaspora
09. Faces 10. The Tower
11. Dreamweaver
12. Le Sacre Du Printemps

(63:02 min)


2004 Nuclear Blast (www.nuclearblast .de)


Line Up:
Andres Hilbert - Vocals, Guitars, Synths
Carsten Mai – Guitars
Rainer Humeniuk – Bass
Eric Krebs – Drums



Discographie:
Visceral Scab (1991)
Eternity – The Weaping Horizons (1996)
The 2nd Moon (1999)
Dreamweaver (2004)



Beim durchlesen der Bio fällt auf, dass die Band bisher nicht gerade vom Glück verfolgt war. Das könnte neben den deutlichen Carcass- und Morbid Angel-Einflüßen zur völlig kranken Stimmung von „Dreamweaver“ beigetragen haben. Denn mit dem dritten Studioalbum im 13. Bandjahr haben Golem schon ein verflucht krankes Stück Musik abgeliefert, dass selbst manchen Death Metaller zur Verzweiflung treiben dürfte. In der Schnittmenge aus Grind, Death und atmosphärischem Black Metal schrubbt sich der Vierer durch elf Tracks und einen noch krankeren Hidden Track (wann hört diese mit Verlaub beschissene Unart endlich auf???) und verbreitet eine schon genial anmutende Düsternis und Morbidität, die vor allem durch die teilweise heftigst disharmonisch klingende Klampfenarbeit erzeugt wird. Im ersten Moment klingt „Dreamweaver“ dadurch extrem wirr und furchtbar anstrengend, aber mit zunehmender Dauer kann man doch recht geordnete Strukturen erkennen, die an der kranken Faszination aber auch nichts ändern – was durch den ebenfalls wie in einer Gruft eingeröchelten Gesang noch verstärkt wird. Aber anstrengend bleibt das teilweise auch sehr frickelige Material trotzdem, weshalb ich „Dreamweaver“ nur Leuten mit wirklich…exklusivem Musikgeschmack empfehlen würde und solchen, die von fingerbrecherischen Griffbrettattacken nicht genug bekommen. Auch für die dürfte „Dreamweaver“ zwar alles andere als leichte Kost sein, aber das morbide Feeling des Albums ist schon klasse! Extrem-Metal-Freunde unbedingt anchecken, alle anderen Finger weg!

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