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Konzert Review: Fleischmarsch Tour Teil II. / 04.03.2006 / AJZ Bahndamm Wermelskirchen

Veröffentlicht am Montag 13 März 2006 00:02:40 von madrebel
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Mitwirkende : Excrementory Grindfuckers, Japanische Kampfhörspiele, Jack Slater, World Downfall, Asiflash !!!










Teil zwei der im Herbst letzten Jahres gestarteten Fleischmarsch Tour gastierte am heutigen Abend im Bahndamm zu Wermelskirchen, der auch im Laufe des Abends bis zum bersten voll war.

Und die Kölner Rumpeltruppe „Asiflash“ machte den Anfang, um dem durchgefrorenem Publikum schon mal ein wenig einzuheizen. Nunja, die Kapelle aus Köln klang eigentlich eher, als würde man eine komplette Band die Treppe runtertreten, so rumpelte und schepperte es. Ausserdem tat dem Sänger irgendwas weh. Was auch immer es war, man weiss es nicht.
Trotzdem. Spaßig war der Haufen schon und wenn man einen Song mit dem Titel „Wuff,Wuff,wau,wau“ Im Repertoire hat, ist man dem Coolness-Preis ganz nahe gekommen.

Die Wermelskirchenener Lokalmatadore „World Downfall“ waren da, wie eigentlich immer, ein ganz anderes Kaliber. Fronter Lohm, der an diesem Abend in seinen 33sten hineinfeierte brüllte sich mal wieder alles aus dem Leib und auch die Bühnenperformance der eingefleischten „Terrorizer“-Fans war mal wieder exzellent.
Einige neue Stücke wurden gespielt, auch das alte Material kam mal wieder wunderbar an. Und es wurde mal wieder gedived und gepoged, dass die Schwarte kracht.
Auch die Covers von „Kiss“, „Turbonegro“ und eben „Terrorizer“ verfehlten ihre Wirkung nicht. Toller Abend Jungs.

Die hässlichste Band aus Bonn, „Jack Slater“ durfte dann die Flamme weiter hochhalten und auch bei den lange kampferprobten Bonnern funktionierte das mal wieder optimal. Nur mit blöden Sprüchen hielt sich Frontmann „Horn“ heute überraschenderweise stark zurück. Fiel ihm nichts ein, dem alten Komiker? Trotzdem, ein wie immer sehr geiler Gig und auch die neueren Stücke klangen schon recht vielversprechend.

Dass die „Japanischen Kampfhörspiele“ völlig zu Recht ihren Kultstatus haben, zeigte sich an diesem Abend. Souverän agierende Musiker und dazu topp aufeinander eingespielt, ultrageile Grindknaller mit Anspruch und Niveau, ein verdammt starker Frontmann mit einem endgeilen Organ komplettierten das ganze.
Das Publikum ging höllisch ab und hatte Riesenspaß an dem, was die aus allen Ecken Deutschlands zusammengewürfelte Truppe dort auf der Bühne fabrizierte.
Ganz starker Auftritt.

Die ursprünglich als Gag gegründeten „Excrementory Grindfuckers“ hatten danach die Ehre, den Headliner zu mimen. Und auch wenn sich der bahndamm schon etwas leerte, die Truppe gab noch mal so richtig Gas und reichlich Stoff für das Zwerchfell. Frei nach dem Motto „Stumpf ist Trumpf“ knüppelten sich die Chaoten durch eine aberwitzige Nummer nach der anderen, verulkten alte Schlager und vergrindeten sie bis zur Unkenntlichkeit. Das Publikum hatte auf jeden Fall einen Heidenspaß an den Jungs und auch die Band selber legte Spielfreude ohne Ende an den Tag.

Fazit: Fünf Bands für 7€, ein geiles Publikum, alle Bands super drauf, was will man mehr?

madrebel


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