Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 2


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Finntroll - Ensiferum - The Wake Essen Zeche Carl

Veröffentlicht am Dienstag 20 April 2004 23:38:22 von madrebel
phpnuke.gifKann man die Woche noch schöner beginnen, als mit einem solchen Hammerkonzert ? Bestimmt, aber das interessiert gewiss niemanden, denn was hier heute in der altehrwürdigen Zeche abging, war mit Worten kaum zu beschreiben.










Finntroll – Ensiferum – The Wake Essen Zeche Carl


Essen Zeche Carl / 19.04.2004


Kann man die Woche noch schöner beginnen, als mit einem solchen Hammerkonzert ? Bestimmt, aber das interessiert gewiss niemanden, denn was hier heute in der altehrwürdigen Zeche abging, war mit Worten kaum zu beschreiben.
So war es dann auch, das die Zeche rappelvoll war und „The Wake“ das Glück hatten vor einer rappelvollen Hütte zu spielen. Zwar wurden die Finnen anfangs etwas kritisch beäugt, aber das legte sich schnell, denn der Melodic Death Metal, der durchaus an alte „In Flames“ erinnerte, schien bei vielen doch auf eher positiven Zuspruch zu stoßen.
Leider dauerte der Gig nicht mal 30 Minuten, aber „The Wake“ konnten sich immerhin einige Pluspunkte bei den anwesenden Besuchern einsacken.
Guter Auftritt.
Unvollständige Setlist : Darkness of Mine, Murder One, Failed Generation, Deep Silent Dead.

Nach ca. 20 Minuten war es dann endlich soweit. Ein ultralanges Intro, jubelnde und im Takt klatschendeFans, die Stimmung war grandios.. Als dann der finnische Fünfer die Bühne betrat, war die Fanschar nicht mehr zu halten. Von Anfang an versprühten die Finnen positive Laune, rockten wie die Irren und der Moshpit wurde zu einem Hexenkessel. Übrigens war dies der allererste Auftritt auf deutschem Boden und das man da noch motivierter als sonst sein dürfte, ist da wohl mehr als klar. Das das Keyboard am Anfang ausfiel schien allerdings kaum einer zu merken. Gleichzeitig kam mir der Fünfer, auch wenn sie noch verdammt jung sind, im Zusammenspiel äußerst routiniert, aber keinesfalls unspontan vor.
Fronter „Petri Lindroos“ war ein äußerst sympathischer Fronter der das Publikum lobte : „You are definitely the best crowd on this fuckin tour. Better than yesterday in the Netherlands!”, oder bei der Ankündigung des Stückes „Old Man“, was er dann „Old Women“ umbenannte, der Keyboarderin widmete und dafür einen dicken Effe erntete.
Auf die Frage: "Are you tired, yet, Essen?!?!", folgte vom gesamten Publikum ein fröhlich gebrülltes : "Noooo!!", was von Petri mit einem augenzwinkernden "Shit..." kommentiert wurde.
Leider geht auch solch ein fantastischer Auftritt einmal zuende, aber ein Song fehlte noch. Und zwar der schon vorher mehrfach geforderte „Battle Song“. Dieser wurde noch mal nach allen Regeln der Kunst abgefeiert und danach war es das leider auch schon.
Leider gab es trotz Zugaberufen keine mehr. Schade, ich war bestimmt nicht der einzige der noch gerne was gehört hätte.
Abschließendes Fazit: Dieser Auftritt war definitiv ein Triumphzug und „Ensiferum“ könnten durchaus die neue Band der Metalszene werden.
Setlist : Ferrum Aeternum, Iron, Token of Time, Windrider, Tale of Revenge, Old Man, Slayer of Light, Hero in a Dream, Little Dreamer, Battle Song.

Nach 20 Minuten wurde es dann Zeit für die finnischen Trolle, die von Anfang an ohne Ende Stimmung machten. Hier wurde dann auch gedivt, was ich bei „Ensiferum“ leider etwas vermisst hatte. Fronter „Wilska“, der auf mich wie die finnische Kopie eines deutschen Thrashurgestein wirkte, zumindest figur- und aussehenstechnisch, machte Party ohne Ende und auch der Rest der finnischen Saufbrüder und Humpparabauken stand dem in nichts nach. Und auch wenn „Finntroll“ irgendwann etwas eintönig werden, der geile Mix aus Death Metal, Folklore und Polkamelodien hat durchaus seine Qualitäten. Dem Publikum hat es auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht und auch aufgrund der super Stimmung, ließen es sich „Finntroll“ nicht nehmen, noch 3 Zugaben zu spielen, die dankend angenommen wurden.
Fazit: Klasse Gig, der auf mich aber nach einer Weile etwas langweilig wirkte. Trotzdem, Daumen hoch.

Unvollständige Setlist: Midnattens Widunder, Trollhammaren, Jaktens Tid, Fiskarens Fiende, Nattfödd, Ursvamp, Försvinn Du Som Lyser, Segersang, Rivfader, Svartberg.

Schlussfazit: Ein fantastischer und unvergesslicher Konzertabend, aus dem „Ensiferum“ als klarer Sieger hervorgegangen sein dürften. Hoffentlich kommen die bald wieder auf Tour.

madrebel

P.S: Einen herzliches Dankeschön schickt die Planetheavymetal Redaktion an Schmendrick, von den Kollegen von www.metalstorm.de aus Duisburg, wegen der zur Verfügung gestellten Fotos.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!