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Sonstige Festivals: Fields of Rock Festival feat. Metallica 2003

Veröffentlicht am Donnerstag 19 Juni 2003 17:03:37 von madrebel
phpnuke.gifAls „Ersatz“ für das in diesem Jahr nicht stattfindende „Dynamo Open Air“ wurde das Festival angekündigt, ganz so wurde es dann allerdings doch nicht.. Trotzalledem haben sich die Veranstalter ein schönes fettes Billing, u.a. "Metallica","Ministry","Prong", zusammengebastelt, was ca. 40000 Besucher anzog.
Fields of Rock Festival !!!

Nijmegen / Goffertpark / 15.06.2003


Als „Ersatz“ für das in diesem Jahr nicht stattfindende „Dynamo Open Air“ wurde das Festival angekündigt, ganz so wurde es dann allerdings doch nicht.. Trotzalledem haben sich die Veranstalter ein schönes fettes Billing, u.a. "Metallica","Ministry","Prong", zusammengebastelt, was ca. 40000 Besucher anzog.
Leider kamen wir erst gegen 15.00h dort an und bekamen nur noch die letzten 3 Songs von „Disturbed“ mit. Vom Gejubel allerdings war zu schließen, das die neue rockende Hoffnung aus den Staaten verdammt gut ankam.

Danach kamen die Kultrocker „Monster Magnet“ auf die Bretter. Die ganze Band legte eine tierische Spielfreude an den Tag, wirkte aber auch verdammt stoned. Nun, ist ja auch kein Thema in Holland an so was heranzukommen. Gespielt wurden unter anderem „Rock is alive“, „Negasonic Teenage Warhead“ und der Oberknaller „Spaceball Motherfucker“. Ein toller Gig, der zu dem super Wetter passte.

Im Zelt fingen dann „Opeth“ an zu spielen und nach und nach füllte sich das Zelt immer mehr, leider konnte man kaum einen Song verstehen, da der Sound doch etwas matschig war. Die Avantgarde-Metaller hatten trotzdem sichtlich Spaß an demAuftritt und waren vom Publikun was richtig gut abging schwerstens begeistert.

„Prong“ folgten als nächstes und schossen eine Energie in das Volk, dass es eine Freude war. Die extremst gutgelaunten Amerikaner waren einfach nur verdammt gut drauf und hatten die Menge ruckzuck im Griff. Von der eneuen Scheibe wurde dann schon mal der eine oder andere Song gespielt, aber auch die Klassiker wurden nicht vergssen. „Beg to Differ“,“Whose Fist is this anyway“,Prove you wrong“ und das vielumjubelte „Snap your Fingers, snap your Neck”. Die Band wirkte recht hungrig und es solte mich nicht wundern, wenn die wieder zu alten Ehren finden. War schon ein guter Gig.

Nun wurde die Bühne freigemacht für „Ministry“. Und mit welch einer Wucht legten die los. Ersteinmal wurde einem „Animosity“ um die Ohren geknallt, dann „Supermanic Soul“ und jetzt ging es mit den absoluten Reißern los. „Psalm 69“, „N.W.A“,“Just one Fix“ und „Thieves“. Was da in´s Publikum geschossen wurde, war mit Worten kaum zu beschreiben. Moshpits allüberall, wildes Crowdsurfen, obwohl es laut Schild verboten war. Aber das wurde einfach eben mit einem „So what“ quitteiert. Schade das „Ministry“ nur eine Stunde spielen durften, aber in der Stunde ging es richtig gut ab. Klasse Auftritt.

Jetzt aber wurde es noch einmal richtig heiß. Und 40000 Menschen standen voller Erwartung vor der Hauptbühne. Und es dauerte 10 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten, da begann es. Mit dem Intro zu „The Godd,the Bad and the Ugly“ wurde begonnen, das Jubelgeschrei wurde immer lauter und dann standen die „4 Horsemen“ auf der Bühne und legten mit „Blackend“ erst mal los. Der ganze Goffertpark schien zu ebene und die Songauswahl die „Metallica“ bereithielt, ließ kaum Wünsche offen und riss immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Neuzugang „Rob Trujillo“ fügt sich sehr in das Bandgefüge ein und verlieh den Songs einen tollen Groove. Die Band suchte immer wieder den Kontakt zum Publikum und das gelang ihnen mühelos.
Und ob bei „Harvester of Sorrow“,“ Welcome Home (Sanitarium)“, „For whom the Bell tolls“ oder „Nothing else Matters“, die Menge sang jeden Song aus voller Kehle mit und verbreitete eine verdammt gute Stimmung. Dazu packten „Metallica“ noch so manchen unerwarteten Klassiker aus. „No Remorse“, „Damage Inc.“ Oder „Ride the Lightning“, es war fantastisch. Von den beiden unsäglichen Alben „Load“ und „Reload“ wurde glücklicherweise gar kein Lied gespielt. Vom aktuellen Album kamen nur „St.Anger“ und „Frantic“ zum Einsatz. Besonders letzteres entwickelt als Livefassung eine unglaubliche Härte. Leider wurden einige tolle Songs der Setlist geopfert. Ich hätte noch sehr gerne „Whiplash“ gehört, aber das „One“ nicht gespielt wurde, war dann doch sehr verwunderlich. Da aber dafür anderes gespielt wurde, war das zu verschmerzen. Leider war nach 2 Stunden Schluß und auch die Zugaberufe bewirkten nichts. Was aber nicht daran lag, dass man nicht weiterspielen wollte, sondern nicht durfte. Herzlichen Dank an die Anwohner. Da kann man mal ein Auge zudrücken. Die Jungs ließen sich aber noch einmal gute 10 Minuten abfeiern, warfen Pleks und so weiter in die Menge und bedankten sich immer wieder beim Publikum.
Man kann ja über die band sagen was man will, aber live war das heute die Wucht. Freut euch schon mal auf die Tour Anfang 2004. Das wird ein Triumphzug.
Hier nocheinmal die komplette Setlist:

Blackened,
No Remorse,
Harvester of Sorrow,
Welcome Home (Sanitarium),
For whom the Bell tolls,
Frantic,
Sad but True,
St. Anger,
Seek and Destroy,
Master of Puppets,
Damage Inc.,
Ride the Lightning,
Nothing else matters,
Creeping Death,
Hit the Lights,
Enter Sandman

Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Fields of Rock Festival feat. Metallica !!!
Meppen, Deinem Metallica-Bericht ist nichts hinzuzufügen, ausser dass neben "One" natürlich auch "Battery" fehlte ! Ansonsten fand ich´s auch geil !
Harry