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CD Review: Feinstein - Third Wish

Veröffentlicht am Donnerstag 10 Juni 2004 12:46:27 von maximillian_graves
Auch wenn David 'Rock' FEINSTEIN der Cousin vom guten alten DIO ist, John West (ROYAL HUNT) ein kompetenter Mann am Mikro und als Executive Producer Joey De Maio gebucht wurde, ist dies noch lange kein Grund die halben 80er Jahre neu aufzulegen.












Trackliste:
1. Regeneration
2. Rebelution
3. Streaming Star
4. Third Wish
5. Rule The World
6. Masquerade
7. Far Beyond
8. Poison Ivy
9. Live To Ride, Ride to Live
10. Firefighter
11. Inferno

Erschienen 2004 bei SPV

Line-Up:
David 'Rock' Feinstein: Guitars
John West: Vocals
Jeff Howell: Bass
Nate Horton: Drums
Bob Twining: Keyboards


Große Namen prangern im Booklet dieser CD und doch hat man es nicht fertig gebracht über den künstlerischen Tellerrand zu blicken, um eigenständige Musik zu produzieren.
Legt man 'Third Wish' in den Player, bekommt man mit 'Regeneration' noch einen richtigen Ohrwurm geboten, der perfekt die 80 Jahre widerspiegelt und einen super Song abgibt!
Doch schon mit 'Streaming Star' wird klar, das hier Musiker am Werke waren, die selbst wohl zu wenig Traute hatten und lieber aus Sicherheitsgründen ein paar mehr Suggestionen in ihre Songs eingebaut haben. Dieser Song ist nur der erste der irgendwie an DIO erinnert, denn mit 'Rule The World' geht das Drama weiter und man bekommt den Anfang eines Iron Maiden Stückes vorgesetzt, das in einem abgeänderten 'Holy Diver“ Riff endet!
Da dachte ich mir noch, das dies alles Bands und Lieder sind die ich mag und schätze, es kann eben keiner die Musik neu erfinden. Doch die Odyssee durch die alten Plattenschränke geht weiter und so werden einige 'Masquerade' noch als '2 Minutes To Midnight' kennen, aber natürlich auch ein Song den ich schätze und so bin ich auch hier noch auf dem Teppich geblieben.
Doch für die Gutgläubigkeit direkt geohrfeigt, wurde ich dann mit dem Song 'Far Beyond', der das selbe 'Holy Diver“ Riff noch einmal auf den Punkt bringt, unterstützt von einem kurzen, aber doch auch an Dio erinnernden Schrei, damit auch der letzte bemerkt, das man hier wirklich keine Zeit in eigene Ideen gesteckt hat. Peinlich!
Da kann auch die sagenhafte Produktion nichts mehr an meiner Kritik ändern.

Schluss! CD aus dem Player!

Hier könnt ihr euch jetzt noch eure eigenen Gedanken machen, aber ich empfehle doch lieber auf die Originale zurückzugreifen. So etwas braucht wirklich kein ernsthafter Metalfan und ich kann nur hoffen, dass ich solch eine Retorten Mucke nicht noch öfter erleben muss. Mir scheint wirklich, als wolle man hier mit dem höchst möglichen Wiedererkennungswert eine Scheibe kreieren, die Leute wie Joey De Maio finanzieren möchten, weil sie sich solide Gewinne davon versprechen. So etwas braucht die Musikwelt nicht!

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