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CD Review: Fear Factory - Mechanize

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Veröffentlicht am Dienstag 09 Februar 2010 20:41:30 von madrebel

Fear_Factory_Mechanize.jpg

 

Fear Factory – Mechanize

01.Mechanize
02. Industrial Discipline
03. Fear Campaign
04. Powershifter
05. Christploitation
06. Oxidi zer
07. Controlled Demolition
08. Designing The Enemy
09. Metallic Division
10. Final Exit

AFM Records

Burton C. Bell - Vocals
Dino Cazares - Guitar
Byron Stroud - Bass
Gene Hoglan – Drums

Fear Factory sind wieder da. Nach dem Hickhack der letzten Jahre, dem kurzzeitigen Split, Klage wegen der Namensrechte, Einstiege und Ausstiege von Bandmitgliedern und sonstiger Seifenopernschmonzetten, musste man echt das Gefühl haben, das da nichts mehr kommt. Auch waren die beiden letzten Alben „Digimortal“ und das noch halbwegs gelungene Album „Archetype“ nicht gerade das, was man von der Angstfabrik gewohnt war. Aber, manchmal kommt es vor dass man sich auch wieder verträgt. So war es eine wirklich positive Nachricht, dass sich Dino Cazares dazu entschlossen hat, zur Band zurückzukehren. Dazu hat man sich mit dem Trommelgott Gene Hoglan eine echte Granate an Bord geholt. Nun, bei den Voraussetzungen kann wenig schiefgehen. Und so schiebt man die CD ein und lässt sie erst einmal laufen. Erster Durchlauf, okay, zweiter Durchlauf, ja, kann man hören. Dritter Durchlauf, klick. Und man denkt sich, Alter, was haben die denn genommen? Die scheinen ja wieder richtig Bock zu haben zu spielen. Und wie es schon losgeht. Schon der Titeltrack ist ein Brecher vor dem Herrn und spätestens wenn man bei „Fear Campaign“ den infernalischen Schrein von Burton, verbunden mit der megaaggressiven Blastbeatattacke von Gene Hoglan hört, ist das Eis gebrochen. So geht es dann mit „Powershifter“, welches einen fast aus den Latschen tritt, ebenfalls richtig in die vollen. „Christploitation“ danach ist dann der vollkommene Wahn. Schon der Beginn mit dem verstimmten Klavier wirkt verstörend und was danach abgeht, ist eine einzige Wahnsinnsorgie voller Aggression, Härte und Kälte. Ein fantastischer Song, wie man ihn so seit Jahren nicht mehr von den Jungs hören konnte. Doch auch der Rest der Scheibe kann das Niveau halten. „Designing the Enemy“ ist ebenfalls ein gnadenloser Bastard, der fett aus den Boxen knallt und das wiedererkennen lässt, wofür die Band einmal stand.
Der letzte Song „Final Exit“, ist dann nochmal ein sehr emotionaler und atmosphärischer Song, der sich sehr abwechslungsreich gibt und sich zu einem echten Ohrwurm entwickelt.
Okay, das einzige Manko ist, dass man hier im Grunde nichts wirklich Neues hört. Aber, das ist alles andere als negativ. Denn so wie sich die Jungs auf „Mechanize“ präsentieren, gibt einem das Gefühl, dass die vier ein echt gutes Album auf die Beine stellen wollten, was sie zurück zu alter Stärke bringt. Und was ist da besser, als zu seinen Wurzeln zurück zu gehen?  „Mechanize“ ist also das logische Ergebnis dieser Zeitreise und dazu ein wirklich gutes Album geworden, was man so nicht mehr erwartet hätte.
Es bleibt nur noch zu sagen, „Welcome back“.


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