Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Fall Of The Leafe - Vantage

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Montag 09 Januar 2006 13:11:21 von Master_Of_Puppets
Finnischer Gothic Metal mit einer stark rockigen Tendenz? Klar, das klingt schon beim lesen abgedroschener als die x-te HIM-Veröffentlichung. Aber dennoch reihen sich Fall Of The Leafe nicht in die Schlange unorigineller Kopisten des einzigartigen Sentenced-Stils ein, sondern versuchen, ähnlich wie die tendenziell unterbewerteten Charon, eigene Feinheiten in ihren Sound zu integrieren.
 
 
 
 
1. The Fresco
2. Morning Works
3. But The Ghosts Here
4. In The Silence Of The Sand
5. Off The Map, Under The Sun
6. Receiver
7. The Other Room
8. Ordeal
9. Quiet Citizen
10. Cold Java
11. Discipline And Punish
12. The End Of Harvest
 
Firebox Records
 
Line-Up
Tuomas Tuominen - Vocals
Jussi Hänninen - Guitars
Kaj Gustafsson - Guitars
Miska Lehtivuori - Bass
Matias Aaltonen - Drums
Petri Hannuniemi - Keyboards
 
Die Finnen gehen erstaunlich rockig zu Werk, der Opener „The Fresco“ ist jedenfalls ein schneller und netter Einstieg in das Album. Originell klingt vor allem die Stimme von Tuomas Touminen, der mit seinem Organ, den Songs erst das einzigartige Element gibt. Die genre-untypischen Gesangslinien und Melodien sind dann auch die Highlights des Albums, da hierdurch ein Abdriften in die Klischees des Gothic Rock a la „The 69 Eyes“ vermieden wird.
Dass es sich bei Fall Of The Leafe um die gotische Variante des Metal handelt, wird dennoch spätestens ab dem zweiten Song klar. Melodisch und melancholisch leiden die sechs Finnen sich durch ihre Songs, die zwar stets einen guten Eindruck hinterlassen, stellenweise allerdings auch etwas dröge daherkommen. Dass es sich bei „Vantage“ dennoch nicht um einen Rohrkrepierer handelt, liegt an der durchaus ansprechenden musikalischen Präsentation des Songmaterials.
Im Verlauf der CD ist songtechnisch auch durchaus Abwechslung geboten. Die Stücke sind nicht durchgängig im üblichen Midtempo angesiedelt, sondern variiert gefällig zwischen schnelleren und besinnlich-ruhigen Passagen. Die Art und Weise, wie die Wechsel zwischen diesen Elementen in den jeweiligen Songs stattfinden, hat fast schon progressiven Charakter.
Ein Schwachpunkt ist allerdings, dass auch nach mehrmaligem Hören keine Songfragmente hängen bleiben, was das Hören des kompletten Albums am Stück doch erschwert. Wenn man sich aber erstmal mit dieser Tatsache angefreundet hat, steht dem Genuss von „Vantage“ nichts mehr im Weg.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!