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Zur Meinung von Amazon

CD Review: FRENCH POLISH - FPM-CD 005

Veröffentlicht am Samstag 08 Mai 2004 03:19:06 von Zombie_Gecko
French Polish machen es dem Hörer nicht einfach – aber billige Rockbands gibt`s eh schon mehr als genug…








01. Dr. Rod
02. Paradoxical
03. Peace
04. Clockwise
05. Replacable
06. DTS
07. Paid My Dues
08. FPT
09. To A Sleepy Young Man
10. Ziekenhuis
11. Money Rules
12. Nice Day

(42:33 min)


2003 Eigenproduktion


Line Up:
Karsten Nordhausen - Vocals, Guitar
Gregor Kerkmann - Bass, Vocals
Stefan Schwartz - Drums, Vocals

www.french-polish.de



Discographie:
No Booty… (Eigenpr.) (1998)
Don`t Rely On Loosers (Eigenprod.) (1999)
French Polish Preproduction (Eigenprod.) (2001)
French Polish (Eigenprod.) (2003)



Schon bevor der selbstbetiltete Silberling die erste Runde im Player gedreht hat, überzeugt das gute Stück schon mal durch seine für eine Eigenproduktion amtliche Digipack-Verpackung – alle Achtung. Wesentlich weniger gefällig ist dann allerdings das recht wirr anmutende Songmaterial – allerdings nur während der ersten Durchläufe! Denn wer „French Polish“ die Gelegenheit auf diverse Durchläufe gibt, der dürfte nach einiger Zeit durchaus Gefallen an der Musik des 1997 gegründeten Trios finden. Zumindest sofern er sich mit vereinfacht gesagt experimentiellem Rock anfreunden kann, der von etlichen 70er-Einflüßen über Prog bis zu modernem Rock mit teilweise recht wuchtigen Riffs reicht. In irgendeine Stilecke lassen sich French Polish nicht drücken, und das macht auch den Reiz dieser CD aus. Denn während ein Großteil der Veröffentlichungen nur bekanntes wieder ausgräbt (was ja auch ganz nett sein kann), schaffen sich French Polish zwar keine eigene Nische, aber doch einen eigenen Sound, der allerdings nicht unbedingt einfach zu konsumieren ist. Am deutlichsten wird das beim äußerst coolen Anastacia-Cover (!!!) „Paid My Dues“, das erstens plötzlich völlig verschachtelt wirkt und zweitens ordentlich rockt, in jedem Fall aber als sehr gelungene Coverversion durchgeht. Das French Polish auch mal direkter zu Werke gehen können, zeigen sie beim anschließenden „FPI“, das aber immer noch meilenweit von irgendwelchen 08/15-Rocknummern entfernt ist. Der Rest pendelt zwischen eingängigen Geradeaus-Parts und teilweise sehr proggigen Parts, braucht dadurch eine gewisse Eingewöhnungsphase, bleibt aber auch nach vielen Durchläufen (oder erst gerade dann…) immer interessant. Und da man die gelegentlichen elektronischen Einsprengsel nur sehr dezent verwendet hat, lege ich den Silberling hiermit jedem (Prog-)Rockfan ans Herz!

Um Enttäuschungen zu vermeiden empfehle ich, sich von der Band-Homepage die Downloads zu ziehen, gründlich anzuhören und dann die CD zu bestellen!

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