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CD Review: FOREVER SLAVE - RESURRECTION (2004)

Veröffentlicht am Dienstag 28 Dezember 2004 14:01:10 von madrebel
Dieser Artikel wurde von dpblack mitgeteilt
Da scanne ich eines Abends ein paar Homepages einiger befreundeter Bands und stoße auf der Webspace unserer Proberraumnachbarn auf einen Gästebucheintrag einer ominösen Lady Angellyca. Nun, it sounds very verrucht und obskur und dem muss man natürlich zutiefst auf den Grund gehen.
FOREVER SLAVE



  1. Overture: The Dark Secret Mysteries In Carpathians
  2. Erzebeth Bathorys Song
  3. In Autumnal Equinox
  4. Ophelias Eyes
  5. Beyond Deaths Embrace
  6. Requiem: Funeral Of The Lost Soul

Forever Slave


Sachen gibts?!? Da scanne ich eines Abends ein paar Homepages einiger befreundeter Bands und stoße auf der Webspace unserer Proberraumnachbarn auf einen Gästebucheintrag einer ominösen Lady Angellyca. Nun, it sounds very verrucht und obskur und dem muss man natürlich zutiefst auf den Grund gehen. Also hab ich mich kurz entschlossen durch das weltweite Netz gehämmert und schließlich die Band FOREVER SLAVE entdeckt, eine spanische Mischung aus Dark Ambient und Gothic. Auf Anfrage hin erhielt ich einen Presseaccount und zog mir sogleich das neueste 6-Track-Demo mit dem martialischen Titel "Resurrection" auf die Platte. Und holla! Ich hab bestimmt ziemlich doof geglotzt, weil ich diese starke Chose sicherlich nicht erwartet hatte. Operettenbeeinflusster Gesang der elfengleichen Lady Angellyca trifft auf Trauerweidenepik und Violinen, auf skurril morbide Atmosphären, die an Dani Filth gemahnen, auf hymnische Theatralik finnischer Prägung und auf tiefe gotisch-melancholische Verwurzelung inklusive geöffneter Adern, blassem Taint, tiefrotem Lebensrinnsaal und leblosen Augen.

Vorausgesetzt, man kann mit der Phrasierung der Vocals etwas anfangen, erwartet einen mit "Resurrection" ein verdammt starkes Stück Musik, das sehr ergreifend und teils völlig vereinnehmend die Seele wiegt und mit vielen unterschiedlichen Atmosphären und Gefühlen spielt. Der Grundtenor ist dabei Trauer, tiefe und ehrliche Trauer. Die Äxte pressen die Tränen literweise aus den Griffbrettern, während die hart hämmernden Drums einen passenden Kontrast zum dynamisch düster-depressiven Treiben bieten. Teilweise schimmern TRISTANIA durch, teilweise sogar THERION, auch wenn natürlich deren Monumentalgewalt nicht im Ansatz erreicht werden kann. Dazu fehlen halt den meisten Musikern ein paar hunderttausend Euro. Aus den einzelnen Songs bestimmte rauszupicken ist völlig unnötig, da sich alle zu einem perfekten Ganzen fügen und allesamt auf einem starken Level gastieren, der die Bandbreite der bereits erwähnten Stilvielfalt voll auslotet.

Das Gesamtpaket bietet zudem ein paar wirklich erstklassige Artworks, die Model Lady Angellyca erotisch knisternd in Szene setzen. Die Artworks sind vom Feinsten und absolut professionell, ebenso das musikalische Material. Leider sind die Demos rar gezählt und es sind nicht unendlich viele erhältlich. Zu erwerben ist "Resurrection" über http://www.foreverslave.com für 11 Euro. Es gibt aber in der Downloadsektion der Homepage zwei Songs zu saugen, die Lust auf mehr machen und der Band ein baldiges Labelsigning ermöglichen sollten. Hoffen wir es. Starke Sache!

Anspieltipps: Erzebeth Bathorys Song, In Autumnal Equinox, Ophelias Eyes


Homepage: Forever Slave



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