Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: FLOTSAM & JETSAM - My God

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 11 September 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Bis auf Lieder auf irgendwelchen Samplern war mir von F&J bisher nicht viel zu Ohren gekommen, was mich vom Hocker gerissen hätte. Und das wird sich mit diesem Album auch nicht ändern.
Das bekannteste an Flotsam & Jetsam dürfte die Tatsache sein, das Ex-Metallica-Bassist Jason Newsted früher hier die vier Saiten zupfte. Bis auf Lieder auf irgendwelchen Samplern war mir von F&J bisher nicht viel zu Ohren gekommen, was mich vom Hocker gerissen hätte. Und das wird sich mit diesem Album auch nicht ändern. An sich ist der US-Metal des Fünfers zwar nicht schlecht, und es finden sich auch vereinzelt echt starke Riffs in den 12 Songs. Leider halten F&J aber in keinem Song ein hohes Tempo durch und diese fast schon Grunge-mäßigen Zwischenparts nerven bei jeder Wiederkehr mehr. Und um das Ganze abzurunden, unterstreicht Sänger Eric A.K. das ganze mit einer für meine Ohren äußerst unangenehmen Stimme. Aber vor allem auf Dauer stört die Stimme dann den Hörgenuss immer mehr. Da bei mir der letzten Endes entscheidende Eindruck einer Band zu einem großen Teil vom Sänger abhängt, bin ich mir nicht sicher, ob die Songs wirklich so künstlich in die Länge gezogen sind, oder ob Eric`s Stimme mich hoffen läßt, der Song möge ein Ende nehmen. Bei einer Spielzeit von 64:23 Minuten errechnet sich eine Durchschnittsdauer von etwa 5 Minuten pro Lied - da kann eine Stimme viel kaputtmachen. Denn wenn F&J mal eine Weile nur die Musik für sich sprechen lassen, klingt das Ergebnis gar nicht mal schlecht. Allerdings findet sich auch nichts auf der Scheibe, was irgendwie neu klingt. Lediglich „I.A.M.H.“ klingt mit Akustikgitarre und Violine dann wirklich heraus, und glücklicherweise kommt dieser Song ohne Stimme aus! Ansonsten kann man „Dig Me Up To Bury Me“, „Nothing To Say“ sowie „Learn To Dance“ und „Camera Eye“, den stärksten Song, hervorheben. Zwar ist die Platte recht abwechslungsreich, wenn auch manche Parts immer wieder auftauchen, aber wirklich rentieren tut sich das gute Stück nicht...

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind 1 Kommentare vorhanden, Sie können sich an der laufenden Diskussion beteiligen.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!
Re: FLOTSAM & JETSAM : My God
Schade , dass Du bisher nur Stücke "von irgendwelchen Samplern" gehört hast. Da wäre es an der Zeit sich mal mit den Flotsam & Jetsam-Klassikern "Doomsday for the deceiver" und "No place for disgrace" zu beschäftigen, die komplett ohne Ausfall daherkommen.
Und selbst spätere Flotsam-Scheiben wie "Cuatro" (1992) haben durchaus ihre Höhepunkte ("Swatting at flies"; "Are you willing").

Harry