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Zur Meinung von Amazon

CD Review: FLESHLESS - Sensual Death Immitation

Veröffentlicht am Montag 16 Februar 2004 21:31:02 von Zombie_Gecko
Polka Grind aus Tschechien? Gibt`s nicht? Doch…irgendwie schon… Nicht nur für Krachfetischisten interessant!








01. Torture Me
02. Sensual Death Immitation
03. Scream Of Decapitated
04. Incinerated
05. Parasites
06. Disconnected
07. Surrounded By Hell
08. Survival Extortion

(35:52 min)


2003 Obscene Productions (www.obscene.cz)


Line Up:
Michael Filipi - Guitar
Vladimir - Vocals
Vitys - Drums
Ludek - Bass

www.go.to/fleshless



Stench Of Rotting Heads (Demo, ausverk.) (1993)
Grinding (Demo, ausverk.) (1994)
Fleshless (split tape w/Disfigured) (1996)
Free Off Pain (split MC/CD w/Mastic Scum;Austria) (1996)
Grindgod 1999
Abhorrence Of Cadaveric 2000
Nice To Eat You (2001)
Sensual Death Immitation (2003)



Mit Fleshless gibt`s diesmal aus Tschechien was für Freunde des gepflegten Gemetzels. Irgendwo zwischen Death Metal, Grindcore und Gore knüppelt und grunzt sich das Quartett durch die 9 Songs, wobei besonders „Sänger“ Vladimir im Vordergrund steht, der klingt als hätte er sich beim Eingrunzen der Tracks vorher mit dem Kopf in ein Erdloch eingraben lassen. Ist zwar nicht übermässig abwechslungsreich, aber eine gewissen Unterhaltungsfaktor kann man dem ganzen nicht absprechen. Wesentlich „lustiger“ ist da schon die Musik, die meist irgendwo zwischen „schnell“ und „sehr schnell“ eingeprügelt wurde – das tatsächlich sehr ruhige „Surrounded By Hell“ mal ausgenommen - und mit einem recht schrägen Rhythmus ausgestattet ist, wodurch Songs wie der Opener „Torture Me“ (geile Nummer übrigens!) oder „Scream Of Decapitated“ einen völlig abgefahrenen Groove erhalten! Klingt irgendwie als würden die Leningrad Cowboys mit 2,5 Promille Zillertaler Schürzenjäger auf Death / Grind covern! Ich glaube ich werde das für mich persönlich Polka Grind taufen…
Leider sind nicht alle Songs dermassen cool und abgefahren, aber im Vergleich zu manch einfallslosen Kracheruptionen aus dieser Sparte ist „Sensual Death Immitation“ wirklich gelungen ausgefallen. Hier wird mit Gespür für Melodien geknüppelt, denn offensichtlich haben sich die Tschechen auch die eine oder andere Melodie aus dem Schwedentod-Lager teilweise ausgeliehen. Fleshless erfinden zwar nicht das Rad neu, haben aber zumindest eine gewisse Portion Wiedererkennungswert, weshalb Krachfetischisten sich „Sensual Death Immitation“ mal anhörten sollten! Einen Kritikpunkt gibt`s aber doch: das Ding wurde innerhalb von 2 Tagen aufgenommen und gemischt – was vermutlich den etwas blechernen Sound erklärt. Aber dieses kleine Manko kann man gerade noch so übersehen.

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