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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Elenium - For Giving - For Getting

Veröffentlicht am Sonntag 09 Mai 2004 17:03:17 von Bloody_Vampire
Gothic Metal aus Finnland ? Etwa noch eine weitere him Kopie...? Nein es kommt ganz anders.....
Elenium - For giving for getting:

1.Up the Long Ladder
2. Eye for a Life
3.Impostor
4.Nameless - Faceless
5.Moments
6.Subcreator
7.Under the Mug
8.For Me
9.To Aim and Miss

Line Up:
j- Voice
Johannes Salo - Keys
Kasperi Heikkinen - Distortion
Tammi Leinonen - Distortion
Tuomo Räisänen - Subfrequencies
Mikko Niemelä - Pulse

Ich muss gleich zu Beginn meines Reviews sagen , dass ich eigentlich kein großer Fan von Gothic Metal bin. Als mir dann auch noch die finnische Herkunft der Band bekannt wurde , dachte ich sofort an eine weitere überflüssige Him Kopie.
Aber ob man es glaubt oder nicht... Nach längerem intensivem einverleiben kann ich der Musik sogar einiges abgewinnen. So fiel es mir auf jeden Fall gleich einmal positiv auf ,dass der Opener Up the Long Ladder doch ordentlich aus den Boxen ballert und über weite Strecken sogar an die Landsmänner von Children of Bodom erinnert. Einzig stößt mir bei diesem Song etwas die Nähe zu der Musik von eben angesprochenen Bodom Kindern auf. Dies hätte man vielleicht etwas origineller gestalten können.
Jedoch werden meine Bedenken, eine reine COB Kopie Scheibe zu erhalten schnell zerstreut. Gleich beim 2.Song erinnert man eher an Gothic Metal wie man ihn von heute kennt.
Einzig und allein die Keys bleiben über lange Teile der Platte sehr verspielt und drängen sich zeitweise wie z.B. beim Stück Eye for a Lie ein bisschen zu deutlich in den Vordergrund. Nach diesen beiden heftigeren Songs folgt dann erstmal eine kleine ruhige Phase, die schon ein bisschen an neue Sentenced erinnert und auch nicht übel vorgetragen wird.... wenn nur diese Keys nicht so stark präsent wären. Richtig gut gefällt mir an dieser Scheibe dann ausnahmsweise Mal Subcreator oder auch For Me bis es bei diesem Stück wieder kitschig wird.
Technisch seid ihr schon echt fit Jungs aber an den Keys müsst ihr meiner Meinung noch was machen. Eingefleischte Gothic Metal Fans werden dies vielleicht anders sehen aber da kann sich ja jeder selber von überzeugen. Denn an der Produktion ist überhaupt zu meckern. Die klingt gut und lässt keine Wünsche offen. Sehr depressiv aber auch richtig gut gefällt mir das erst sehr ,sehr ruhig beginnende Stück Impostor. Die zu Anfang richtig melancholische Stimme past perfekt zu der vorgetragenen Musik. Als das ganze jedoch wieder härter wird, verliert sich der Gänsehautfaktor wieder ein wenig und die Keys kommen wieder zu Tage. Am Ende fällt mir ein Fazit folgedessen also wirklich nicht leicht . Zum einen ist das technische Können der Finnen unbestritten und die Songs haben auch in gewissen Teilen Chancen sich im Ohr festzusetzen.... doch tendiere ich bei dieser Musik dann doch noch ein wenig lieber zu Bands wie Sentenced... Über manche Strecken kommen mir hier wie oben schon angesprochen Children of Bodom ein zu stark durch und aufgrund dessen geht auch die Eigenstädigkeit verloren.

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