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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Ektomorf - Scream Up To The Sky

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Veröffentlicht am Sonntag 21 Juli 2002 01:12:55 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Wer auf Soulfly und Sepultura abfährt sollte diesen Brecher unbedingt in seine Sammlung stellen!
Darf ich vorstellen: hier kommt die Metalscheibe für den Sommer, für Festivals, Baggerseeparties und um morgens vor der Arbeit den Sand aus dem Getriebe zu blasen! Wenn du morgens ins Bad schlappst, natürlich mit viel zu wenig Schlaf und vielleicht noch einem leichten Kopf legst du einfach dieses Scheibchen ein, drehst ordentlich auf und nach einem zugegebenermaßen etwas merkwürdigen Intro tritt dir das erste Monsterriff des Titeltracks erstmal ordentlich in die Magengrube und dir rieseln die Überreste des Sandmanns aus den Augen. Beim Wegstellen der morgendlichen Stange Wasser hast du Probleme vor lauter mitwippen die Schüssel zu treffen und beim Zähneputzen läufst du Gefahr dir beim gleichzeitigen rumhüpfen / bangen dir unfreiwillig die Zahnbürste ins Auge zu rammen - sofern du sie nicht beim mitbrüllen des von Gitarrist und Sänger Sòltan Farkas inbrünstig herausgeschriehenen „***** You“ verschluckt hast! Deinen Kater hast du inzwischen vergessen und mußt nun beim Rasieren aufpassen, dir beim auf- und abhüpfen während dem Rasieren und den zwanghaften wirren Kopfbewegungen nicht übelste Schnittverletzungen zuzufügen. Solltest du zu jenen Mitbürgern gehören, die Wasser nicht nur zum Bierbrauen verwenden dürfte dein durch „I Scream Up To The Sky“ verursachter Bewegungsdrang nun vermutlich ein wenig durch die viel zu kleine Duschkabine eingeschränkt werden. Das ist dir aber völlig egal, denn wenn du dich schon nicht großartig bewegen kannst gröhlst du einfach die räudig coole Coverversion von „A Hard Days Night“ mit - das lockert die Stimmbänder und freut den Nachbarn... Die andere Hälfte der Platte ballerst du dir dann zum Frühstück (Achtung, Kaffee nicht verschütten!) oder im Auto um die Ohren. Nun bist du wach für einen weiteren Arbeitstag... Und nach dieser kleinen „Bedienungsanleitung“ gibt`s jetzt noch eine Kurzbeschreibung dieses extrem coolen Scheibchens: der ungarische Vierer um die Brüder Zòltan und Csaba Farkas (Bass) spielt modernen (NEIN; nicht Nu Metal!!!) Metal, der sehr stark in Richtung Sepultura ab „Chaos A.D.“ bzw. Soulfly geht, mir aber besser gefällt als die entsprechenden Scheiben der Brasilianer, haben richtig fette Riffs in ihrer Musik, werfen zum Frühstück offensichtlich Groovetabletten ein, verwenden Scratches (und das sogar ohne das es mich stört - und das will was heißen!), lockern ihr Musik ganz unvermittelt mit einem Reggae-mäßigen Stück („Fàjdalom Könnyei“) auf und dürften auf einem Festival wie dem WFF mächtig abräumen. Also unbedingt mal reinhören! Anspieltipps: „I Scream Up To The Sky“, „You Leech“, „Fire“, „A Hard Days Night“, „S*****“, „Serial Men“!

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