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Konzert Review: Easter Thrash Meeting / Essen Turock 15.04.2006

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Veröffentlicht am Montag 17 April 2006 15:39:58 von madrebel
phpnuke.gifKarsamstag. Während sich das katholische Volk noch in der jährlichen Krokodilstränentrauer um den Sohn ihres Herrgotts befindet, machen sich um die 200 Nasen auf um einer heiligen Messe der etwas anderen Art zu frönen.












Easter Thrash Meeting / Essen Turock 15.04.2006


Sechs Bands baten zum Gebet. World Escape, World Downfall, Fragments of Unbecoming, Gory Blister, Darkane und Sadus übernahmen in rascher Reihenfolge die Pfarrersrolle und die anwesenden huldigten ihren Göttern auf unnachahmliche Art und Weise.
Leider verpasste ich „World Escape“ und es konnte mir auch niemand beantworten, wie diese waren. Nun, Pech gehabt.

World Downfall gaben sich dann allerdings recht früh die Ehre, nun, so hatte Fronter Lohm mehr Zeit sich die Birne abzuschießen und mit der einen oder anderen Person seines Herzens zu knuddeln. Der Auftritt des Kölner Vierers war dann souverän wie immer und sehr gut gefielen die neuen Songs. Die neue CD soll im Laufe des Sommers das Licht der Welt erblicken, seien wir mal gespannt. Der ganze Trupp hatte Spaß ohne Ende und auch die Besucher waren durchaus angetan, von dem Krach der vier bekloppten. Immer wieder gern gesehen.

Von den nachfolgenden „Fragments of Unbecoming“ hörte ich nur Fragmente, schienen aber recht gut beim Publikum anzukommen.

„Gory Blister“ waren dann der allerdings wirklich erste Höhepunkt des Abends. Der technisch hochwertige Todesblei der vier Italiener wusste wirklich zu gefallen, hatte Härte, Abwechslung, Melodie und ging richtig gut zur Sache. Erste kleine Moshpits bildeten sich und das schien den Italienern noch mehr Auftrieb zu geben, denn man gab echt alles. Saucooler Gig.

Die schwedischen Thrasher von „Darkane“hatten danach wahrlich leichtes Spiel. 40 Minuten voller Härte, Energie und Spiellaune heizten das Publikum noch weiter auf und wirkten einfach schweißtreibend. Die Fans hatten extrem viel Spaß. Kein Wunder, der Thrash der Schweden kann ja nun mal auch einiges. So war es für „Darkane“ ein leichtes, der Meute einen tollen Auftritt zu liefern.

Nun kam es aber zum Höhepunkt des Abends und man muss feststellen, dass man doch nicht immer alles kennt. „Sadus“ gaben sich ein Stelldichein und der Dreier um Steve DiGiorgio nahm von Anfang an keine gefangenen. Stimmung pur, Moshpits, Stagediver, Crowdsurfer, herrlich. Zu meiner Schande muss ich leider gestehen, dass ich die Truppe immer nur vom Namen her kannte, aber das wohl jetzt nachholen muss und mich mal in die Musik reinhören werde. Live waren die Jungs eine vollkommene Granate und hatten tierisch Spaß am Gig, das Publikum allerdings auch. Das endete darin, dass nachher an die zwanzig Nasen zusammen mit den Jungs auf der Bühne rockten und wohl bei allen anwesenden ein gutes Gefühl und Toplaune hinterließen. Gnadenlos guter Gig und es wird wohl keiner widersprechen wenn ich sage, kommt bald wieder.

Schade allerdings, dass der Schuppen heute nicht ausverkauft war. Allerdings gab es im Umkreis auch diverse Konkurrenzveranstaltungen, die den einen oder anderen potentiellen Besucher abgezogen haben. Nunja, schade.
Ansonsten wieder top durchorganisiert.

madrebel


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