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Sonstige Festivals: Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind

Veröffentlicht am Dienstag 27 Juli 2004 21:57:58 von madrebel
phpnuke.gifDas Earthshaker Festival ging in diesem Jahr in seine zweite Runde. Ein gutes Line-Up versprach schon mal ein kleines Highlight in diesem Festivalsommer.

THX to Schorsch für den Bericht !!!

Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind



Am Freitag Nachmittag trafen wir kurz vor Beginn der ersten Band in Geiselwind auf dem Gelände ein. Pünktlich um 15:45 Uhr ging es dann mit dem Opener 16 Hell Ventilers los. Es waren erst ca. 300 Leute anwesend, der Planet stach, das Ungeziefer nervte höllisch und die Band schrettelte im Hintergrund einen belanglosen Rock n Roll bis um 16:30.

Ab 16:50 waren The Traceelords am Start. They refused to kick ass (kleines Wortspiel, da ihre Platte “refused to kiss ass” heißt!). Der Sänger hatte eine sehr nervende Tonlage. Fazit: belanglos! Lockte die Hunde nicht aus dem schattigen Biergarten hervor *lol*

17:55 - Disbelief: I believe in Disbelief!!! Die Hessen spielten guten Old School Thrash Metal kombiniert mit Death Metal Growls. Gute Performance.

18:30 - Mnemic: Trotz schlechtem Sound konnte die Nu Metal Hoffnung überzeugen. Sie waren die erste Band, die das Publikum an diesem heißen Tag zur Extase brachte. Mnemic rulez! Achja, plötzlich kam noch Burton C. Bell auf die Bühne und zockte mit Mnemic einen Fear Factory Song erster Güte!
In der Umbaupause kam plötzlich der Veranstalter auf die Bühne und verkündete, dass Fear Factory mit Rose Tattoo getauscht hätten und jetzt als Co-Headliner spielen würden, da sie ihren Flug erreichen müssten.

Dann war Primal Fear dran. Sie spielten:
1) Live After Death
2) Chainbreaker
3) Suicide Maniac
4) Running In The Dust
5) Devils Crown
6) Nuclear fire
7) The Healer
Und ab dem achten Lied hörte sich alles gleich an. Eine halbe Stunde Primal Fear hätte genügt.
In der Umbaupause lernten wir paar Eingeborene kennen, die ganz nett waren und hiermit gegrüßt sein sollen: Tom, Geiger, Basti und Reserl.

21:40 Die Macht ist zurück!!! Fear Factory entern brachial die Bühne. Mittlerweile haben sich fast 2000 Leute vor der Bühne versammelt. Doch gleichzeitig mit den ersten Noten fing der Regen an. Die Jungs zockten Slave Labor, Cyberwaste und dann Shock, was im wahrsten Sinne des Wortes dann auch passierte. Es schüttete aus Kübeln, blitzte und donnerte, so dass alle erst mal Unterschlupf in den umliegenden Merchandising Ständen suchten. Während des dritten Liedes war plötzlich alles aus, Strom war weg und alle flüchteten von der Polizei angetrieben in den Backstagebereich, um sich vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen. An diesem Tag war es dann vorbei mit Musik, was uns alle ziemlich frustrierte und wir es uns dann an der Bar gemütlich machten. Das einzig witzige war noch, dass ich den Bassist von Fear Factory "Byron" kennengelernt habe und er mir verriet, dass Fear Factory zusammen mit Machine Head auf Tour kommen werden! Danach tranken wir noch einen Absacker mit dem Sänger von Mnemic bis wir versumpften.

Nächsten Tag war erst mal Megaausschlafen angesagt, da wir alle ziemlich platt waren. Um 15 Uhr trafen wir wieder auf dem Gelände ein, wo wir noch das letzte Lied von Mantas hörten. Aber jeder sagte uns, dass wir nix verpasst hätten.

Um 16:15 Uhr holten dann, wie am Vortag vom Veranstalter versprochen, Rose Tattoo ihren Gig nach. Sie spielten folgende Setlist:
1) One more drink with the boys?
2) Bad boy for love
3) Assault & battery
4) Tramp
5) House of pain
6) Kisses and hugs
7) The butcher and fast Eddie
8) Rock n Roll is king
9) Branded
10) One of the boys
11) Scarred for life
12) Rock n Roll outlaw
13) Nice boys dont play rock n roll

War ein absolut klasse Gig und entschädigte den Ausfall vom Vortag!!!

17:40 - Sodom:
The same procedure as every festival! The saw is the law, you know what I mean?! Der Gig endete um 18:35 mit einer Coverversion von Ace Of Spades.

18:55 - 19:55 Uhr: Destruction:
Schon zu oft gesehen. Auf Platte ganz gut, aber live ist es halt der Schmier ;-))
Um 20:15 Uhr enterte Herr Dirkschneider in seinem Kampfanzug in alter Manier die Bühne und blies seine Backen, wie gewohnt auf. U.D.O. machte mit folgender Setlist mächtig Stimmung:
1) Thunderball
2) The bullet and the bomb
3) Metal heart
4) Living for tonight
5) Independance day
6) Fire your guns
7) Restless and wild
8) Son of a bitch
9) Man and machine
10) Animal house
11) Balls to the wall
Als Zugaben kam dann noch Princess of the dawn, I a rebel und zum guten Schluss Fast as a Shark , dass von allen lautstark mit dem Hei di Hei do Hei da Intro gefordert wurde! Leider war der Gig schon um 21:20 Uhr vorbei.

Um 21:55 Uhr ging es dann mit Helloween weiter. War ziemlich gespannt drauf, da Helloween früher als Michael Kiske noch der Frontmann war, also zu Keeper 1 und 2 Zeiten, eine meiner Lieblingsbands gewesen ist. Aber nachdem Kiske wegging und Andi Deris dafür von Pink Cream 69 kam, habe ich die Band aus den Augen verloren.
Die Setlist bestand zum größten Teil aus alten Sachen:
1) Twilight
2) Keeper of the seven keys
3) Gitarrensolo
4) Future world
5) Hey Lord?
6) ????
7) Eagle fly free
8) If I could fly
9) Follow the sign
10) Sign of the world
11) How many tears
12) Dr. Stein
Als der Gig um 23.20 Uhr endete, wusste ich, warum ich vor vielen Jahren aufhörte Helloween zu hören. 1. Ich kann das arrogante Getue des Herrn Deris auf der Bühne nicht ertragen 2. Kann der Herr Deris dem Herrn Kiske null und nichtig das Wasser reichen 3. Die ganzen neuen Songs gefallen mir nicht mehr.

Kurz vor Mitternacht enterte dann der Headliner des Festivals die Bühne. In Flames hielten das Bühnenbild sehr schlicht, in dem sie nur das Cover ihrer neuen CD Soundtrack to your escape als Riesenflagge im Hintergrund aufgehängt hatten. Mit perfektem Sound zockten sie alle ihre Hits und zeigten große Spielfreude bis ihr Gig um 1 Uhr endete und sie vom Publikum heftigst abgefeiert wurden! War alles in allem ein gelungenes Festival, wenn man auch bemerkte, dass die Veranstalter ziemliche Anfänger sind und Geiselwind Provinz ist. Aber jeder fängt mal klein an. Mal sehen, was sich bis nächstes Jahr verbessert. Meine Vorschläge wären:
Wie bei jedem Festival: Verbesserung der Toilettensituation, mehr als zwei Leute an der Bändchenausgabe, bessere Koordination des Autogrammzeltes, besserer Sound und weniger Ungeziefer.

Schorsch


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind

Servus Schorsch


sorry dass ich mich über deinen bericht nich gerade positiv äusern kann. Aber ersten uns Franken als Provinz zu bezeichenen find ich ne rießen Frechheit, mit so ner äußerung wär ich verdammt vorsichtig. Schau dich mal auf den Festivals in Deutschland und Europa um, du wirst uns überall treffen!


Dann noch zum Thema Ungeziefer, sorry aber wer kann da bitte für? Wenn jemand mit den Tieren net zurecht kommt dann sollte er einfach net auf Festivals gehn sondern sich daheim einsperren! Die Viecher gibts halt überall da kann man nix machen.


Gruß aus Franken


 


Alex


 

Re: Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind

Ja dazu muss ich auchmal was sagen... Klar is Geiselwind nicht grade groß, jedoch von der Verkehrsanbindung her jawohl ziemlich gut (immerhin direkt an der Autobahn) und... Wacken is jawohl auch nicht grad riesig, aber wer wagt es schon Wacken zu beleidigen??


Nur weils bei uns nicht von Hochhäusern wimmelt und so sind wir keine provinz und bei uns gibbet zwar diese komischen Fliegen, dafür weniger Wanzen usw. als in der Stadt, und dafür kann nunmal niemand was, können die Veranstalter ja schlecht den Fliegen Platzverweis erteilen oder nen Tag vorher alles vernebeln.


In diesem Sinne


Sanya

Re: Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind

PRIMAL FEAR waren einer DER Abräumer des Festivals!


Wenn Du n bißchen mehr aufgepaßt hättest , wären Dir die Publikumsreaktionen nicht entgangen !!


Schade , daß so verfälscht berichtet wird !!

Re: Earthshaker Festival 23./24.07.2004 Geiselwind
Was für ein mieser Bericht und am Samstag schön jede Menge Bands verpasst !!!!!!!Weio Wei!
dann lieber nix schreiben!!
ciao

THORSTEN