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CD Review: EXHUMED - Anatomy Is Destiny

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Veröffentlicht am Samstag 30 August 2003 12:43:19 von Zombie_Gecko
Den Preis für Innovationen im harten Genre 2003 werden Exhumed sicher nicht bekommen. Aber wer sich an einer der besten Death Metal-Bands ever (R.I.P) orientiert, rennt zumindest bei mir offene Türen ein.







01. Anatomy Is Destiny
02. Waxwork
03. The Matter Of Splatter
04. Under The Knife
05. Consuming Impulse
06. Grotesqueries
07. In The Name Of Gore
08. Arclight
09. Nativitiy
10. Death Walks Behind You
11. A Song For The Dead

(45:08 min)


2003 Relapse Records (www.relapse.com)



Matt Harvey - Sanguinary & sickening secretor of nauseating necrony & egregiously obscene orator of execrable elocutions
Col Jones - Bloodsoaked & buboed bludgeoner of exsanguinated & extended epidermal exuviations
Mike Beams - Disseminating dissector of diastolic dysphony & gruesome gurgulations of gastro-intestinal gravity
Bud Burke - Vilified eviscerator of clamorous crepitations & decrepit disgorgement of virulent vulgarities

www.exhumed.us



Diskographie:
Gore Metal (1998)
Slaughtercult (2000)
Anatomy Is Destiny (2003)



Beim ersten Durchlauf musste ich "Anatomy Is Destiny" nach ungefähr 38,394 Sekunden aus dem CD-Spieler holen, um zu überprüfen, ob ich mich nicht vertan hatte. Aber ein Blick auf die CD verriet: hier waren tatsächlich nicht Carcass am Werk! Hätte aber durchaus sein können - stellenweise liefern Exhumed ein perfekte 1:1-Kopie der Death Metal-Legende ab, wobei man sich am ehesten an den härteren Songs der Kultscheibe "Necroticism" orientiert, aber auch sowohl in "Heartwork"-Gefilden als auch nahezu in finstere "Reek Of Putrefaction"-Zeiten seine Inspirationen holt. Frappierend vor allem die Ähnlichkeit beim Gesang von Gitarrist/Sänger Matt Harvey und dem Vorbild Jeff Walker. Natürlich könnte man "Anatomy Is Destiny" jetzt als unnötigen Mist abstempeln, und in gewisser Hinsicht bzw. zu Lebzeiten von Carcass war es das im Grunde genommen auch. Da Carcass aber schon vor rund sieben Jahren das zeitliche segneten, dürften sich speziell Carcass-Jünger tierisch über eine Scheibe wie diese dritte von Exhumed freuen. Denn auch wenn die großen Vorbilder unüberhörbar sind: Exhumed haben starke Songs an Bord, die Produktion von Neil Kernon (u. a. Judas Priest, Cannibal Corpse, Dokken, Nevermore, Queensryche) kommt sowohl schön druckvoll als auch fies und dreckig daher (und erinnert ebenfalls stark an "Necroticism") und auch technisch gibt`s nix zu mäkeln. Und da man zum Glück sich zwar an Carcass orientiert, dabei aber nahezu deren komplette Schaffensperiode abdeckt, können Fans von Carcass und fiesem Extrem-Death / Grind Metal zuschlagen! Eigentlich müsste man sogar sagen "müssen zuschlagen"...

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