Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: EVENFALL - Cumbersome

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 18 September 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Potenzial haben Evenfall mit Sicherheit, verschenken es aber leider viel zu großzügig, indem sie versuchen auf einen bereits abgefahrenen Zug aufzuspringen.
Evenfall kommen aus Italien, haben 1999 ihr Debüt „Still In Grey Dying“ veröffentlicht und sind aus der Death-Doom-Metal-Band Resurrecturis entstanden. Als Überreste aus dieser Zeit keift jetzt ein gewisser Ansgar in manchen Songs herum, sofern nicht Sängerin Roberta Staccuneddu den ziemlich langweiligen Gothic Metal mit ihrer laut Info engelsgleichen Stimme zukleistert. Dieser relativ emotionslose Gesang verleitet mich dann allerdings zu dem Gedanken, das Engel doch eher Harfe spielen sollten und das Singen den offensichtlichen Vorbildern von Roberta, Anneke von The Gathering und Liv Kristin von Theatre Of Tragedy überlassen sollte. TOT dürften aber auch ansonsten das Vorbild für Evenfall sein, ohne das es die Italiener schaffen annähernd deren Level zu erreichen. Fand ich schon TOT mit wenigen Ausnahmen nicht übermäßig spannendschaffen es Evenfall noch mehr, quasi unbemerkt an meinen Ohren vorbei zu klimpern. Den nicht nur die einzelnen Songs kommen ohne wirkliche Höhepunkte aus, auch die ganze Platte hat kein Highlight das im Ohr hängen bleibt. Ok, mal abgesehen von „Entre Dos Tierras“, das vermutlich alle nur von den Heroes Del Silencio kennen - und das ist auch gut so! Denn vom südländischen Charme des Originals bleibt nach der keyboardverseuchten Coverversion nicht viel übrig, außerdem wird das ganze viel zu langsam gespielt und auch hier deckt Engelchen Roberta die Musik weitestgehend mit ihrem piepsigen Stimmchen zu - wobei sie bei diesem Song noch die beste Leistung abliefert! Das Evenfall es zumindest etwas besser könnten, wird dann am Anfang von „In Absentia Christi“ deutlich, als man kurz etwas härter klingt und richtig gut zu gefallen weiß. Ab dem Moment in dem Sängerin Roberta unterstützt vom nach 80igern klingenden Keyboard einsetzt und die Gitarren in den Hintergrund drängt ist dann der alte Zustand wieder hergestellt und es herrscht wieder gepflegte Langeweile. Potenzial haben Evenfall mit Sicherheit, verschenken es aber leider viel zu großzügig, indem sie versuchen auf einen bereits abgefahrenen Zug aufzuspringen. Denn trotz allem ist die Scheibe auch nicht wirklich schlecht, andererseits aber einfach belanglos.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!