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Zur Meinung von Amazon

CD Review: ESCAPETOR - Water

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Veröffentlicht am Dienstag 09 Dezember 2003 00:16:39 von Zombie_Gecko
Hannes Wader meets englischer Punkrock meets Folk meets Rock`n`Roll meets Kelly Family – alles klar???









01. Escapetor
02. Water
03. Crow Song
04. Sick Song

(21:55 min)


2003 Eigenproduktion


Line Up:
Carl Eric Sagaard - Vocals & Guitar
Ragnar A Nord-Varhaug - Guitar & Vocals
Svein Arild Kleven - Bass
Leif Ove Haugstad - Drums

(www.escapetor.com)



Demo 1 (Eigenprod.)
Drop The System (Eigenprod.)
No One Will Survive (Eigenprod.)
Water (Eigenprod.)



Sonderlich viele Infos liegen „Water“ nicht bei – Escapetor sind aus Norwegen, zu viert, existieren seit 1999, nehmen im eigenen Homestudio auf und mit „Water“ liegt das vierte Tondokument vor, auf dem sich auch noch ein Video befindet, welches zumindest hier nicht laufen will. Ähnlich unbeschreiblich wie das Drumherum ist die Musik der vier Norweger: am ehesten kompatibel zum sonstigen Material hier ist der „Sick Song“, in dem teilweise heftige Highspeed-Punk-Parts auf ganz ruhige Elemente treffen. Der Titel ist Programm und der „Sick Song“ heimst auf jeden Fall Coolness-Punkte ein. Den Abschluß der Platte bildet mit „Here Comes The Solo“ natürlich nicht ein eben solches, sondern eine flotte Rocknummer mit Charme. Dazu passend wäre auch der Opener und zugleich die Bandhymne „Escapetor“, die live den Stimmungspegel schlagartig erhöhen dürfte und irgendwo zwischen flottem Rocker, Mitgröhlhymne und pogotauglicher Partymucke liegt – unterbrochen von einem Schunkelchor und mit typisch skandinavischem Flair! Um sich davon zu beruhigen eignet sich dann hervorragend der Titelsong „Water“, eine fast akustische Nummer mit jeder Menge Melancholie und kurzfristigen flotteren Parts, die klingen wie Hannes Wader auf Koks, bevor plötzlich wieder Schunkelmucke den Hörer durcheinander bringt – abgefahren! Der Abschuß ist dann aber der „Crow Song“, der offensichtlich auf norwegisch eingesungen wurde und klingt wie die Kelly Family mit jeder Menge Wodka im Blut, kurz bevor sich alle die Kleider vom Leib reissen und eine hemmungslose Sexorgie starten! Natürlich nicht zu vergessen der Escapetor-typische Schunkelfaktor und eine irgendwie recht uninspiriert vor sich hin riffende Klampfe, die aber kaum stört (ok, außer beim Solo), da der „Crow Song“ vom Bandeigenen Familienchor klar dominiert wird.
Klingt schräg? Ist es auch! Bei Escapetor weiß man nie was als nächstes kommt – somit spreche ich auch keine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus, da das den meisten zu abgefahren sein dürfte. Aber interessant ist „Water“ allemal…

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