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CD Review: ENDSTILLE - Frühlingserwachen

Veröffentlicht am Donnerstag 25 September 2003 19:06:57 von Zombie_Gecko
Nach dem musikalischen Kriegserklärung “Operation Wintersturm” liegt mit “Frühlingserwachen“ nun das Debüt der norddeutschen Black Metaller vor. Und die Entwicklung ist beachtlich…






01. Frühlingserwachen
02. Ripping Angelflesh
03. With The Fog They Come
04. Defloration
05. 1914
06. Biblist Burner
07. World Free Of Christ
08. Endstille


(34:47 min)


2003 Twilight Vertrieb (www.twilight-vertrieb.de)


Line Up:
Mayhemic Destructor - Artillerie (Schlagzeug)
L. Wachtfels - Sturmgeschütz (Gitarre)
Cruor - Bombenhagel (Bass)
Iblis - Propaganda (Vocals)


(www.endstille.com)


Der selbstfinanzierte Vorgänger “Operation Wintersturm” erinnerte unweigerlich an Marduk`s „Panzerdivision Marduk“-Meisterwerk – eine halbe Stunde Geknüppel und Raserei vom feinsten! Dementsprechend gespannt war ich natürlich auf „Frühlingserwachen“. Das erste Mal schob ich den Silberling auf der Autobahn in den CD-Schacht, und der Titeltrack und Opener ließ darauf schließen, dass man den Fuß nur minimal vom Gaspedal genommen hat. Doch bereits der nächste Track löste in etwa das Gefühl aus, als hätte bei 180 km/h jemand den 3. Gang reingeprügelt! Zwar finden sich auch hier noch schnelle Parts, aber im Vergleich zu „Operation Wintersturm“ geht man schon fast gemächlich zu Werke, was sich auch in den folgenden Songs nur unwesentlich ändern sollte. Im ersten Moment machte sich also schon fast Enttäuschung breit. Doch mit jedem Durchlauf konnte ich mich mehr mit „Frühlingserwachen“ anfreunden. Denn nach kurzer Eingewöhnungszeit bemerkt man unweigerlich, dass die neuen Songs von der gedrosselten Geschwindigkeit durchaus profitieren und deutlich wuchtiger daher kommen. Außerdem setzen Endstille mehr auf Abwechslung und variieren das Tempo, was den Durchlauf von „Frühlingserwachen“ wesentlich stressfreier gestaltet als den des Vorgängers. Damit wir uns nicht falsch verstehen: von langsamem Black Metal ist das norddeutsche Quartett immer noch weit genug entfernt, um auch Die Hard-Blackies zufrieden zu stellen. Dazu der klirrend kalte Sound, der für sich allein schon ein Genuß ist und es in Verbindung mit den Songs schafft, eine düstere und böse Atmosphäre, wie sie sich für typischen Black Metal gehört, zu kreieren. Freunde skandinavischer Szenegrößen wie Darkthrone, Immortal, Gorgoroth und so weiter sollten also mit „Frühlingserwachen“ voll auf ihre Kosten kommen. Für den Rest ist Endstille auch weiterhin uninteressant.
„Frühlingserwachen“ ist zwar kein Meilenstein, aber mehr als gelungen! Fans von klirrend kaltem Midtempo-Black Metal sollten auf alle Fälle ein Ohr riskieren (auf der Homepage gibt es einen Song zum Download) – zumal man den Silberling Twilight-typisch für 12,99 Euro erstehen kann!
Wer nun aufgrund Artwork, Bandnamen etc. auf eine rechtslastige Gesinnung schließt, der sei auf das anlässlich von „Operation Wintersturm“ geführte Interview verwiesen.

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