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Konzert Review: EASTGOTH in der Villa in Leipzig 2002

Veröffentlicht am Dienstag 06 August 2002 14:51:58 von madrebel
Dieser Artikel wurde von gochtel mitgeteilt
phpnuke.gifReview zum ersten "Ostgoten - Konzert" in der Leipziger "Villa" am 23.07.2002


Die Ostgoten zum erstem Mal in Leipzig! - Was für eine Herausforderung. Und das war es wirklich! Alles fing eigentlich ganz normal an, abbauen, einladen und losfahren. Haha!!!


Der planmäßige Start war für 14.30 Uhr angesetzt. Aber Ihr kennt die Jungs ja. Letztlich ging es mit "nur" 15 Minuten Verspätung ( eigentlich nicht schlecht ) ab nach Leipzig. Die Fahrt verlief super und so fielen wir gegen 15.45 Uhr in Leipzig/Engelsdorf von der Autobahn. Unser Gochtel hatte den Stadtplan von Leipzig parat und lotste uns in Richtung Zentrum. Nach nur wenigen Ampeln stellte er jedoch leicht ärgerlich fest, daß sein Plan leicht veraltet war. Aber egal, wer den Gochtel kennt, der weiß, daß er sich davon nicht stoppen läßt. Nach unzählbaren Verkehrsverstößen standen wir jedoch plötzlich, wie durch ein Wunder, vor der Villa und die Männer waren sich einig: "Wo ist das Bier? Wir haben Durst!"


Nach kurzem Versteckspiel in der riesigen Villa fanden wir den Holle und alles wurde besser für den Moment. Schließlich gab es erst mal was zu trinken. Der Bühnenaufbau verlief reibungslos, was eigentlich erstaunlich war. Aber dann! Die Technik ging an und wie wir hörten, hörten wir nichts.
Denn was wäre ein Eastgoth - Konzert ohne technische Störungen??? Auf jeden Fall ein Zufall. Die Party am Vortag hatte in der Villa einen leichten Kurzschluß in der Technik verursacht. Erst ging gar nix, dann nur die Hälfte und schließlich fast alles. Das war dann aber erst gegen 23.00 Uhr. Zwischenzeitlich änderte der Gochtel mehrmals die Mimik (Lachen & Weinen) und noch öfters die Gestik (Haare raufen & Kopfschütteln).


Mit viel Eifer und Geduld bekamen die fleißigen Seelen der Villa, denen ich an dieser Stelle einen herzlichen Dank sagen möchte, alles in den Griff. Der für 18.00 Uhr angesetzte Soundcheck fand dann schließlich 19.45 Uhr statt und dauerte leider bis 21.30 Uhr. Aber die Stimmung wurde dadurch kaum getrübt. Um 21.45 Uhr begann die Gothic-Metall-Band "Warm & Rosa" vor schätzungsweise 30 Gästen an zu Spielen. Sie heizten den Leuten ein und verbreiteten bei den wenigen Gästen eine super Stimmung. Der Sound der Band war super und groovte ordentlich. Nur leider war der Grundsound in etwa immer der selbe, so dass es nach den ersten Liedern anfing etwas langweilig zu wirken. Nach der Umbaupause begann schließlich Omphalos mit einer großartigen Bühnenshow zu spielen. Die Lichtshow war sehr fein auf die Musik abgestimmt und das Wechselspiel zwischen düstrem und cleanen Gesang kam sehr gut zur Geltung.


Und getreu nach dem Motto "das Beste zum Schluß" kamen die Wenigen, welche bis 23.50 Uhr durchgehalten hatten, in den Genuß unseren Ostgoten zu lauschen. Die Wenigen waren wie immer die härtesten Fans. Aber ich frag Euch, wozu, wenn nicht dazu, gibt es wahre Fans???

- Wir fahren Euch hinterher und gieren nach Eurer Musik. Jungs, wir lieben Euch. -

(Kommentar des Schreibers)

Das Intro war perfekt und vor allem laut. Denn nachdem es verklungen war und Vegus alle begrüßte, kamen plötzlich ein paar Leute mehr und wir feierten ordentlich ab. Nach Songs wie " Speak to me" oder "Brazil" lief der Schweiß in Strömen und die Kehlen wurden trocken. Aber der Bewegungsdrang ließ einfach nicht nach. Nur leider geht alles was Spaß macht viel zu schnell vorbei und so fiel gegen 01.15 Uhr der Scheinwerfer. Nach dem Abbau fuhren wir zurück nach Old Dresden, wo wir müde, verschwitzt und der ein oder andere leicht angetüdelt, aber (fast) befriedigt, gegen 03.30 Uhr landeten.
Zu guter Letzt bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen:

Unser Dank gilt dem fleißigen Villa-Team, "Warm & Rosa" , "Omphalos", allen Helfern und allen anwesenden für dieses feine Konzert.



Kati

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