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Konzert Review: E 605 - Symbiontic - Blood Red Angel - Ratingen Lux

Veröffentlicht am Freitag 04 Oktober 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Eumelchen mitgeteilt
phpnuke.gifSo ich hatte am Samstag das Vergnügen nach Ratingen ins Lux zu fahren und mir ein ziemlich geiles Konzert anzuschauen.
Moin Leute!

So ich hatte am Samstag das Vergnügen nach Ratingen ins Lux zu fahren und mir ein ziemlich geiles Konzert anzuschauen.
Headliner des heutigen Abends waren“ Blood Red Angel“ und das alleine war schon für mich der Grund meine Fühler einmal dorthin zu strecken, denn die anderen beiden Bands kannte ich überhaupt nicht. Aber nicht nur „Blood Red Angel“erwiesen sich als super. Das Vergnügen als Opener hatten E 605 (die witzigerweise auf den Plakaten als E 609 angekündigt worden waren...hehe).
Nun ja, ich hatte schon vorher beim Soundcheck herausgehört, dass es sich hierbei um eine sehr vielversprechende Band handeln würde. E 605 legten also dann irgendwann nach sehr langer Wartezeit los und ich hatte nicht zuviel versprochen. Man muss dazu sagen, dass sie aus 5 Leuten bestehen (Schlagzeuger, 2 Gitarren, Bass und Sänger).
Der Sound, der aus den Boxen kamen schlug mir wie eine Betonfaust auf die Fresse und ich war mehr oder weniger gezwungen, meinen Kopf im Takte der Musik zu schütteln und ihn dann zeitweise einmal aufzurichten um mir die sehr kultverdächtige Bühnenshow anzuschauen. Nicht nur, wegen der schon sehr kultverdächtigen Frisur des einen Gitarristen, sondern auch wegen den Posings desselben und vor allem den des Bassisten.
Der Bassist nämlich erinnerte an mit seiner Mimik an die Mimik, die „KISS“ schon etliche Jahre vorher an den Tag gelegt hatten, denn mal hing ihm die Zunge gierig aus dem Mund und dann wieder verdrehte er die Augen um die Blicke auf sein so und so schon sehr imposantes Auftreten zu lenken.
Einmalig war auch der Gitarrist, denn seine Frisur war schon ein sehr großer Augenfang (erinnerte ein wenig an den Typen mit der langen Matte aus der BIFI-Werbung).
Es ist schon sehr erstaunlich, was man auf einer so eng bemessenen Bühne wie der im Lux alles so machen kann. Einige Kostproben legte dieser Gitarrist hin, der im ekstatischen Zustand ab und an anfing plötzlich wild in der Weltgeschihte herumzuhüpfen um dann wieder Angus Young in seinen coolsten Posen nachzuahmen. Musikalisch kann man sagen, dass nicht nur die Instrumente hervorragend von ihren Meistern beherrscht wurden sondern auch der „Leadsänger“ mit seiner Stimmgewalt überzeugte.
Mal growlte er, und dann fing er wieder an zu kreischen, wobei er vom Bassisten und vom Bifi-Gitarristen abgelöst wurde.
Um den Stil zu umschreiben, würde es meines Erachtens die Formulierung „technisch brillanter sehr wohl-klingender Death-Metal“ sehr gut treffen. Nachdem E 605 ihren Gig abgeliefert hatten, kamen natürlich, wie bei diesem geilen Auftritt auch kaum anders zu erwarten, laute Zugaberufe von den ungefähr 45 Metalheads. Also kamen noch zwei Zugaben und E 605 durften mit wohlverdienten Lorbeerkränzen die Bühne verlassen.
Nach der Umbaupause kamen dann SYMBIONTIC.
Auch wieder gleiche Besetzung der Instrumente.
Die ersten Hartmund, Hartmund-Rufe kamen auf, die das ganze Konzert begleiten sollten.
Hartmund, Schlagzeuger bei „Symbiontic“, war wohl schon in den Kreisen der Fans recht bekannt und hatte wohl bei denselben schon kultähnlichen Status. Als sie dann loslegten, staunte ich nicht schlecht, als ich hörte, was der Sänger, der ein sehr imposantes auftreten an den Tag legte, für ein geiles Growling hatte. Er grunzte die straighten Death Metal Songs runter, als würde er sich ein leckeres Bierchen trinken.
Aber nicht nur sein Growling war imposant, sondern auch sein (sorry, soll nicht böse klingen, sondern eher lobend) klingonenartiges Auftreten, untermalte sein aber doch sehr sympathisches Erscheinen. Die Fans schien das auch sehr zu begeistern, denn der eine Stage-Diver, der sich schon bei der Vorband einige Male versucht hatte, sprang erneut einige Male von der Bühne um sich dann von vier oder fünf Leuten durch den Raum tragen zu lassen (mein Arm tut immer noch weh...hehe...).
Die Banger sammelten sich um die Bühne und der Saal wurde langsam sehr voll. Also zu „Symbiontic“ ist nach diesem Gig von meiner Seite nur zu sagen: wer auf geilen kräftigen Death-Metal steht, der fühlt sich bei „Symbiontic“ garantiert sauwohl!!! Auch die obligatorischen Zugaben wurden gegeben, wobei sie von einem hammergeilen Schlagzeug-Solo des guten Hartmunds angeführt wurden. Und ein jeder war zufrieden.
Anscheinend aber überzufrieden, denn von den Metallern war nach“ Symbiontic“ nicht mehr viel zu sehen.
Bei „Blood Red Angel“ löste sich die Metaller-Gemeinde nämlich mehr oder weniger in ein nichts auf und die Zahl senkte sich von vorher etwa 60 Metallern auf klägliche 15.
„Blood Red Angel“ legten einen, wie eigentlich auch nicht anders zu erwartenden guten Gig ab.
Der „Rhine Area Trash“ lebte auf der Bühne, aber anscheinend nicht so richtig unter den Fans, denn man sah schon einige Alkoholleichen in Bühnennähe. Eine saß auf dem Boden und die andere saß dann gegen Ende am vorderen Bühnenrand. Auch die anderen anwesenden waren vom Alkohol sichtlich mitgenommen, was ehrlich gesagt ein recht lustiges Bild abgab. Aber immerhin wäre damit zu erklären, warum am Ende nur noch eine so geringe Anzahl von Metal-Heads anzutreffen war. Dementsprechend gering war dann auch die Anzahl der Zugabe-Rufe, welche auch nicht durch einen Pillemann-Fotze-Arsch-Drei-Mann-Chor aufgebessert werden konnte.
Schade eigentlich, denn verdient hätten „Blood Red Angel“ sich auf jeden Fall eine etwas größere Anzahl an Fans.
Aber trotzdem ist zu diesem Konzert zu sagen, dass es eines der geilsten Underground-Konzerte seit langer Zeit war (und für mich mit zwei auf jeden Fall sehr hörenswerten Überraschungen...)!!!
Also Leute, in diesem Sinne
Metal Will Never Die und ein lautes Reitermania,
Sebastian alias Eumelchen


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind 3 Kommentare vorhanden, Sie können sich an der laufenden Diskussion beteiligen.
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Re: Konzi Review E 605 / Symbiontic / Blood Red Angel
Ahoi !
Schönen Dank für das hammergeile Review!Im LUX zu spielen macht einfach ´nen Riesenspaß.Wir haben ja jetzt zum zweitenmal das Vergnügen gehabt,die Bude ordentlich zu rocken.Die Leute (Besucher,Veranstalter,etc)sind echt einmalig.Alles coole Typen,mit denen man wirklich Spaß haben kann.Tausend Dank auch an euch!!!Trotz einiger Sound-Probleme habt ihr uns echt ´ne FETTE Party beschert.Wirklich schade,daß bei BloodRedAngel nur noch so wenige da waren.Die sind echt geil gewesen.Und E605...naja,ich glaube,hier wurde schon fast alles gesagt.Menschlich und musikalisch ein Hochgenuß;die Jungs sind ´n echter Hammer.YOU GUYS FUCKIN´ ROCK!!!
Noch ´ne Kleinigkeit :
Unser Drummer heißt Hartmut,nicht -mund...
;o)
Also,ROCK ON!!!!!!

Die Symbionten
Re: Konzi Review E 605 / Symbiontic / Blood Red Angel
moin, moin....

oh, sorry das mit dem "-mund" tut mir echt leid :)...hehe
aber naja, die review, da gibbet nix zu bednaken, denn bei so nem konzert is sowas doch wohl kalr und bei den fans wars auch echt geil dabei zu sein (nicht, wie bei anderen bands - kein weiterer kommentar dazu ...hehe)
also, ich denke, man sieht sich beim nächsten gig :)))

sebastian -> eumelchen
Re: Konzi Review E 605 / Symbiontic / Blood Red Angel
Wir hoffen auch auf ein baldiges nächstes Mal...
:o)