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Konzert Review: Dream Theater Düsseldorf Philipshalle 2002

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Veröffentlicht am Mittwoch 06 November 2002 11:05:00 von madrebel
phpnuke.gifDoc Chris schreibt:

Bei seiner ersten Ansage des Abends bedauerte er, dass es der letzte Gig der Deutschlandtour ist, aber wir könnten uns auf 3 Stunden D.T. live freuen. 3 Stunden! Welche andere Band spielt schon volle 3 Stunden?
DREAM THEATER – WORLD TOURBULENCE TOUR 2002

Düsseldorf /Philipshalle

Die Prog-Götter in Düsseldorf, dass kann man sich doch nicht entgehen lassen, so dachte ich und auch ziemlich viele andere. Als ich um 17.45 Uhr am Ort des Geschehens aufschlug war doch schon ein recht ansehnliches Grüppchen an Leuten vor Ort.
Als die Halle gestürmt war, wurde natürlich wild spekuliert wie denn der kommende Abend aussehen könnte. Der eine hat gehört die Könige der schrägen Takte würden zwei Sets spielen, der andere meinte sie würden nur die obligatorischen 90 min. spielen. Ich habe von einem Bekannten gehört, dass sie in London eine Show mit der kompletten „Number of the Beast“ und eine anderen Show mit der kompletten „Master of Puppets“ eröffnet, dann eine kurze Pause gemacht und hernach ihr eigenes Set durchgezogen hätten. Also eine Menge Verwirrung, keiner wusste so recht Bescheid, wodurch sich aber die Wartezeit angenehm verkürzte.
Das Licht ging aus und was ertönte aus den Boxen? „Pull me under“!!! Mein zweiter Gedanke, was kommt denn dann noch??? – der erste war: Geeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiil!!! Wie wollten die Freunde des 5/39tel Taktes denn dann noch ein Fass aufmachen, wenn sie ihren bekanntesten Song direkt zu Anfang verpulvern?
Doch weit gefehlt, die Menge ging gut ab und die Herren La Brie, Petrucci, Myoung und Portnoy legten danach erst richtig los. Die Kracher der letzten drei Alben wurden von der Bühne geballert das es kein Halten mehr gab und Trommelkasper „Iron“ Mike Portnoy machte Faxen als wenn es ab morgen verboten wäre. Die nächste Überraschung machte James La Brie. Bei seiner ersten Ansage des Abends bedauerte er, dass es der letzte Gig der Deutschlandtour ist, aber wir könnten uns auf 3 Stunden D.T. live freuen. 3 Stunden! Welche andere Band spielt schon volle 3 Stunden?
So wurden die ersten 90 Minuten die ganzen Kracher gespielt, unter anderem ein Medley aus „Under a glass Moon“, „Learning to live“ noch 4 anderen DT stücken und die Zirkushymne (bei Eläkelaiset heißt das Ding „Humpa like a clown“) gezockt. Bei letzterem kurvte der zeitweilig leicht arbeitslose James La Brie mit einem Roller (!) über die Bühne, was die Menge ziemlich bejubelte (sah einfach urkomisch aus...). Nach ca. 90 min verließen unsere Helden uns für eine kurze 15minütige Pause, die sie sich aber auch verdient hatten.
Aufzuzählen was die Jungs im einzelnen gespielt hatten, macht an dieser Stelle keinen Sinn, finde ich zumindest, da man per se´ nach einer gewissen Zeit in das Traum Theater entführt wurde und nur noch staunend da stand.
Doch dann, mit einem mal wurde jeder aus seiner süßen Trance gerissen als ... ... „Hallowed be thy name“ intoniert wurde. Das alle aus dem Häuschen waren dürfte klar sein, oder? Und ich musste feststellen, das Dream Theater die einzige Band sind, die Iron Maiden wirklich covern dürfen und dabei den Anspruch wahren das Stück originalgetreu wieder zu geben!
Nach summa summarum 3 ½ Stunden und 2 Zugaben war dann aber doch leider Schluss. Vermisst habe ich eigentlich nur „The silent Man“ ansonsten waren aber alle wunschlos glücklich. Naja, fast zumindest. Ich will so eine Trommelkiste haben wie Mike! Der hat nämlich 2 komplette Schlagzeuge ineinander gebaut! Richtig gehört. Kurz ein paar Daten? Gerne: 3 Bassdrums, 4 Oktobans, 6 Hangtoms, 2 oder 3 Floortoms, 20.000 Becken, einiges an Effektkrempel und 4 (!) Snares. Unnötig zu erwähnen das Gott Portnoy alles einsetzte (man hatte zeitweilig den Eindruck er müsste sich einschränken...) teilweise bei den komplexesten Takten aufstand und einen progressiven Bela B. mimte, und sich mitten im Song umsetzte um den Rest des Kits einsetzen zu können. Mir blieb lediglich nur der Schluß das der Mann eine verdammte Krake ist und unter seinem Hemd noch mindestens 4 Arme versteckt haben musste. Allerdings wurde diesmal John Petrucci extrem viel gefeatured. Der Mann ist aber auch ein Saitenbieger sondersgleichen... Von john Myoung habe ich leider viel zu wenig gehört, schade eigentlich... . Jetzt kam doch noch der kleine Musikus in mir hoch, ich bitte um Entschuldigung. Alles in allem war es ein mehr als runder Abend!

Euer Doc.


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