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Konzert Review: Doro / 20jähriges Bühnenjubiläum in der Düsseldorfer Philipshalle !!!

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Veröffentlicht am Montag 29 Dezember 2003 14:20:56 von madrebel
phpnuke.gif20 Jahre schon macht die kleine quirlige Düsseldorferin die Metalszene unsicher, und keine Rockröhre aus deutschen Landen hat sich eine solche Beliebtheit erspielt wie unsere "Doro".
Doro / Düsseldorf Philipshalle

13.12.2003


20 Jahre schon macht die kleine quirlige Düsseldorferin die Metalszene unsicher, und keine Rockröhre aus deutschen Landen hat sich eine solche Beliebtheit erspielt wie unsere "Doro". Nun, 20 Jahre sind eine lange Zeit und in der Zeit passiert so manches und aus ebendiesem Grunde feierte unsere kleine ihr 20jähriges Bühnenjubiläum.
Zuerst jedoch musste man sich am Einlaß durchquälen, da wie üblich, die Philipshallensecurity nicht in der Lage war, die Besucher zügig einzulassen. Aber das ist ja nichts neues.
Das war auch der Grund, weswegen ich die Hälfte des Gigs von „Circle to Circle“ verpasst habe. Jedoch war das, was man mitbekommen hat, nicht von schlechten Eltern und die Jungs um Ex-Savatage Fronter „Zak Stevens“ schafften es, die menge zu begeistern. Eine alte Nummer durfte auch nicht fehlen. Mit „Edge of Thorns“ machten die Burschen aber nicht nur mich glücklich. Ein feiner Auftritt.

Nun wurde es Zeit für den Co-Headliner. Und auch wenn man von „Saxon“ einen Gigoverkill im Moment bekommt, was wirklich nicht von der Hand zu weisen ist, aber trotzdem schaffen es die Briten immer wieder, eine gute Stimmung zu machen.
Wie auch an diesem Abend. Und was da abgeliefert worden ist, war wirklich der Hammer. In 50 Minuten schoss man eine Granate nach der anderen aus ihrem großen Repertoire in die menge. Und das wurde auch dankend angenommen. Die Songs wurden ohne Ende abgefeiert, es wurde lautstark mitgesungen, gemosht was das Zeug hielt und es war wie immer geil.
Aber sie kommen ja bald wieder. Wie immer.
Setlist:
Heavy Metal Thunder
Rock The Nations
Princess Of The Night
Court Of The Crimson King
Are We Travellers In Time
Wheels Of Steel
Crusader
Denim & Leather

30 Minuten später war es dann endlich soweit. Doro´s großer Moment war gekommen. Und mit sichtlicher Nervosität begann mit „I rule the Ruins“, ein dreistündiger Gig, der mit Überraschungen und Gaststars gespickt war.
„Metal Racer“ kam verdammt früh, aber auch sehr gut. „Burning the Witches“ war dann mal wieder ein toller Mitgröler und dann kam erst mal „The German Tank“ alias „Udo Dirkschneider“ auf die Bühne um mit „Doro“ zusammen „East meets West“ zu singen.
Leider machte Doro dann den Fehler, unendlich viele Balladen zu bringen, was im Publikum dann doch zu gemischten Kommentaren beitrug. Danken taten einem das nur die Bierstände, die aufgrunddessen einen höheren Umsatz hatten. Nun, alles hat letztenendes auch einen positiven Nebeneffekt.
Allerdings verursachte "Für immer" wohl einen kollektiven Tränenfluß. Denn soviele Menschen, die sich dabei umarmten, und Feuerzeuge zückten, sieht man wohl selten. „Love me forever“ versöhnte das Publikum dann aber doch, was aber auch am unvergleichlichem „Lemmy“ lag. Das Stück verursachte aber auch eine kollektive Gänsehaut. Das „Doro“ natürlich nicht „Burn it up“, die inoffizielle „Rhein Fire“ Hymne vergessen durfte, war ja klar. Und das männliche Auge wurde durch den Anblick der „Pyromaniacs“ befriedigt.
Zwischenzeitlich gab es dann auch "White Wedding", und auch die Götternummer "A whiter Shade of Pale" durfte da nicht fehlen.
"Saxon" bgeleiteten sie bei dem Priestcover "You´ve got another Thing comin´ ". Kam sehr gut an.
Am meisten erwartet wurde dann allerdings die Reunion mit ihrer Ex-Band "Warlock", die bis auf "Rudi Graf" im Original Line-Up auftraten. Und die kam wirklich tight. Man hatte das Gefühl, das man sich nie getrennt hatte. Vielleicht noch der eine oder andere Auftritt wäre da echt wünschenswert. Wer weiß, was da noch kommt.
Nun gab es noch eine herzergreifende Gratulation con "Claus Lessmann" von "Bonfire". Mit Blumenstrauss und Umarmung. Herzerweichend. Nur das "Steppenwolf"-Cover hätte man sich schenken können, denn die "Born to be Wild" Version war der Tiefpunkt des Abends. Aber was soll´s ? Es war ja eine Party und von daher war das okay.
Ein Stück fehlte noch. Und so ziemlich alle Bands und Gastsänger die an diesem Abend auf der Bühne standen, bildeten den geilsten Chor, den ich seit langem gesehen habe. Und wenn 4500 zusammen "All we are" singen, dann hat das echt was ergreifendes. Nach 3 geilen Stunden, die aber auch ihre Längen hatten, beendete "Doro" ein Konzert, was noch in einigen Jahren bei den Fans für freudige Gespräche sorgen wird.
Auf die nächsten 20 Jahre und bleib wie du bist.

madrebel

Setlist :

I Rule The Ruins
Always Live To Win
Metal Racer
Hellbound
True As Steel
Burning The Witches
Hellraiser
East Meets West
Metal Tango
Out Of Control
Unholy Love
Whiter Shade Of Pale
Whenever I Think Of You
Für immer
Fall For Me Again
1000 Mal gelebt
White Wedding
Save My Soul
Drumsolo
Bad Blood
Egypt (The Chains Are On)
Medley:
Brutal + Effective , Dedication , Love Me In Black
Earthshaker Rock
Love Me Forever
Fight
Burn It Up
You´ve Got Another Thing Comin´
Alles ist gut
All Night
Fight For Rock
Evil
Born To Be Wild
All We Are


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Doro / 20jähriges Bühnenjubiläum in der Düsseldorfer Philipshalle !!!
Dem kann man zustimmen.
Konzert war ganz nett, nur die Hälfte des Sets Balladen zu spielen, war wirklich zuviel des Guten.
Und "Pudelmatte" Lessmann hätte ganz zuhause bleiben können. Übelst.