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Zur Meinung von Amazon

Sonstige Festivals: Dong Open Air / Neukirchen-Vluyn !!!

Veröffentlicht am Dienstag 29 Juli 2003 00:50:28 von madrebel
phpnuke.gifZum dritten Mal findet nun das Dong Open Air statt und dieses Mal musste man auf einen Berg ausweichen, wo man zwar etwas laufen musste, bis man oben war, dafür aber nicht nur eine äußerst gute Aussicht und ein tolles Gelände hatte, nein, man störte dort auch niemanden. Und ca. 600 Besucher hatten an diesem Wochenende einen Heidenspass.
Dong Open Air

Neukirchen-Vluyn / 19.07.2003


Zum dritten Mal findet nun das Dong Open Air statt und dieses Mal musste man auf einen Berg ausweichen, wo man zwar etwas laufen musste, bis man oben war, dafür aber nicht nur eine äußerst gute Aussicht und ein tolles Gelände hatte, nein, man störte dort auch niemanden. Und ca. 600 Besucher hatten an diesem Wochenende einen Heidenspass.
Besonders die günstigen Bierpreise (0,5 Ltr. Bier für einen €, auch wenn es manchmal pisswarm war) und der günstige Eintriit, 12€ für 2 Tage, das war schon cool. Oder die Pommesbude, deren preise normale Frittenbudenpreislage hatten, das war schon klasse. Cool, war der Stand mit den Waffeln für 50 Cent und dazu noch frisch gemacht. Echt lecker.
Nun aber zu den bands.
„Psychotron“ sah ich als erstes, leider aber nur die letzten 10 Minuten, weswegen ich nichts großes sagen konnte. Allerdings waren die Publikumsreaktionen sehr gut, was zeigte, dass man einiges an Stimmung gemacht hatte.
Die nächsten in der Runde waren die Gothgutelaunedeathmetaller von „Abaddon“. Und die machten trotz der Sonneneinstrahlung Party ohne Ende. Was bei dieser Art von Musik eigentlich ein Widerspruch ist, allerdings bei „Abaddon“ ist dieses nicht so. Im Gegenteil. Man spielt zeitweise zwar düstere Klänge, wirkt aber dabei äußerst lebensfröhlich. Besonders die Sängerin( die im Gegensatz zu anderen weiblichen Sängerinnen dieses Genres, einem gesanglich nicht auf die Nerven fällt) machte da eine gute Figur, nebst dem Fronter, der immer ein grinsen auf den Backen hatte. Ein kleiner Schelm. Sehr gut kam wie immer“ Der Teufel“ an, die inoffizielle Bandhymne, wo Fronter Markus in einer Dämonenmaske rumhüpfte. Sah sehr lustig aus.
Leider war nach 25 Minuten schon Ende, aber was soll´s ? Die kommen bald wieder.
„Witchtower“ waren dann die nächsten. Und natürlich räumten sie wieder ab. Natürlich wurde dort wieder gemosht ohne Ende und natürlich war die Stimmung wieder gigantisch bei den Jungs. Irgendwie scheinen die alles richtig zu machen. Die Jungs sind einfach eine Klasse für sich und hauen einfach gut rein. Die Songs waren dieselben wie in Ratingen, also keinerlei Überraschungen. Aber das kann sich ja bald wieder ändern. Also, schaut bei denen mal wieder rein.
„Antifreeze“ schenkte ich mir dann, denn dieser schnarchlangweilige Hardrock war dann nicht unbedingt das, was die meisten hören wollten und auch ich nicht.
Bei den nachfolgenden „Suns of Sadness“ erging es mir ähnlich. Gothrock um diese Zeit , und dazu auch noch traurig passt einfach nicht zu einem schönen Sommertag. Viele waren froh, als man den Set endlich beendete. Einfach gesagt, falsche Zeit und falsches Festival.
Die Krefelder Jungs von „Hate Factor“ allerdings hatten danach leichtes Spiel. 50 Minuten geilster Death Metal, coole Performance, Spaß pur und dazu Bewegung ohne Ende, machten den Gig der „KFC Uerdingen“ Mitsponsoren zu einem echten Vergnügen, was auch die Reaktionen des Publikums zeigten. Die Jungs sind live einfach klasse. Da kann man nichts anderes zu sagen. Und die Songs waren natürlich auch der Knaller, insbesondere „The Hate Factor“ und die ACDC Nummer waren einfach geil. Lohnenswert wie immer.
Auch wenn ich niemals ein „Adorned Brood“ Fan werde, muss man den Niederrheinern zugestehen , dass sie es einfach draufhaben, die Menge zum kochen zu bringen. Tolles Stageacting, echt coole Songs "Erdenkraft", "Totenmarsch" und andere brachten die Masse echt zum brodeln. Eine coole Aktion war es auch, dem Publikum einen Kasten Diebels zu spendieren. Das war sehr nett. Leider war nach einer Stunde wieder alles vorbei, aber für alle Fans, am 27.09 spielen die Jungs im Spektakulum in Düsseldorf einen Gig für lau. Also hin.
Nun war es aber endlich soweit. Zeit für den mit Spannung erwarteten Headliner. „Skyclad“. Die Frage war, konnte „Kevin Ridley“ überzeugen, nachdem vor einiger Zeit „Martin Walkyier“ die Band verließ ? Ja, er konnte. Und das absolut überzeugend. Die Folkrocker von der Insel gaben echt alles. "Penny Dreadful", "The Widdershins Jig", "The Cry Of The Land", "The Survival Campaign" (schien neu zu sein) "Thinking Allowed", "Swords Of A Thousand Men" "No Deposit, No Return", "Another Drinking Song", "The Parlament Of Fools" (auch neu, zumindst kannte ich den nicht) "Earth Mother, The Sun And The Furious Host", "Inequality Street", "The Antibody Politic", "Think Back And Lie Of England", ,Spinning Jenny", "History Lessons", "Polkageist waren in der Setlist vorhanden. Man ließ echt keinerlei Wünsche offen. Geigerin Georgina Biddle tanzte wie eine Elfe mit ihrer Geige barfüssig über die Bühne und war nur am lächeln, und auch der Rest der Truppe war mehr als gut drauf. Die Fans feierten die Briten nach allen Regeln der Kunst ab und selbst nach 2 Stunden hatte man nicht genug. Für 4 Zugaben musste die band noch mal raus und man merkte, sie hatten echt Spaß daran. Ein toller Gig, der den alten Fronter nachher nicht mehr vermissen ließ. Einen neue Scheibe kommt jetzt hoffentlich bald und dann kann sich die Truppe im neuen Gewand endlich von neuem beweisen. Und es ist kein Zweifel daran, dass ihnen dieses gelingen wird.

Danach war dann auch alles vorbei und man gönnte sich noch ein Bier, bevor man sich endgültig schlafen legte. Letztenendes bleibt nur noch eines zu sagen. Die Walisten haben sich dort ein kleines und gemütliches Festival aufgebaut, was zu Recht einen Kultstatus genießt. Hoffen wir das es so bleibt.
Bis zum nächsten Jahr.

Madrebel

Notiz: P.S: In der Galerie findet ihr einen Haufen Bilder vom Dong Open Air !!!

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Skyclad
"The Survival Campaign" und "The Parlament Of Fools" sind Songs vom neuen Album.