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Konzert Review: Divine Zero - Stigmatized - Agoraphobia / 04.02.2006 / Ratingen Lux

Veröffentlicht am Sonntag 05 Februar 2006 14:32:14 von madrebel
phpnuke.gifDer zweite Monat dieses Jahr, das zweite Metalkonzert und ein im Nachhinein gesehenes Topbilling beehrte das Ratinger Lux.
Und auch wenn vielleicht gerade mal 50 Nasen, inkl. 25 Mitgereiste von Agoraphobia das Lux heute besuchten, diese erlebten einen super geilen Abend mit drei echt geilen Bands.










Divine Zero - Stigmatized - Agoraphobia / 04.02.2006 / Ratingen Lux



Als erstes spielten Divine Zero aus Erkelenz, die von Anfang an eine verdammt gute Figur machten. Ein extrem aggressiver Fronter, der richtig fett brüllen konnte und dazu ein paar recht fähige Leute an ihren Gitarren. Die Jungs rockten richtig fett ab und wussten den anwesenden durchaus zu gefallen. Auch das Hypocriy-Cover „Roswell 47“ mit Gastshouter kam recht gut an. Cooler Auftritt. Das einzige was ich mich gefragt habe, was hat die Keyboarderin die ganze Zeit gemacht?

Stigmatized aus Zell überzeugten dann recht rasch mit ihrer coolen Mischung aus Thrash und Death und einer coolen Pantera-Coverversion von „Fucking Hostile“.
Der Fünfer hatte auch richtig Spaß, leider war vor der Bühne aber recht wenig los. Schade, die Jungs hätten mehr Zuspruch verdient gehabt. Aber die anwesenden rockten sich einen ab. Das einzige Manko war, dass der Sänger auf mich etwas schwachbrüstig und kraftlos in der Stimme wirkte. Wer weiß, woran es lag. Trotzdem, die Truppe machte live sehr viel Spaß.

Nun wurde es Zeit für die süddeutschen Maniacs von Agoraphobia. Ein endgeiler Mix aus modernem Thrash, ein wenig Hardcore und Todesbleigeröchel. Spielfreude pur, zwei endgeile Fronter die sich Top ergänzten und richtig Spaß hatten. Selten habe ich eine so energiegeladene Truppe im Lux gesehen, die gleichzeitig so professionell und gut war. Die Songs strotzten nur so vor Energie, gingen ab wie Schmidts Katz und hinterließen bei dem einen oder anderen durchschwitzte Shirts. Dazu ein fettes Machine Head-Cover „Davidian“, sehr geil aus den Boxen geholzt tat dazu ein Übriges. Zwei Zugaben musste man dann noch spielen, bevor man den Wieslocher-Sechser in den Feierabend entließ.
Eine echt geile und arschtighte Band, die man live nicht verpassen sollte.

Alles in allem ein echt cooler Abend, der, wenn auch schlecht besucht, wirklich lohnenswert war.
Daumen hoch.

Madrebel


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