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CD Review: Disturbed - Ten Thousand Fists

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Veröffentlicht am Mittwoch 19 Oktober 2005 17:49:07 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Die US-Amerikaner Disturbed sind seit ihrem Debüt „The Sickness“, und den darauf enthaltenen Singles „Stupify“, „The Game“ und vor allem „Down With The Sickness“ aus den Tanztempeln mit härterer Orientierung nicht mehr wegzudenken. Doch die Jungs auch Chicago sind mehr als nur Hitmaschinen oder womöglich ein One-Hit-Wonder. Bereits das Zweitwerk „Believe“ überzeugte mit durchweg melodischen, aber dennoch modern arrangierten Songs. Hier schließt das nun erschienene dritte Album „Ten Thousand Fists“ an.










Disturbed – Ten Thousand Fists

01. Ten Thousand Fists
02. Just Stop
03. Guarded
04. Deify
05. Sticken
06. I’m Alive
07. Son Of A Plunder
08. Overburdened
09. Decadence
10. Forgiven
11. Land Of Confusion
12. Sacred Life
13. Pain Redifined
14. Avarice

Warner Music

David Draiman, Vocals
Dan Donegan, Guitars
John Moyer, Bass
Mike Wengren, Drums


Die US-Amerikaner Disturbed sind seit ihrem Debüt „The Sickness“, und den darauf enthaltenen Singles „Stupify“, „The Game“ und vor allem „Down With The Sickness“ aus den Tanztempeln mit härterer Orientierung nicht mehr wegzudenken. Doch die Jungs auch Chicago sind mehr als nur Hitmaschinen oder womöglich ein One-Hit-Wonder. Bereits das Zweitwerk „Believe“ überzeugte mit durchweg melodischen, aber dennoch modern arrangierten Songs. Hier schließt das nun erschienene dritte Album „Ten Thousand Fists“ an. Angesichts der Klasse der bisherigen Releases war nicht unbedingt zu erwarten, dass Disturbed das Rad, bzw. ihren Stil komplett neu erfinden. Dennoch klingt „Ten Thousand Fists“ zu keiner Sekunde nach einem einfachen Abklatsch ihrer bisherigen Alben. Es ist den US-Amerikanern vielmehr gelungen, im Rahmen ihres ureigenen Stils eine neue, spannende Mischung zu kreieren.
Disturbed aber einfach so in die Nu Metal-Schublade zu stecken, wird der Klasse dieses Quartetts zu keiner Zeit gerecht. Teilweise wird erstaunlich straight, ohne jegliche Schnörkel, drauflosgerockt und den Songs so eine metallischere Ausrichtung verliehen. Ein Prinzip, das bereits beim Vorgänger „Believe“ hervorragend funktionierte. Diesmal können durch diese Methode Hits wie „Guarded“, „Just Stop“, „Decadence“ oder auch der Titelsong besonders überzeugen, was allerdings nicht heißen soll, dass die übrigen Stücke eine wesentlich geringere Qualität besitzen. Die Stücke wachsen eher mit jedem Hören, was für ein kurzweiliges Hörvergnügen spricht.
Besonders hervorzuheben ist allerdings Leistung von David Draiman, der mal wie auf dem Debüt im Stakkato-Takt shoutet, um im nächsten Moment einfühlsam und außerordentlich melodisch zu singen. Gerade in letzteren Momenten wachsen die Songs und erreichen eine fast unmenschliche emotionale Ausdrucksstärke. Hier ist bei Freunden dieser Musik Gänsehaut fast schon garantiert. Herausragend ist in diesem Zusammenhang die Halbballade „Overburdened“, die langsam und ruhig beginnt, um sich zu einem getragenen, melancholischen Meisterwerk emporzuschwingen.
Als besonderes Schmankerl enthält die CD auch (wieder) eine Coverversion aus den Pop-Tiefen der 80er Jahre. Vergriff man sich auf „The Sickness“ an „Shout“ von Tears For Fears, so wird diemal „Land Of Confusion“ von Genesis klangtechnisch veredelt.
Disturbed liefern mit ihrem dritten Album ein Album ab, das durch sein hohes Ohrwurm-Potential süchtig macht. Jeder Rock/Metal-Fan, der mit neueren Varianten seiner bevorzugten Musikrichtung etwas anfangen kann, sollte hier eigentlich gefahrlos ein Ohr riskieren können.

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