Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Dismember / Debauchery / Requiem / Infernal Poetry - Essen Turock / 25.02.06

Veröffentlicht am Sonntag 26 Februar 2006 23:08:05 von madrebel
phpnuke.gifInnerhalb einer Woche gab es jetzt schon das zweite Toppackage, was coolerweise auch noch an einem Samstag in Essen Station machte.











Dismember / Debauchery / Requiem / Infernal Poetry - Essen Turock / 25.02.06


Nun, am Anfang war zwar noch nicht allzu viel los, aber das störte die Italiner namens Infernal Poetry überhaupt nicht. Die Jungs agierten sehr verspielt, teils verfrickelt und trotzdem wirkte das Songmaterial nicht langweilig. Der Sänger mit seinen Dreadlocks hatte auch ohne Ende Spaß und dazu noch Stil. Selten sieht man jemanden mit einem Glas Wein über die Bühne laufen.
Zum Schluß coverte man noch „Fear of the Dark“ der eisernen Jungfrauen, wo es noch mal richtig gut abging.
Die schweizerischen Deather von Requiem waren dann die nächsten auf der Bühne und hoben das Niveau dann noch mal weiter an. Der Death Metal, US-amerikanischer Prägung schien bei einigen nicht unbekannt zu sein und der Rest des Publikums war dann auch recht angetan von den Qualitäten des Schweizer Fünfers. Coole Truppe.
Die vier blutverschmierten Schwaben von Debauchery waren dann wohl mit die Band des Abends, denn was bei den Jungs abging, spottete jeglicher Beschreibung. Die Band hatte Spielfreude ohne Ende und knallte eine Granate nach der anderen in die Menge.
Besonders Blood for the Bloodgods wurde ohne Ende abgefeiert, auch die Coverversion von Six Feet Under „War is coming“ kam verdammt gut an. Was da an Energie rüberkam, war völlig faszinierend. Ganz toller Gig.
Dismember hatten es danach eigentlich nicht mehr so einfach, mochte man meinen. Aber die schwedischen Todesbleiveteranen sind einfach viel zu lange dabei und viel zu routiniert, als sich so einfach mal eben abservieren zu lassen. Der legendäre und beliebte Schwedenfünfer hatte dann auch kein Problem damit, noch mal alle Energiereserven des Publikums zu aktivieren und spielte einen Gig, der sich durch alle Schaffensperioden der Band bewegte. Natürlich wurde nie neue CD sehr stark gespielt, doch auch Klassiker der Garde Casket Garden und auch Trendkiller schafften es problemlos, das Publikum wie immer zu überzeugen. So war es auch kein Wunder, dass nach etwas mehr als einer Stunde, der genigte Besucher von einem wirklich gelungenem Gig und einem vollkommen gelungenem Abend sprechen konnte.
Ein wirklich lohnenswerter Abend und das auch noch zu einem fairen Preis von 12€. Da kann man echt nicht meckern.

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!