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CD Review: Dinner auf Uranos - 50 Sommer - 50 Winter

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Veröffentlicht am Dienstag 15 Juni 2010 20:42:36 von madrebel

dau_50sommer50winter.jpg

Dinner auf Uranos – 50 Sommer – 50 Winter

01. 6786
02. Zwischen dem Salz und dem Montepellier
03. Texas della Morte
04. Frost 1
05. Töte das Jahr für mich
06. Frost 2

Cold Dimensions

Marcel - Gesang, Gitarren, Bass, Programmierung
Stefan - Gesang, Gitarren, Programmierung
Matze - Schlagzeug, Programmierung
Heidig – Bass

Nach dem Ende von „Nocte Obducta“, eine der wohl interessantesten Black Metal Bands aus deutschen Landen, entschied sich Ex-Mitglied Marcel, die schon angedeuteten Wege weiter zu gehen und mit seiner neuen Band oder auch Projekt „Dinner auf Uranos“ weiterzumachen.
Diejenigen, die jetzt übrigens ein neues Black Metal Projekt erwartet, können hier mit dem lesen aufhören. Wer allerdings über den musikalischen Tellerrand schauen kann, oder sogar in der Lage ist, abseits von allem, mal was komplett neues zu genießen, ist hier genau richtig.
Denn was hier eingespielt worden ist, stellt ein fantastisches und meisterhaftes Kleinod der Musik dar. Zwischen Postrock und Avantgarde, Melancholie und psychedelischen Klängen tanzend, gibt dieses Album dem Hörer eine unglaublich intensive Hörerfahrung, die ihresgleichen sucht. Dazu geben die sehr tiefsinnigen Texte der ganzen Platte noch eine ganz besondere Note. Und alles passt hier perfekt zusammen. Es gibt immer wieder neue Klangbilder zu entdecken, neue Facetten im musikalischen Gesamtbild und das, ohne überheblich zu wirken.
Höhepunkte gibt es hier eigentlich ausschließlich. Doch das unfassbar intensive „Töte das Jahr für mich“, mit seinen mehr als 22 Minuten ist ein Stück, welches den Hörer fasziniert unter den Kopfhörern zurücklässt. Dazu passend „Frost 1“ und „Frost 2“, die wie ein rahmen für das Stück wirken. Und auch das recht dunkle und im Horrorstil eingebettete „Texas della Morte“ weiß zu faszinieren.
„50 Sommer – 50 Winter“ ist gewiss alles andere als einfache Kost und dürfte dem einen oder anderen doch vielleicht als zu anspruchsvoll erscheinen. Doch aufgeschlossene Hörer dürften um dieses Album nicht herumkommen. Und für jene ist es eine echte Kaufempfehlung, die die Plattensammlung definitiv bereichern wird.


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