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Konzert Review: Dimmu Borgir-In Flames-Nevermore-Lacuna Coil-Suspiria bei der 2001 A Metal Odys

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Veröffentlicht am Sonntag 23 September 2001 14:17:29 von madrebel
phpnuke.gifDimmu Borgir / In Flames / Nevermore / Lacuna Coil / Suspiria

2001 A Metal Odyssee

Köln Live Music Hall

02.04.2001
Dimmu Borgir / In Flames / Nevermore / Lacuna Coil / Suspiria

2001 A Metal Odyssee

Köln Live Music Hall

02.04.2001

Den Beginn machten die Newcomer Susperia
. Mit einem Sound, der für eine Operband recht gut war, wussten sie durchaus zu überzeugen.
Ihr Hauptaugenmerk lag dabei auf ihrem Album "Predominance".
Leider war nach 25 Minuten schon Schluß, und sie wurden mit einem Anstandsapplaus in den Feierabend entlassen.

Als zweite durften dann die Italogothmetaller von Lacuna Coil die Bühne betreten,
die leider mit argen Soundproblemen zu kämpfen hatten.
Nach einiger Zeit hatten sie diese aber in den Griff .
Sie spielten mit ihren wiederum 25 Minuten viel zu kurz, um wirklich überzeugen zu können.
Sie waren leider auch nicht in der Lage, ihre Lieder mit der gleichen Magie, wie sie auf der Platte vorhanden ist, live zu beweisen.
Schade, vielleicht beim nächsten Mal.

Nun betrat das erste Highlight die Bühne.
Nevermore.
Eigentlich die unpassendste Band im gesamten Billing, rockten sie trotzalledem am meisten.
Warrel Dane sang wie immer einfach geil, kein Wunder, daß er zu den besten seiner Zunft gehört.
Auch das Publikum wusste um die Qualitäten von Nevermore, und die ersten 10 Reihen moshten , was das Zeug hielt.
Auch muss ich sagen, daß Warrel Dane die Coolness in Person ist.
Wer eine Stunde in dieser sehr wohltemperierten Halle in Lederjacke abrockt. Respekt.
Alles passte auch zusammen bei den Jungens, geile Songs, leider fällt mir keiner mehr ein.
Dumm gelaufen, aber egal.
Die Jungens von Nevermore rockten wie die Hölle, und waren der wohl erste Highlight des Abends.
Selbst wenn Leute die man eher zur Gothic-Fraktion zählen darf,
ihre Haare schütteln, dann muss es wirklich gut sein.
Geiler Gig.

Und nun, In Flames.
Die Schweden waren wirklich nur noch heiß, Pyroshow, geile Songs.
Der Hauptaugenmerk lag natürlich auf ihren aktuellen Longplayer"Clayman", doch weder Songs der "Jester Race " , "Whoracle" und "Colony" wurden vergessen.
Die Jungs waren Party pur, wenn die so auf dem Wacken Open Air abgehen, dann wird dies wohl ein Supergig, der dieser schon heute war.
Ich habe auf jeden Fall Sehr viel Spaß gehabt.

Nun zum Headliner, und den absoluten Tiefpunkt des Abends.
Dimmu Borgir.
Eigentlich war ich ja nur wegen denen dagewesen,
aber mit einer solchen Enttäuschung hatte ich nicht gerechnet.
Das Intro begann zwar vielversprechend, aber die Ernüchterung kam sehr schnell.
Ein absoluter Brechsound, der diverse Instrumente gar nicht erst erkennen ließ,
okay, für den Sound kann die Band nix, der Mischer eben, aber das sie so gut wie keine Anstalten machten dieses zu ändern,
ist ihnen genauso negativ anzulasten, wie eine Spielzeit von gerade 65 Minuten, die kaum zu überzeugen wussten,
eien Songauswahl, die nur die letzten 3 Alben überdeckte.
Gut, daß neue Album ist klasse, definitiv, aber die Liveumsetzung war nur als dilettantisch zu bezeichnen.
Vom Drum waren weder Snare oder Tom zu hören, die Gitarren gingen komplett unter, das Keyboard dudelte eher,
als das es wirklich klang, und Shagrath poste in einer lächerlichen Art und Weise, daß es zum weinen war.
Gut, die Trendfans waren begeistert, war ja klar, aber sehr viele verliessen angewidert die Halle,
was bei diesem Auftritt nur allzu verständlich war.
Auch frage ich mich, was das zweite Intro nach 15 Minuten sollte.
Wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.
Schlimm auch, daß keine Lieder der "Stormblast" oder "For all Tid" gespielt wurden. Was soll das, zählen die alten Fans nicht mehr ?
Elendige Rockstars.
Die einzigen Lieder die wirklich gut rüberkamen, waren :
"Blessings upon the Throne of Tyranny"
"Puritania", naja, da da eh die Hälfte vom Band kam, kein Wunder.
und die letzte Zugabe ihres grössten Hits "Mourning Palace".
Ich muss hier einfach sagen, daß Dimmu Borgir mittlerweile zu einer verzogenen Bande von Rockstars mutiert sind,
die einfach nur noch peinlich sind. Für mich war es der letzte Besuch einer Tour dieser Combo.
ich lege zukünftig mein Geld lieber in Undergroundbands an, was diesen Stil von Musik betrifft.
Und jeder andere sollte dies auch tun.


Madrebel

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