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Konzert Review: Die Toten Hosen / Düsseldorf - ISS Dome

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Veröffentlicht am Donnerstag 28 Januar 2010 19:42:51 von madrebel
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Die Toten Hosen / 26.12.09 Düsseldorf - ISS Dome

Über  100 gespielte Konzerte im In-und Ausland, fast alle davon ausverkauft. Dazu zig Nominierungen, eine neue DVD und Live-CD und nun der Abschluss der Tour mit einem sechstägigen Konzertmarathon. Die Toten Hosen haben in jeder Hinsicht in die vollen gegriffen und dabei nur die Lorbeeren herausgegriffen.
Nun war es also soweit. Das allerletzte Konzert der Tour stand an, bevor es für lange Zeit in den Urlaub ging und die Halle war, wie in den vergangenen Tagen brechend voll.
Die Jungs hatten in der Zeit viele befreundete Bands als Support eingeladen, u.a. die Donots oder die aufstrebende Düsseldorfer Band Broilers. Heute waren ein paar ganz besonders alte Weggefährten eingeladen und niemand anderes als die Mimmis aus Bremen, um Fabsi waren zugegen, die diesem Abend schon eine ganz besondere Einleitung geben sollte.
Nun, und die Jungens und Mädels vom Weserstrand taten dieses mit einer Energie, die Ihresgleichen suchte. Von Anfang an zockte die Rasselbande einen Gig runter, der verdammt viel Spaß machte.   Dass man in der kurzen Zeit nicht allzu viel spielen konnte, egal. Der Vierer hatte sichtlich Freude daran, vor so vielen Menschen zu spielen und viele Besucher dankten es ihnen, mit überall auftretenden Pogopits, die sehr schön anzusehen waren. Zum Schluss kam beim Heimatlied sogar noch der allseits von allen Fortunen geschätzte Opa, seines Zeichens Gesangskünstler der 95er und Stadionmusikbeauftragter auf die Bühne, um gemeinschaftlich mit den vier Rabauk(inn)en diese alte kultige Weise zu singen. Und dieses aus 12000 Mündern zu hören verschafft doch eine gewisse Gänsehaut. Danach war aber auch erst einmal Schluss, doch nach kurzer Pause gab es ein Wiedersehen. Und zwar mit ZK. Viele hatten es schon geahnt, einige befürchtet und es bot sich an diesem Abend auch an. So sang Fabsi mit seinem einstigen Weggefährten Campino drei Weisen aus früher Vorzeit, u.a. Hahnenkampf, Dosenbier und Uns Altstadt, was so manche recht fragend beobachteten und bei anderen doch mit strahlenden Gesichtern aufgenommen wurde. Aber auch dieses kurze aber eindrucksvolle Reunionkonzert war leider rasch vorbei. Aber man wartete ja auf den großen Knall.
Und nach einer halben Stunde war es dann soweit. Licht aus, Spot an, die Fahnen schwebten gen Himmel , begleitet von einem Engelsgesang und mit Little Drummer Boy stiegen die Jungs furios in einen Gig ein, der nur Höhepunkte bot. Ein Hit jagte den nächsten, altes und neues wechselte sich ab, viele Weihnachtslieder wurden noch eingebaut und die Menge tobte. Die Band war verdammt gut drauf und man merkte den Jungs wirklich an, dass man sich hier heute so tierisch ins Zeug legen wollte, dass die Fans noch lange über diesen Abend sprechen sollten. Und das tat man auch. Alles war perfekt. Stimmung, Spielfreude, Showeffekte, insbesondere das schöne Backdrop waren sehr bemerkenswert. Wenn man es länger betrachtete, taten sich eine ganze Menge Bilder auf, die einem beim beiläufigem betrachten wahrscheinlich nicht aufgefallen wären. Der oder die Künstler haben sich da sehr viel Mühe gegeben und viele nette kleine Details eingebaut.  Schön gemacht. Aber die Jungs haben sich ja immer etwas Nettes einfallen lassen, was ihre Show angeht. Zwischenzeitlich gab es auch noch einen netten Heiratsantrag, zweier sehr junger Menschen, welches Campino wieder mit seinem sarkastischen Witz kommentierte. Aber wenn die beiden glücklich werden, so sei es drum. Nach etwas mehr als zwei  Stunden war die es allerdings erst einmal vorbei, aber die vielen Zugaberufe und das Feuer im Herzen der Band, ließ die Jungs nochmal auf die Bühne kommen, um einen Endspurt hinzulegen, der sich gewaschen hatte. Die Hosen gaben so dermaßen Gas, als ob es kein Morgen mehr gäbe und feierten noch einmal so dermaßen, dass die Wände wackelten. Selbst ein klettern von Campino zum Hallendach, inklusive Bengalenfeuer war enthalten. Die Fahnenschwenkerei nahm ungeahnte Ausmaße an und man gab wirklich noch einmal alles. Dass man mit einem knapp zehnminütigem Medley alter Hits nochmal wiederkommen würde, da hatte wohl keiner mit gerechnet.  Hier merkte man endgültig, dass die Jungs hier heute wirklich alles gegeben hatten und vermutlich noch länger weitergemacht hätten. Aber, irgendwann muss auch einmal Schluss sein und man verabschiedete sich noch einmal beim Publikum,  um danach bei reichlich Uerige und sonstigen Alkoholika den Tourabschluß gebührend zu feiern. Viele Fans taten es ihnen danach in der Altstadt nach.
Alles in allem, ein beeindruckender und unvergesslicher Tourabschluß und ein fantastisches Konzert, welches noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.  Hier noch einmal die Setlist:

 

00. Still, Still, Still
01. Little Drummerboy
02. Strom
03. Du lebst nur einmal
04. Stille Nacht
05. Frohes Fest
06. Auswärtsspiel
07. Blitzkrieg Bop
08. Madelaine
09. Alles was war
10. Wünsch dir was
11. Hang On Sloopy
12. Sascha
13. Verschwende deine Zeit
14. Liebeslied
15. Alles aus Liebe
16. Nur zu Besuch
17. Pushed Again
18. Steh auf
19. Weihnachtsmann
20. Paradies
21. Hier kommt Alex
22. Schönen Grüß, auf Wiedersehen
23. Schön Sein
25. Alles wird vorübergehen
26. All die ganzen Jahre
27. Freunde
28. Wort zum Sonntag
29. Bis zum Bitterem Ende
30. First Time (Duncan von The Boys)
31. Still, Still
32. Merry Christmas
33. Auld Lang Syne
34. Bonnie & Clyde
35. Zehn kleine Jägermeister
36. Bayern
37. Walk Alone
38. Opel-Gang Medley
 


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