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Konzert Review: Die Kassierer - Sondaschule / Düsseldorf ZAKK 27.11.2005

Veröffentlicht am Sonntag 27 November 2005 23:27:21 von madrebel
phpnuke.gifDie unglaublichste Band des Universums bat zum Tanze an einem saukalten und verschneitem Samstagabend in das Düsseldorfer ZAKK, tja, und ausverkauft dürfte die Veranstaltung gewesen sein.










Die Kassierer - Sondaschule / Düsseldorf ZAKK 27.11.2005


Die unglaublichste Band des Universums bat zum Tanze an einem saukalten und verschneitem Samstagabend in das Düsseldorfer ZAKK, tja, und ausverkauft dürfte die Veranstaltung gewesen sein.
Viel unterschiedliches Volk tummelte sich dann auch in der Halle, vom Punk, über Metaller, Skin, bis zum Alternativstudenten und Normalo tummelte sich alles in den Räumlichkeiten.

Pünktlich um 20.15h begann dann die „Sondaschule“ aus Mülheim/Ruhr ihren Gig. Tja, und der Mix aus Ska Rock n Roll und Punkrock wusste sehr schnell zu begeistern. Eingängig, partytauglich, humorvoll und voller Energie präsentierte sich der Sechser und rockte, was das Zeug hielt.
Die Menge ging ab ohne Ende und insbesondere bei den jüngeren schien die „Sondaschule“ sehr beliebt zu sein und auch diejenigen, die diese Band bislang nicht kannten, schienen nach dem 40minütigem Gig recht angetan von den sechs Mülheimern zu sein.
Nach einer von den „Kassieren“ erbetenen weiteren Zugabe(die Truppe wollte wohl noch was trinken), ging es dann auch unter lautem Applaus in die Umkleide.

„Und wenn dein kleines Herz versagt, werden sie erscheinen….“, und 90 Minuten großartigstem Schwachsinns nahmen ihren Lauf. Mitch Maestro, Nikolaj Sonnenscheiße, Volker Kampfgarten und der einzigartige Wolfgang Wendlandt erschienen unter lautem Getose auf der Bühne, begrüßten das Publikum und legten los.
Und es reihte sich Tophit an Tophit, Perversion, Obszönitäten in Massen, wo es dann zu folgender Begebenheit kam: eine Dame erklomm die Bühne, grölte was undefinierbares in das Mikro und fing an sich auszuziehen. Nix gegen eine Gratisstripshow, im Gegenteil, jedoch was diese Dame da bot erzeugte eher Augenkrebs,was allerdings auch an der Figur eben jener Dame lag. Eine Figur, weiblicher Elefant trifft Hella von Sinnen trifft Hermes Phettberg machte sich daran uns ihren wundervollen Körper zu präsentieren. Ich habe noch nie so viele „Anziehen,anziehen“ Rufe gehört, soviel entsetzte Männer und Gesichtsentgleisungen gesehen, wie in diesem Moment. Selbe Dame bat dann auch noch diverse Männer zum Beischlaf auf die Bühne und selbst Wölfi wendete sich peinlich berührt ab.
Nun, nach diesem etwas bizarren Intermezzo ging es weiter. Stagediver ohne Ende, Männer die sich in Massen auszogen, nach der vorangegangenen Aktion war dies jedoch nicht mehr wirklich interessant und leider auch asoziales Bierbechergewerfe ohne Ende. Die halbvollen Becher flogen in Massen gen Bühne und es schien zum Teil auch abgesprochen zu sein. Ziemlich respektloses und asoziales Verhalten und alles andere als Punkrock.
Die Songauswahl der Kassierer konnte sich auch sehen lassen. „Kein Geld für Bier“, „Das schlimmste ist wenn das Bier alle ist“, „Frauenarzt“,“UFO“,“Sex mit dem Sozialarbeiter“,“Grosses Glied“,“Ich töte meinen Nachbarn und verprügel seine Leiche“, „Kuckuck(mit einer bizarren Tanzeinlage von Mitch Maestro), Blumenkohl am Pillemann“ und viele andere Hits konnten das Publikum zu den bizarrsten Lobesbekundungen animieren.
Ja, nach 90 Minuten und einer Zugabe war dann auch leider schon Schluss. Scheinbar war man aber auch von der Bierbecherbombardierung angenervt, sonst hätte man wohl noch den einen oder anderen Song mehr gespielt.
Trotzdem, geiler Auftritt, geiles Konzert, coole Ansagen und die Erkenntnis, dass man das Leben nicht so bierernst nehmen sollte und man auch durchaus auch mal auf PC scheißen kann. Immer wieder gerne.

madrebel


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