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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Die Apokalyptischen Reiter - Westwerk Osnabrück

Veröffentlicht am Montag 22 März 2004 19:25:59 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifEndlich wars wieder soweit ......Reitermania in Osnabrück.Klar das ich mir diese Show nicht entgehen lassen konnte......
Konzertbericht: Mindfield Black Destiny DIE APOKALYPTISCHEN REITER
Nachdem ich die Reiter zum ersten Mal auf der Heilige Macht Tour mit Subway to Sally bewundern durfte war klar ....... immer wieder Reitermania.

Und dafür war das Osnabrücker Westwerk auch genau die richtige Location. Das eigentliche Jugendzentrum bot Platz für gut 250 Leute und durch die kleine Bühne war die Fannähe auch schon gesichert. Da sich der Einlass jedoch um eine halbe Stunde verzog hieß es noch draussen mit anderen Reitermaniacs party machen und unsere Reiter schon mal vorher gehörig feiern. Als dann um halb acht die Türen geöffnet wurden waren schon an die 60 Fans da, die gemeinsam auf den Opener Mindfield aus Hamm warteten. Da ich von dieser Band vorher noch nie etwas gehört hatte war ich natürlich gleichermaßen erstaunt über die Musik der jungen Truppe. Gleich beim ersten Track wurde dann schon klar.... die Jungs können was , jedoch waren die Gitarren meiner Meinung nach viel zu laut und der ein bissel nach Type O Negative klingende Sänger viel zu leise, sodass man sich doch anstrengen musste um den Gesang herauszuhören . Doch und das muss man ganz klar dazu sagen, die Songs waren alle wirklich gut durchdacht und machten auch live Spass und so konnten schon ein paar verwegene zum Haareschütteln animiert werden. Nach 30 Minuten mussten die Mindfielder dann die Bühne wieder für die Localheros von Black Destiny räumen.
Diese betraten allerdings erst nach einer Pause von 15 Minuten die Halle und so konnte diese Pause dann mal wieder zum Bierholen genutzt werden. Dann war es aber endlich so weit und die Osnabrücker wussten mit ihrem Speed Metal wirklich zu überzeugen. So sah man bei Stücken wie Carnival of Fate von der im Mai erscheinenden neuen Platte nicht nur vereinzelte Haare fliegen sondern es machten wirklich viele Leute in sich immer besser füllenden Halle ordentlich Stimmung. So war es den Jungs am Ende auch noch vergönnt noch Zugaben ins Publikum zu feuern. Dieser Band kann man wirklich nur zu ihrer genialen Mucke, welche als Anheizer perfekt diente gratulieren. So konnte auch ich, der eigentlich eher dem Death und Black Metal Bereich seine Lauscher schenkt, mich dazu bewegen ordentlich abzugehen und bangte wirklich das komplette Set durch denn es gab wirklich nicht ein einziges schwaches Stück.
Irgendwann war aber auch diese Band am Ende angelangt und die Spannug wurde immer größer..... Schon eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn der Reiter war in der ganzen Halle nur noch ein Reitermania zu vernehmen. Als dann nach der Umbaupause Dr.Pest im gewohnten Sado Maso Outfit die Bühne enterte gab es für alle anwesenden kein Halten mehr. Als Nächstes stürmten Bassist Volk -Man und Drummer Sir G. die Bühne. Als dann die ersten Töne von Seid Willkommen erklangen und Fuchs mit einer kleinen Feuershow zu überzeugen wusste hielt die tobenden Menge bei dem Opener der aktuellen Platte (Have a Nice Trip), Vier Reiter stehen bereit, gar nichts mehr. Alles verwandelte sich entweder in einen riesigen Moshpit oder in einen pogenden Haufen. Schon nach diesen ersten beiden Stücken konnte man niemanden mehr erblicken der aufgrund dieser Band nicht ein breites, freudiges Grinsen auf dem Gesicht stehen hatte. Dann kamen aber meiner Meinung nach noch die totalen Kracher wie z.B. We will never die. Und das wird diese Band für uns auch wohl nie denn mit diesem Auftritt hat man sich zumindest in Osnabrück wohl unsterblich gemacht. Die Truppe legt nach neun Jahren immer eine noch eine Spielfreude an den Tag die andere Bands schon im Anfangsstadium ihrer Karriere vermissen lassen. Als dann noch Unter der Asche abgeschossen wurde und wie eine Granate durch die Menge fegte kamen auch die ersten Crowdsurfer zum Vorschein. Als ich mich darin dann auch mal probierte landete ich nach einem geilen Flug ;o) über der Menge auch dann auf der Bühne vor Fuchs Füssen. Dieser zog mich jedoch auch sofort wieder hoch so das die auch zu mir eilende Security gar nicht mehr eingreifen musste. Diese Leute sollte man aber wirklich auch nicht vergessen. Die Jungs waren wirklich nett und gut gelaunt und halfen jedem auf dem Boden liegenden sofort wieder auf die Beine. Nachdem ich das also auch lebend überstanden hatte wurden wir bei Stücken V.A.D.E.R noch dazu angespornt so laut zu grölen als wäre es das letzte Mal in unserem Leben. Als dann noch Reitermania abgeschossen wurde und Dr.Pest wieder einmal mit Peitsche über die Bühne lief war allen klar dies war ein denkwürdiger Abend. Ausserdem wurde das komplette Spektrum von Songs über die Alben Soft and Stronger bis Have a Nice Trip gut verteilt. Irgendwann verabschiedete sich die Band dann, wurde von den immer noch mehr wollenden Reiter Fans dazu angespornt auch noch Fatima, wo man auch noch ein junges Mädel auf die Bühne holte, zu spielen. Am Ende wurde den Fans dann auch noch das gegeben was sie sich so gwünscht hatten Dschingis Khan ....... Jaaaaaaaaaaaaaaaa Extase pur . Am Ende sollte aber auch noch Sir G. für sein Drumsolo bei der Bandvorstellung besondere Anerkennung gewinnen , denn von dem Mann können sich manch andere Drummer echt ne Scheibe abschneiden. Doch auch Fuchs war stimmlich voll auf der Höhe und die auch die Screams von Volk Man wussten wirklich zu überzeugen.
Mein Fazit zu diesem Abend ist natürlich ,das dieser Abend nie in Vergessenheit geraten sollte , denn es war das beste Konzert dem ich bis dato lauschen durfte. Einfach alles war perfekt. Die andern anwesenden Reitermaniacs waren durch die Bank guter Laune und so konnte man mit allen mächtig viel Spass haben.

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Die Apokalyptischen Reiter - Westwerk Osnabrück
Hossa!
Mal kurz angemerkt:
Black Destiny spielten definitiv KEINE EINZIGE Zugabe!!!
Sir G's Drumsolo kam nicht "am Ende", sondern genau zwischen "Unter der Asche" und "Licked by the tongues of pride" (quasi der "Song" Nr.12)! Desweiteren heißt der geforderte Onkel nicht "Dschingis Khan" sondern "Dschinghis Kahn"! Fakt ist jedoch, daß es ein kaum zu toppendes Konzert (für lumpige 12€!) war!!! Doch, was Recht ist, muß Recht bleiben!