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CD Review: Diamond Dogs - Up The Rock

Veröffentlicht am Dienstag 19 September 2006 20:41:28 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Wenn ich mich recht erinnere haben die Diamond Dogs jeden Menge Auftritte schon hinter sich. Auch hat die Band aus Schweden in ihrem Land einen relativ guten Bekanntheitsgrad. Nun gibt es das neue Album „Up The Rock“ der schwedischen Hard Rocker und da die Band gerne von Bands wie den Hellacopters oder den Babylon Bombs gelobt wird, war ich gespannt auf „Up The Rock“.

Diamond Dogs – Up The Rock

1. Generation Upstart
2. We May Not Have Tomorrow (But We Still Have Tonight)
3. Down In The Alley Again
4. Acting Singles
5. Turning A Shack Into A Chapel
6. Where Are You Tonight
7. Closest I Ever Been To Memphis
8. You Got Nothing On Me
9. Come Easy Come Slow
10. Put Your Hands Together
11. If I Ever Fall In Love With You
12. Make It To The Shore

Smilodon

Line Up
Sulo (v)
Henrik “The Duke Of Honk” Widen (k)
Fredrik Fagerlund (g)
Mats "Magic“ Gunnarsson (sax)
Johan Johansson (b)
Jesper Karlsson (d)


Das Album beginnt ziemlich siebziger Jahre Rock And Roll ähnlich mit „Generation Upstart“. Ob sich die Diamond Dogs nach einem Album von David Bowie benannt haben, das 1974 erschien, könnte möglich sein. Allerdings gibt es, außer dem leichten siebziger Sound keine Ähnlichkeiten mit David Bowie. Die Diamond Dogs spielen locker flockigen Rock. Von dem Hard Rock älterer Alben ist noch weniger zu spüren. Das Rock’n’Roll Feeling spielt hier eine große Rolle. So plätschern die ersten vier Songs zwar in das Ohr, aber genauso schnell wieder heraus. Erst „ Turning A Shack Into A Chapel“ weckt ein wenig die Aufmerksamkeit. Mit dem Piano und den Handclappings erinnert das an Bands wie Slade oder The Sweet in ihren frühen siebziger Zeiten.

Auch das akustische „Where Are You Tonight“ gefällt sehr gut. Hat ein wenig Ballroom Atmosphäre wie bei einem Schulabschlussball. Die nächsten beiden Songs „Closest I Ever Been To Memphis“ und „You Got Nothing On Me“ haben wieder dieses siebziger Flair. Besonders „You Got Nothing On Me“ erinnert einen an den Showaddywaddy Klassiker „Hey Rock’n’Roll“ (möglicherweise erinnert sich der ein oder andere noch an den Titel). Mit „Come Easy Come Slow“ haben die Diamond Dogs einen Song auf „Up The Rock“ der ein richtiges Bar Feeling aufkommen lässt. Liegt ganz besonders an dem Piano, das hier und da an die Klänge eines Klaviers in einem Western Saloon erinnert.

Die Diamond Dogs haben ja schon seit Anfang der neunziger Jahre diesen Hard Rock der frühen Jahre wieder aufleben lassen. Heute ist das „Hard“ vor dem „Rock“ ganz verschwunden. Die Schweden haben hier auch scheinbar ganz bewusst einen Sound auf dem Album, der an die Rockmusik der Siebziger erinnern soll. Das passiert auch unweigerlich. Erinnerungen an T-Rex, The Sweet oder Slade werden wach, was zwar ganz nett ist, aber der Funke springt nicht richtig über. Für jemanden der auf Hard Rock oder Heavy Metal oder Death Metal oder was auch immer für eine Metal Richtung abfährt, der sollte die Finger von diesem Album lassen. Wer offen ist für eine nette Rockscheibe, der kann mal hinein hören. Leider fehlt es dem Album aber an dem gewissen etwas. „Up The Rock“ wird mit der Zeit ziemlich langweilig und ich würde mich persönlich lieber für ein Album von den Quireboys oder Slade entscheiden. Schade eigentlich, denn die Idee ist schon gut, allerdings hätte dem Album eine gewisse Härte und vor allem etwas mehr Inspiration gut getan.


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