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Konzert Review: Depredation - Unbekannt - Sarx - Ravage - Jackslater in Neuss Norf 2004

Veröffentlicht am Freitag 13 Februar 2004 22:59:21 von maximillian_graves
phpnuke.gifHeiter bis wolkig verliefen die Battles in the Norf!


Nach der üblichen Pilgerfahrt nach Norf, sollte der Abend mit dem Jungs von Drepredation beginnen und diese machten ihren Job als Opener wirklich gut! Neben den üblichen Hits der Band gab es diesmal auch etwas neues zu lauschen "Metal Maniac" oder so und der Song wusste wirklich zu gefallen und zu etwas späterer Stunde incl. dem nötigen Pegel, wäre es eine der besten Nummern des Abends geworden. Zum Abschluss gab es wie immer "The Sign", welches von wem auch immer gecovert wurde und immer wieder gern von mir gehört wird.

Als nächstes gab es als Ersatz für die Gruppe Forces@Work die Band Unbekannt, die sich gerne bei mir melden kann damit ich ihren richtigen Namen verkünde.
Tja, leider konnte ich diesem Auftritt nichts abgewinnen und schreckte lediglich aus meiner Genervtheit hoch, als ich die furchtbarsten Coverversionen seit langem über mich ergehen lassen musste. Da wurde Panteras "Mouth of War" geschmettert, als hätte sich Philly mal wieder den Goldenen Schuss gesetzt und Metallicas Battery gezockt, als wären die Noten dieses Songs ein Geheimnise und bisher nur teilweise entschlüsselt. Na ja, später hörte ich noch etwas von Hypocisy........aber nur noch aus sicherer Entfernung!

Nun folgte die Überraschung des Abends und Sarx stellten sich mir das erste mal vor. Junge, Junge normalerweise bin ich kein Fan vom Death Metal in traditionellen Sinne, aber Sarx sollten mich in Minuten umstimmen. Hier wurde Knaller Metal geboten, der in den kurzen Pausen auch noch mit einer guten Portion Unterhaltung den Stimmungspegel weiter nach oben Treiben konnte. Klarer Bonus der Band ist ihr Sänger, der mit seiner eindrucksvollen Gesangsleistung Maßstäbe setzte! Wirklich geniale Truppe die jeder mal antesten sollte, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Das zweite Highlight des Abends waren natürlich meine lokalen Helden von Ravage. Souverän kämpften auch Ravage gegen das etwas müde Publikum, das nicht wirklich in Rage zu versetzen war und so blieb der Auftritt so wie eigentlich der ganze Abend, sehr unspektakulär. Der gewohnte Set wurde gespielt und wie immer war ich zufrieden mit dem gebotenen und total im Eimer. Ich freue ich mich aber jetz schon, wenn es die neue Scheibe gibt, den die ein oder zwei neuen Songs die man schon Live bewundern durfte lassen einen neuen Thrashkiller erwarten. Beide Daumen nach oben!

Ich weis nicht ob es an dem generell sehr lahmen Abend lag oder ob die Späße von Jack Slater einfach nur noch kalter Kaffee von gestern sind. Ich konnte jedenfalls dem Auftritt kaum etwas abgewinnen und war sehr enttäuscht. Ok, zugeben muss ich natürlich das die Teenifraktion voll auf zufrieden bangten und Jack Slater die einzige Band waren, die die Menge in Norf einigermaßen im Griff hatten. Trotzdem wirkte für mich das ganze Aufgesetzt und irgendwie gar nicht mehr so dem Underground verpflichtet.
Musikalisch waren Jack Slater voll auf der Höhe, aber die Art wie sie ihre Musik rüberbrachten .......ich weis nicht was da los war! Der Fazit: Die Teenies freuten sich und die übrigen fragten sich was der ganze Zauber sollte.

Fazit ist klar, jeder der nach Wermelskirchen gefahren war, sollte froh darüber gewesen sein. Die Bierpreise in Norf waren wie immer beschissen und das Publikum war verdammt träge. Vielleicht beim nächsten mal.

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