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Konzert Review: Depeche Mode / Düsseldorf - LTU-Arena - 21.01.2006

Veröffentlicht am Dienstag 24 Januar 2006 21:57:56 von madrebel
phpnuke.gifAls im vergangenen Jahr in der LTU-Arena die offizielle Pressekonferenz von „Depeche Mode“ stattfand, in der man ein neues Album ankündigte und gleichzeitig eine große Tournee, war die Freue unter den „Depeche Mode“-Fans riesengroß.
Zusätzlich wurde auch angekündigt, ein Konzert in Düsseldorf zu spielen,was recht rasch ausverkauft war und man deswegen ein zweites direkt nachschob. Dass selbiges natürlich auch rasch ausverkauft war, sollte niemanden wundern.
Nachdem dann im letzten Herbst das neue Album „Playing the Angel“ erschien, für viele das wohl beste Album der letzten Jahre von „Depeche Mode, fiel dann auch im Spätherbst der Startschuß für die „Touring the Angel“-Welttournee.










Depeche Mode / Düsseldorf - LTU-Arena - 21.01.2006


Nun endlich spielte man in Düsseldorf.

Dieses war im Übrigen der zweite Abend, an dem die Synth-Pop Götter aus Essex spielten.

Den Beginn allerdings machten „The Bravery“ aus New York, eine junge Band,die einen Mix aus Poppunk meets „The Cure“ (vor allen Dingen erinnerte die Stimme des Sängers an Robert Smith), meets „The Clash“. Stimmung machten die Jungs in der halben Stunde schon mal ganz ordentlich und man hatte auch den einen oder anderen Kracher im Handgepäck. Einige fanden sie zwar recht unpassend, trotzdem schien der Stilmix der Jungs recht gut bei vielen anzukommen. Eine halbe Stunde hatte man, die man auch ausnutzte und der eine oder andere dürfte durchaus Gefallen an den Jungs gefunden haben.

Nach einer halben Stunde Umbaupause ging es dann allerdings endlich los.
Ein kurzes Intro, und dann ertönten die Fanfaren des Songs „A Paint hat i m used to“. Und 50.000 Fans kannten kein halten mehr. Die Menge ging von Anfang an mit und machte Stimmung ohne Ende. Auch beim zweiten neuen Stück „John the Revelator“ gab es viel Gejubel.
Als dann jedoch die ersten Takte von „A Question of Time“ erklangen, fing die Stimmung das erste Mal an richtig hochzukochen. Jede Zeile wurde mitgesungen, Dave Gahan vollführte dabei seinen einzigartigen Propellertanz und jede seiner Bewegungen wurde abgefeiert.
„Policy of Truth“ war dann der nächste Klassiker denn man spielte, bevor man sich mit „Precious“ dem nächsten neuen Song widmete.
Ein langes Intro, und dann gab es „Walking in my Shoes“, untermalt von einer großartigen Videopräsentation. Sah sehr gut aus.
Danach ging es dann ersteinmal mit „Suffer Well“, Damaged People“ und „The Sinner in me“ weitere neue Songs, bis es dann wieder mit alten Hits weiterging.
Den Beginn machte „I feel you“, mit einem geilen Gitarrenriff unterlegt, nebst sehr geschmackvoller Videoshow und einer großartigen Gesangsleistung von Dave Gahan.
Und mit einem Haufen Klassikern ging es dann weiter. „Behind the Wheel“, „World in my Eyes“, das aus 50.000 Kehlen mitgesungene „Personal Jesus“ und dazu noch das grandiose „Enjoy the Silence“.
Danach verließen die Jungs ersteinmal die Bühne um dann zum ersten Zugabenblock zurückzukommen.
Und schon gab es eine Überraschung. „A Question of Lust“ wurde als erstes gespielt und von der unvergleichlichen Stimme Martin Gores veredelt.
Der allererste Hit „Just can get enough“, wurde dann gespielt, (Nomen est Omen”), gefolgt von “Everything counts”. Die Stimmung wirkte beinahe so, wie beim legendären “101” Video von 1988 aus Pasadena, bevor man ein zweites Mal die Bühne verließ.
Jedoch ließ man sich nicht lumpen und spielte mit „Never let me down again“ den nächsten Klassiker, der, wie auch alle anderen zuvor, mit lautem tosendem Jubel begrüßt und mitgesungen wurde.
Den Abschluß bildete dann eine wundervolle Fassung von „Goodnight Lovers“, mit einem immer noch großartig aufgelegten Dave Gahan und einem nicht minder guten Martin Gore im Duett. Gänsehaut pur und das spürte man bis unter die Decke.
Leider war es das dann auch schon nach zwei Stunden und viel hätten die Jungs gerne noch länger gesehen,aber nichtsdestotrotz waren die Fans, bis auf die meckernde Minderheit hochgradig begeistert.
Insbesondere die Spielfreude war in den zwei Stunden überall zu spüren und man konnte auch merken,dass jeder einzelne in der Band wirklich Spaß am Auftritt hatte.
„Depeche Mode“ dürfte in dieser Form momentan unschlagbar sein und es bleibt zu hoffen, dass uns diese Ausnahmeband noch viele Jahre erhalten bleibt.
Ein paar kleine Beobachtungen noch im Nachhinein.
Das Publikum war sehr gemischt, vom 80er Zombie, über Familien, Gruftis, Punks und Metallern war alles vertreten. Immer wieder erstaunlich, wo die Jungs überall ihre Fans haben. Nun, Qualität wird eben recht gerne geschätzt.
Merchandisepreise waren allerdings recht happig. Das Shirt gab es für 30€, den Damenslip bzw. Tanga für die gleiche Summe, Girlies für 40€ und der Knaller war eine Trainigsjacke für 95€. Nun,wer es braucht.
Die Organisation war zügig. Die Getränkepreise noch gerade im Rahmen, trotz Becherpfand von 2€. Die meisten dürften sich den Becher allerdings mitgenommen haben.
Auch funktionierten An-und Abfahrt recht reibungslos.
Alles in allem,ein toller Abend.Und es bleibt zu hoffen,daß die Jungs bald wiederkommen.

madrebel


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