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Konzert Review: Demonical - Deathbound u.a./ Neuss Haus der Jugend

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Veröffentlicht am Sonntag 21 Februar 2010 17:21:52 von madrebel
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Demonical - Deathbound - My Own Grave / Neuss Haus der Jugend 18.02.10


Ein geiles Package skandinavischer Bands machte heute das Haus der Jugend Neuss unsicher. Leider besuchten nur 50 zahlende Gäste dieses Konzert, was allerdings das bestbesuchteste der Tour gewesen sein soll. Schade, denn diese Dreierkoalition hat sich echt gelohnt.


Den Abend starteten dann die Lokalhelden "Ravage", die in ihrer halben Stunde richtig Dampf im Kessel machten und dem Publikum richtig einheizten, Auch die nachfolgenden Bands schienen sehr beeindruckt, denn man sah sie durchaus länger vor der Bühne stehen und die Jungs beobachten. Nun, man hat ja auch nicht oft die Chance, solche Bands zu supporten und das spornt sehr an. Die Düsseldorfer boten dementsprechend eine ganze Menge und der Gig war echt verdammt geil.
Danach ging es dann mit "My Own Grave" weiter und die Jungens boten dann einen Magenschlag nach dem anderen. Der Fronter, der wie ein Pitbull auf Adrenalin wirkte, brüllte sich die Lunge aus dem Leib und ging extrem ab. Die Songs kamen wie ein Granatenhagel und die Coverversion von "Arise" rundete dann einen fetten Gig nochmal richtig ab.
"Deathbound" hielten das Niveau danach auf einer ähnlich hohen Stufe und ihr räudiger Bastard aus Death und Grind kam sehr geil beim Neusser Publikum an . Die ganze Band präsentierte sich sehr energiegeladen und knüppelte mit einer herzerfrischenden Coolness ihre Songs in die Menge und die Moshpits und fliegenden haare zeugten von reichlich Spaß in der Halle. Knapp 40 Minuten dauerte das ganze und dann war auch schon wieder Schicht im Schacht. Doch in der kurzen Zeit gab man echt alles. Cooler Auftritt.
"Demonical" aus Schweden boten danach klassischen Elchtod vom allerfeinsten. Die Jungs wirkten routiniert, abgeklärt und boten von der ersten bis zur letzten Sekunde einen Auftritt, der keine Wünsche offenließ. Man fühlte sich oft an "Dismember" und "Grave" erinnert, was hier und heute anscheinend genau das war, was man erwartet hatte. Und trotz des leicht statischen Auftretens, merkte man den Jungs den Spaß an. Das Publikum ging ebenfalls gut dabei ab und man hatte echt eine gute Zeit. Aber auch hier war nach knapp 50 Minuten schon alles vorbei. Dennoch, ein toller Auftritt und das Ende eines echt geilen Metalabends. Dennoch hätten ein paar Nasen mehr heute dem Gig echt gut zu Gesicht gestanden. Und das für schlappe 5€. Nunja, manch einer weiß halt nicht, was er verpaßt.


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