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Konzert Review: Day of Devastation in Neuss Derikum

Veröffentlicht am Montag 10 Februar 2003 22:20:58 von madrebel
phpnuke.gifElohim / Hate Factor / Veneral Disease / Ravage
Neuss / Norf - Haus Derikum
Das weit abgelegene im Niemandsland liegende Neuss/ Norf hatte wieder einmal metalmäßig was zu bieten. Und dieses mal lief es eben unter dem Namen „Day of Devastation“.
Day of Devastation

Elohim / Hate Factor / Veneral Disease / Ravage

Neuss / Norf - Haus Derikum

08.02.2003

Das weit abgelegene im Niemandsland liegende Neuss/ Norf hatte wieder einmal metalmäßig was zu bieten. Und dieses mal lief es eben unter dem Namen „Day of Devastation“.
Nun, es war dazu noch ein Samstagabend, der Eintritt belief sich auf läppische 5€, aber trotzdem verirrten sich gerade einmal knapp 40 Nasen in die Halle des Haus Derikum. Schade eigentlich, die Bands waren nämlich soweit alle in Ordnung.

Als erstes starteten „Elohim“ aus dem Raum Kleve. Die 2 böse angemalten Jungs spielten lustigen krustigen Black Metal, der am Anfang sogar sich noch recht cool anhörte, aber sehr rasch in starke Langeweile umschlug. Dieses schlug sich sehr stark in der mangelnden Abwechslung der Songs nieder. Viele Besucher empfanden dieses ähnlich und verließen rasch das Geschehen. Nach viel zu langen 45 Minuten war es dann auch endlich vorbei. Jedoch hatte ich noch auf die Katzenopferung gewartet die sich beide zusammen mit einem weiblichen Wesen vorher auf dem Herrenklo ausdachten. Andererseits wäre es eine gewaltige Sauerei geworden und der Tierschutzbund und die Kirche hätten dieses Opfer gewiss nicht komisch gefunden. Also war es wohl besser es bleiben zu lassen.

Nach einer kurzen Umbaupause stiegen dann unsere Chaosbrüder aus der Seidenweberstadt auf die Bühne. Und das war schon ein ganz anderes Kaliber. Scheinbar von einem Auftrag beseelt die Menge zum Kochen zu bringen, erfüllten sie selbigen mal wieder mit Bravour. Frontsau Chris hatte wohl einen Barney Greenway gefressen, denn selbiger steckte ihm wie eine wilde Hummel im Hintern und so ging er auch ab. Machte eine Menge her und brachte wirklich Energie in die Menge.
Die Songauswahl lag, wie sollte es auch anders sein bei beiden Demos. Und „Psychopath Massacre“ ist immer wieder ein geiler Livesong . Zeitweilig gab es allerdings Soundprobleme, die aber soweit nicht störend waren. Zumindest störten sie Gitarrist Jan mehr als das Publikum. Ein Coverstück wurde auch noch gespielt, ziemlich geile Nummer und auch bekannt. Leider habe ich den Namen vergessen. Also, wer mir den noch nennen könnte. Ich wäre ihm dankbar.
Hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die nachfolgenden „Veneral Disease“ sind im Underground auch kein unbeschriebenes Blatt mehr und gingen von Anfang an ab wie Schmidt´s Katz. Zu meiner Schande muss ich leider gestehen, diese Band vorher nur vom Namen her gekannt zu haben, aber das sollte sich rasch ändern. Ein Death Metal Knaller wurde den 5 vor der Bühne einsam stehenden Bombenlegern serviert. Eigentlich ein trauriges Bild, aber man ließ sich davon nicht beirren. Schade allerdings, das keine Zugabe mehr gegeben wurde, aber irgendwie kann man das nach der Geisterkulisse nachvollziehen.

„Ravage“ aus unserem schönen Düsseldorf schafften es allerdings dann noch die Leute zu motivieren. Und einer knappen Dreiviertelstunde gaben die 5 echt alles. Besonders die neuen Stücke die man schon spielte versprachen echt eine Menge für die Zukunft. Definitiv der Knaller schlechthin. Wird echt mal höchste Zeit das die Jungs etwas mehr als nur lokale Aufmerksamkeit bekommen. Von den Stücken sind mir zwar nur noch „Die by the Chainsaw“ und „Bloody Revenge“ im Gedächtnis, was auch an einem fortgeschrittenen Bierpegel lag. Aber man muss dem Lord Bier ja huldigen Es war auf jeden Fall ein richtig cooler Gig, dem einige Besucher mehr gut zu Gesicht gestanden hätte.
Und endlich wurde das berühmt berüchtigte Truemeddelverladestück „Heavy Metal Posers“ gespielt. Klar das hier noch die letzten Reserven ausgenutzt wurden um noch mal richtig zu feiern.

Fazit: Alles in allem ein cooler Gig mit günstigem Eintrittspreis und akzeptablem Bierpreis, der durchaus mehr Besucher verdient hätte.

Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Day of Devastation in Neuss / Derikum !!!
Hi,

Hate Factor sind der Knaller überhaupt. Hab sie ne Woche vorher in Krefeld gesehen - Wahnsinn. Da kann man richtig geil die Matte schuetteln. Die zweite Demo ist auch Pflicht für jeden Death Metal Freak, geiler Sound!

Tschuess, Pascal