Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 4


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

VID/DVD Review: Dawn of the Dead 2004

Veröffentlicht am Dienstag 06 April 2004 18:36:29 von madrebel
phpnuke.gifNach „Texas Chainsaw Massacre“ kommt nun mit „Dawn of the Dead“, ein weiteres Remake eines klassischen Kulthorrorfilms in die Kinos.

Die Krankenschwester Ana (Sarah Polley) erwacht - und der Alptraum beginnt. Das süße Nachbarmädchen hat gerade ihren Ehemann tot gebissen, der sich in Windeseile in einen rasenden Untoten verwandelt, welcher seine Ehefrau, ähem, zum Fressen gern hat. Panisch flieht Ana. Auf ihrer Flucht sieht sie, dass offenbar die komplette Umgebung von dem merkwürdigen Virus, der Tote zu Untoten auf der Jagd nach Menschenfleisch macht, betroffen ist. Nachdem sie sich einer zusammengewürfelten Gruppe Überlebender - bestehend aus dem einsilbigen Polizisten Kenneth (Ving Rhames), dem besonnenen Verkäufer Michael (Jake Weber) und dem dubiosen Andre (Mekhi Phifer) nebst hochschwangerer Freundin - angeschlossen hat, verschanzen diese sich erst mal in einem großen Einkaufszentrum in der Nähe. Dazu gilt es jedoch erst mal, die dort bereits in Stellung gegangenen Sicherheitsleute unter Leitung des tyrannischen CJ (Michael Kelly) zur Kooperation zu bewegen. Als sich mehr und mehr Überlebende in dem Einkaufszentrum einfinden und mehr und mehr Zombies dasselbe umzingeln, spitzt sich die Lage zu...

Nach „Texas Chainsaw Massacre“ kommt nun mit „Dawn of the Dead“, ein weiteres Remake eines klassischen Kulthorrorfilms in die Kinos. Nun, es ist schwierig ein Meisterwerk des genialen George Romero neu zu verfilmen und deswegen ist die Frage, ist es „Zack Snyder“ gelingen ? Nun, die Antwort ist Jein. Das Remake ist handwerklich gut gemacht, die ekelhaften Masken der Zombies sind erschreckend und übelst. Gute Make-Uparbeit. Gratulation. Auch sind die Zombies nicht schlurfende langsame Gesellen, sondern hier wird gerannt. Die Zombies stellen ihren Opfern nach sind dazu einfach nur widerlich und gefährlich.
Die Actionszenen sind klasse, es wird geschossen, da spritzt das Blut, da fliegen die Schädeldecken auseinander, es verteilen sich die Gehirnreste das es nur eine Freude für den Splatterfan ist. Das war es dann aber eigentlich auch schon. Denn wo die Urfassung von 1978 einen sozialkritischen Unterton hatte, was die sogenannte amerikanische Nachkriegszeit nach Vietnam betraf und deren Auswirkungen, dazu noch die kleinen subtilen Töne in dem Film, ist Dawn of the Dead 2004 letztenendes nur reines unterhaltendes Splatterkino ohne großartigen Anspruch. Er ist unterhaltsam, blutig, brutal, hat aber mehr mit 28 Days Later gemeinsam, denn mit der Originalfassung. Trotzdem ist der Film nicht schlecht, denn besonders die kleinen Momente machen in diesem Film ihre Reize aus. Wenn z.b. Ken Forree damals wie heute den Satz zum besten gibt“ Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück.“, ist der Genrefan halbwegs beruhigt. Oder Johnny Cash´s Stück „The Man comes around“, während Nachrichtensendungsschnipsel über die sich rasch ausbreitende Seuche informieren, kommt da schon ganz gut.
Letztenendes ist „Dawn of the Dead 2004“ unterhaltsames Actionsplatterkino, das nichts großartig neues bietet, aber auch nichts langweiliges. Einfach ein spassiger kurzweiliger und blutiger Splatterhorrorstreifen der Spaß macht. Allerdings auch nicht mehr.. Kann man sich ansehen.
Dawn of the Dead startet am 15.04.2004 und ist freigegeben ab 18 Jahren.


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!