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CD Review: Dark Moor - The Gates Of Oblivion

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Veröffentlicht am Sonntag 21 Juli 2002 01:14:12 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Wer sich vorstellen kann sich eine etwas heftigere aber ebenso feine Version der Mucke von Nightwish auf Heavy Rotation in den CD-Schacht zu werfen sollte dieses Album unbedingt anchecken!
„Make It Or Break It“ heißt das ungeschriebene Gesetz der Musikbranche beim dritten Album. Selbiges haben die sechs Spanier hiermit veröffentlicht - und die Prognosen stehen nicht schlecht würde ich sagen! Während ich das Teil nach dem ersten Durchlauf als faden Abklatsch von Sonata Arctica und Nightwish bezeichnet hätte (ok, das war auch leicht verkatert unter der Dusche...) hat sich der Silberling mittlerweile angenehm in meine Metal-geschädigten Gehörgänge gefressen! „Epic Power Metal“ nennen die Spanier das ganze und liegen damit sicher richtig. Richtig lag allerdings auch ich mit meinen Gedanken an Nightwish und Sonata Arctica, denn auch wenn „The Gates Of Oblivion“ nicht wie ein Abklatsch klingt, kann man gewisse Parallelen nicht leugnen (schon garnicht bei „Nevermore“ - der Song klingt am Anfang original wie Nightwish, wenn auch der Gesang variiert!). Folglich kann man entweder Glück haben und gerade noch so auf der Welle mitschwimmen oder unberechtigt als Abklatsch untergehen! Denn auch wenn der Sound rein innovativ gesehen sicher keinen Blumentopf mehr gewinnt, hat Dark Moor eine ganz andere Qualität: die Südländer haben ein unglaubliches Gespür für geile Songs! Hört euch nur mal den Opener „In The Heart Of Stone“ an - Hammer! Noch besser kracht dann allerdings „A New World“ aus den mittlerweile bis zum Anschlag aufgerissenen Boxen - Wahnsinn!!! Anfangs klingt die Stime von Sängerin Elisa etwas gewöhnungsbedürftig, denn hier is nix mit Operngesäusel à la Nightwish - die gute Dame singt tiefer als so mancher Mann in diesem Bereich! Aber wer sich daran gewöhnt hat wird von dieser Stimme fasziniert sein! Dazu noch männliche Stimmen im Hintergrund, supergeile Girtarrenläufe, Streicher (also vom Keyboard schätz ich mal...), die Keyboards meist angenehm im Hintergrund (außer an den passenden Stellen für kurze Zeit) - so muß das sein! Wer auf solche Musik steht dem geht bei „A New World“ sicher einer ab! Aber auch die anderen Songs (9 Songs plus 3 Zwischenstücke insgesamt) sind ihr Geld wert und lassen einen nach Ablauf der 56 Minuten Spielzeit nach der „Repeat“-Taste suchen. Denn dieses Album fesselt einen mit der Zeit, und man merkt, daß Dark Moor seit `94 am muszieren sind und musikalisch alles andere als Dilettanten - immerhin schaffte man es bereits auf den „Keepers Of Jericho - Tribute To Helloween“ und wurde von Kai Hansen himself als bester Act des Samplers geehrt. Somit dürfte auch der Vorwurf des Plagiats vom Tisch sein, denn Nightwish existieren meines Wissens noch nicht so lange. Außerdem hat Dark Moor einen Vorteil: Sängerin Elisa`s Stimme ist etwas leichter verdaulich als die von Tarja, bleibt aber trotzdem hängen. Und wer glaubt Dark Moor hätten in den ersten beiden Songs ihr Pulver verschossen kann auch gern „ByThe Strange Path Of Destiny“ oder „The Night Of The Age“ anspielen - auch wenn die nicht ganz die klasse der ersten Songs erreichen. Weiteres Highlight ist dann noch das fast unplugged begleitete „Your Symphony“, wo Elisa erst richtig ihr Können zeigt. Zum Abschluß gibt`s dann das elfminütige „Dies Irae (Amadeus)“, bei dem vermehrt orchestrale Elemente eingearbeitet wurden, und das im Vergleich zu den restlichen, doch recht geradlinigen Stücken schon fast überladen wirkt. Klingt aber trotzdem äußerst interessant - wie auch die ganze Platte, die vermutlich am Jahresende zu meinen persönlichen Highlights zählen wird! Unbedingt mal reinhören!

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