Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: DUNKELGRAFEN - Triumph des Fleisches

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 18 September 2002 17:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Nicht unbedingt ein Pflichtkauf, aber auf alle Fälle überdurchschnittlich - Black Metaller sollten auf alle Fälle reinhören!
An dieser Platte werden sich die Geister wahrscheinlich mal wieder scheiden: auf ihrem dritten Longplayer fabrizieren Dunkelgrafen rauhen Black Metal mit einer rohen Produktion, der Freunden des rauhen, ursprünglichen Black Metals gefallen wird, da er im krassen Gegensatz zu den glattpolierten (in Bezug auf die Produktion) Scheiben von Bands wie Dimmu Borgir oder Emperor steht. Gegner werden sagen:“Wieder mies produzierter Krach den die Welt nicht braucht!“ - ich halte es mit ersteren und kann mich durchaus für dieses rasante Stück Schwarzmetall begeistern, wenn auch nichts wirklich neu ist. Außer vielleicht dem stellenweise zweistimmige Gesang wird hier erstklassige Hausmannskost geboten - aber das ist ja beileibe nicht das schlechteste. Denn mit Hausmannskost meine ich nicht irgendwelchen billigen Krach, sondern größtenteils flotten Black Metal mit einigen langsameren Parts, geilen Riffs und melodiösen Leads. Dazu stellenweise kreischender und / oder grunzender Gesang und dezente Keyboardeinsätze. Einziges Manko ist, das man die (deutschen) Texte nicht versteht, und da mir kein Booklet vorliegt, kann ich nur aufgrund Songtitel schließen, das Dunkelgrafen nicht sonderlich gut auf den Chef vom Polen-Paule zu sprechen sind („Sklavengott“ mit lustigem Intro oder „Der Herr der Hölle sei mit euch“, wobei es sich dabei lediglich um ein Instrumental handelt). Erwähnen möchte ich auch das mächtige „In Nomine Satanas“, da es für mich fast der stärkste Song der Platte ist, aber auch das schnelle „Entsagung“ hat einiges zu bieten, während „Beherrscher dieser Welt“ das Tempo etwas drosselt, dafür aber ein erstklassiger Nackenbrecher ist. Insgesamt bringen es Dunkelgrafen mit 6 Songs (plus Intro und Outro) auf 43:43 Minuten, was eine durchschnittliche Spielzeit von etwa sechseinhalb Minuten macht, und davon ist weder ein Song noch eine Minute langweilig! Wie gesagt, die Produktion ist nicht sonderlich glattgeschliffen, aber das würde auch garnicht zu dieser Musik passen, andererseits übertrifft sie aber den stellenweise so beliebten Rumpelsound um Längen. Nicht unbedingt ein Pflichtkauf, aber auf alle Fälle überdurchschnittlich - Black Metaller sollten auf alle Fälle reinhören!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!