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CD Review: DREAM THEATER - Six degrees of inner turbulence

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Veröffentlicht am Mittwoch 13 Februar 2002 08:25:03 von Harry
Im Vorfeld wurde die neue DREAM THEATER ja schon kräftig durch diverse Print- und Online-Fachmagazine abgefeiert, was ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen kann.
Natürlich legt „Six degrees of inner turbulence“ gut los mit „The glass prison“, dem besten DT-Stück seit „The mirror“ vom `94-Werk „Awake“. Endlich mal wieder annähernd hartes Gitarrenriffing, treibende Drums und gute Melodien. Doch schon beim zweiten Stück „Blind faith“ kommt sehr schnell Langeweile auf, weil sich hier MTV-tauglicher Rock mit belanglosen Keyboard-Solo-Einlagen abwechseln. „Misunderstood“ fängt wieder gemächlich an und endet in einem nervigen Gefrickel, welches auf die Einnahme bewusstseinserweiternder Mittel schließen lässt. Und „The great debate“ ruft mich nur kurzzeitig zurück ins Leben bevor die DT-typische Ballade „Disappear“ endgültig die Tiefschlaf-Phase einläutet. Die wenigen guten Passagen des 42-minütigen Titeltracks (der die gesamte zweite CD ausfüllt), die wieder mal sehr fette Produktion und das gut aufgemachte Booklet ändern wenig an der Tatsache, dass ich das sinnlose Zuballern von Spielzeit und die mit einer Doppel-CD verbundene „Wertsteigerung“ (um die 22 € muss man für den Silberling hinblättern) weiterhin für nicht sehr kundenfreundlich halte. Letztlich konnte der Total-Ausfall meiner Körperfunktionen nur durch einen schnellen CD-Wechsel von den (ehemaligen) Prog-Metal-Göttern der 90er zu den „Prog-Metal“- Helden der 70er vermieden werden.........RAINBOWS „Stargazer“ klingt irgendwie frischer und moderner als alles, was ich auf „Six degrees......“ gehört habe. Da ich DREAM THEATERS `92er Output „Images and words“ immer noch für ein Jahrhundertwerk halte (dessen Vorgänger „When dream and day unite“ und Nachfolger „Awake“ da fast heranreichen), muss ich „Six degrees.......“ mal wieder als Betriebsunfall ansehen (leider schon der Dritte in Folge) und weiterhin auf bessere Zeiten hoffen. Wer trotzdem nicht auf die tägliche Dosis Prog-Metal verzichten kann, sollte vielleicht mal die beiden letzten Scheiben von BLACK SYMPHONY antesten. Hier stimmt noch das Preis-/Leistungs-Verhältnis. Harry

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