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Zur Meinung von Amazon

CD Review: DISMEMBER - Indecent & Obscene (CLASSIC-REVIEW)

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Veröffentlicht am Sonntag 28 Dezember 2003 18:57:54 von Zombie_Gecko
Dismember gehören zu den Bands, bei denen man weiß, was man bekommt: erstklassigen Schweden-Tod! Grund genug dieses Album zum 10. Geburtstag zu würdigen...






01. Fleshless
02. Skinfather
03. Sorrowfilled
04. Case # Obscene
05. Souldevourer
06. Reborn In Blasphemy
07. Eviscerated (Bitch)
08. 9th Circle
09. Dreaming In Red

(35:15 min)


1993 Nuclear Blast (www.nuclearblastrecords.de)



Matti Kärki - Vocals
David Blomqvist - Lead Guitar
Robert Sennebäck - Guitar
Richard Cabeza - Bass
Fred Estby - Drums

www.dismember.net



Like An Everflowing Stream (1991)
Pieces (1992)
Indecent & Obscene (1993)



Anfang der Neunziger gab es einige Kriterien, nach denen Death Metal-Fans blind kaufen konnten: Nuclear Blast war nie verkehrt, wer auf Death Metal amerikanischer Machart stand brauchte nur im Booklet nach Scott Burrns und dem Morrisound Studio in Tampa / Florida suchen – und wer erstklassig geschmiedeten Schwedenstahl wollte, der kaufte alles wo Sunlight Studio und Thomas Skogsberg drauf stand. Und Freunde eben jenen Schwedenstahls haben natürlich Dismember im Schrank stehen! Denn die Band um Drummer Fred Estby zählt zweifellos zu den ersten Adressen im Bereich Elchtod. Nach dem genialen Debüt „Like An Everflowing Stream“ und der Maxi "Pieces" legten Dismember 1993 mit „Indecent & Obscene“ den nächsten Kracher vor, der mit typisch skandinavischen pfeilschnellen Kettensägenriffs, uhrwerktauglichem Drumming und dem heiseren Gebrüll von Sänger Matti Kärki für dauerkreisende Matten im Todesmetall-lager sorgte. Songs wie die übergenialen „Skinfather“ und „Reborn In Blasphemy“ ballern auch nach 10 Jahren noch alles weg, der Rest hat vielleicht nicht den gleichen Ohrwurmcharakter, knallt aber trotzdem ohne Ende. Und auch wenn Dismember gelegentlich kurz vom Gas gehen – der nächste Tritt in die Fresse folgt garantiert, und selbst wenn man der Leadgitarre mal das Feld weitgehend überlässt, rockt der Schwedenfünfer noch wie eine angestochene Wildsau! Diese Götterscheibe darf in keiner Death Metal-Sammlung fehlen! Ich zitiere meinen Opa:“Solche Qualität wird heute gar nicht mehr hergestellt!“. Der findet Dismember zwar fürchterlich, aber der Spruch passt auf „Indecent & Obscene“ wie der Arsch auf den Eimer...

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