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CD Review: DIMMU BORGIR - Puritanical Euphoric Misanthropia

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Veröffentlicht am Dienstag 10 September 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Für alle,die auf Black Metal der Marke Darkthrone,Setherial oder The Abyss gleichsetzen,ist dieses Album nichts,allen Fans von Cradle Of Filth und ähnlicher düsterer Musik kann man diese Platte nur ans Herz legen - wer „Spiritual...“ gemocht hat,darf hier zuschlagen.
Hervoragende Platte einer hervorragenden Band!
Eines vorneweg: Shagrath ist noch dabei. Wer allerdings mittlerweile mit dem Dimmu Borgir-Mainman musiziert ist mir im Moment aufgrund fehlender Info nicht bekannt,außer der auf der (Promo-) CD erwähnten Tatsache,daß Old Man`s Child-Gitarrist Galder als neuer Gitarrist fungiert. Bleibt fraglich ob nur für dieses Album oder dauerhaft.
Leider ist mir auch nicht bekannt,wer sich nun für die Songs verantwortlich zeigt,aber auf alle Fälle hat sich am Sound von Dimmu Borgir wieder einiges geändert! Dimmu Borgir spielen nach wie vor Black Metal - wenn auch nicht in den Augen der Die Hard-Blackies. Denn Songs wie „Puritania“ sind - zumindest zum Großteil - richtiger,fett produzierter Black Metal. Nur eben mit einigen genrefremden Elementen,vielleicht etwas eingängiger als manche der Kollegen aber mit Sicherheit auch nicht kommerziell. Denn DB haben im Vergleich zum relativ poppig gehaltenen „Enthrone Darkness Triumphant“-Album den auf „Spiritual Black Dimensions“ eingeschlagenen Weg weiterverfolgt,düster klingende Hymnen zu schreiben,die wesentlich komplexer als Songs wie zum Beispiel „Mourning Palace“ klingen. Somit kann man DB vom Vorwurf der Kommerzialisierung freisprechen (in Bezug auf Merchandise etc. ist das vielleicht ein anderes Thema...). Allerdings entfernen sie sich auf andere Art weg vom Black Metal: in Songs wie „Hybrid Stigmata“ halten Industrial-Elemente Einzug in die Musik,während bei „The Maelstrom Mefisto“ stellenweise cleaner Gesang und orchestrale Parts zu finden sind.
Dimmu Borgir haben mit diesem Album ihr sicherlich abwechslungsreichstes und reifstes Album veröffentlicht,was ihnen einige neue Fans einbringen dürfte und einige der mit „Enthrone...“ gewonnene eventuell wieder kosten könnte. Denn Dimmu Borgir pfeifen auf Eingängigkeit und Hitpotential und haben Songs geschrieben,die den Hörer von Anfang an fesseln und in sich abwechs-lungsreich genug sind,um interessant zu bleiben. Eine Bezeichnung zu finden fällt mir relativ schwer,wobei die grobe Richtung mit Black Metal gut getroffen sein dürfte. Für alle,die auf Black Metal der Marke Darkthrone,Setherial oder The Abyss gleichsetzen,ist dieses Album nichts,allen Fans von Cradle Of Filth und ähnlicher düsterer Musik kann man diese Platte nur ans Herz legen - wer „Spiritual...“ gemocht hat,darf hier zuschlagen.
Hervoragende Platte einer hervorragenden Band!
PS: Auf der mir vorliegenden Promo-CD findet sich zum Schluß noch ein Bonus-Track namens „Devil`s Path“,der allerdings nichts mit dem Titelsong der gleichnamigen Mini etwas zu tun hat! Am ehesten würde er wohl auf „Enthrone...“ passen,und irgendwie kommt er mir auch bekannt vor,allerdings weiß ich nicht woher. Klingt auf alle Fälle stark nach einer Coversion,gefällt mir sehr gut und könnte für eine Limited Edition vorgesehen sein...nur als Tip bevor ihr vorschnell eine der so beliebten „Erstedition“ kauft und euch drei Wochen später in den Hintern beißt,weil euch der Song fehlt!

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